Schwindel & Gleichgewicht
Anhaltender Schwindel, Drehgefühl und Unsicherheit beim Stehen können den Alltag stark einschränken. In dieser Kategorie finden Sie die Behandlung von Morbus Menière und Innenohrschwindel. Füllen Sie eine kurze Online-Konsultation aus, und ein EU-Arzt prüft Ihre Beschwerden und stellt bei Eignung ein Rezept aus. Das zugelassene Medikament wird diskret zu Ihnen nach Hause geliefert.
Betahistin verbessert die Mikrozirkulation im Innenohr und reduziert Schwindelanfälle
Hilft bei Schwindel, Ohrdruck und Tinnitus durch Morbus Menière
Prüfung und Verschreibung durch einen EU-Arzt nach Online-Konsultation
Diskrete, nachverfolgbare Lieferung direkt an Ihre Adresse
Über Schwindel & Gleichgewicht
Schwindel und Gleichgewichtsstörungen verstehen
Schwindel ist die falsche Empfindung, dass sich die eigene Person oder die Umgebung dreht oder bewegt.
Meist liegt die Ursache im Gleichgewichtsorgan des Innenohrs oder in den Nervenbahnen, die es mit dem Gehirn verbinden.
Das Gleichgewicht beruht auf dem ständigen Zusammenspiel von Informationen aus Innenohr, Augen und Muskeln.
Sendet das Innenohr fehlerhafte Signale, erhält das Gehirn widersprüchliche Meldungen, und es entstehen Schwindel, Unsicherheit und manchmal Übelkeit.
Eine der bekanntesten Ursachen ist Morbus Menière, eine chronische Innenohrerkrankung, die mit einer Flüssigkeitsansammlung im Labyrinth zusammenhängt.
Typisch sind wiederkehrende Drehschwindelanfälle, ein Druckgefühl im Ohr, schwankender Hörverlust und Ohrgeräusche.
Die Anfälle können Minuten bis mehrere Stunden dauern und treten oft unvorhersehbar auf.
Nicht jede Form von Schwindel ist Drehschwindel. Benommenheit, Ohnmachtsneigung und allgemeine Unsicherheit können andere Ursachen haben, etwa niedrigen Blutdruck oder Nebenwirkungen von Medikamenten.
Das Muster Ihrer Beschwerden, also wie lange die Episoden dauern und wodurch sie ausgelöst werden, hilft dem Arzt zu entscheiden, ob eine Innenohrbehandlung für Sie sinnvoll ist.
So wirkt Betahistin
Betahistindihydrochlorid ist der Wirkstoff in Betaserc. Es ist ein Histamin-Analogon, das als schwacher Agonist an H1-Rezeptoren und als stärkerer Antagonist an H3-Rezeptoren wirkt.
Durch dieses doppelte Wirkprinzip soll es die Durchblutung in den kleinen Gefäßen des Innenohrs verbessern, vor allem in der Stria vascularis der Hörschnecke.
Indem es diese Mikrozirkulation fördert, kann Betahistin den Flüssigkeitsdruck im Innenohr verringern und dazu beitragen, die normale Signalübertragung der Gleichgewichtsorgane wiederherzustellen.
Bei Menschen mit Morbus Menière können so im Laufe der Zeit weniger und mildere Schwindelanfälle auftreten, oft begleitet von einer leichten Besserung von Ohrdruck und Ohrgeräuschen.
Betahistin wird in der Regel als Tablette mehrmals täglich eingenommen, wobei der Arzt die genaue Dosis festlegt.
Es wird regelmäßig und nicht nur während eines Anfalls eingenommen, da sich die Wirkung allmählich aufbaut.
Es ist kein Beruhigungsmittel und macht in der Regel nicht müde, sodass die meisten Menschen ihren Alltag normal fortsetzen können.
Wie jedes verschreibungspflichtige Medikament sollte es genau nach Anweisung eingenommen und regelmäßig überprüft werden.
Symptome, die Beachtung verdienen
Das Leitsymptom dieser Kategorie ist echter Drehschwindel: ein Dreh- oder Kippgefühl, das plötzlich einsetzen und Sie zwingen kann, sich hinzusetzen oder hinzulegen.
Während eines Anfalls können auch Übelkeit, Schwitzen oder Probleme beim Fokussieren der Augen auftreten.
Viele Betroffene berichten von einem Druck- oder Völlegefühl in einem Ohr, kurz bevor eine Episode beginnt.
Weitere Beschwerden bei Morbus Menière sind Ohrgeräusche, oft als tiefes Rauschen oder Klingeln wahrgenommen, sowie ein schwankendes Hörvermögen, besonders bei tiefen Tönen.
Über die Jahre kann das Hören im betroffenen Ohr dauerhaft nachlassen. Zwischen den Anfällen fühlen sich manche völlig wohl, andere bleiben unsicher auf den Beinen.
Bestimmte Warnzeichen erfordern eine sofortige ärztliche Untersuchung vor Ort statt einer Online-Beratung.
Plötzlicher einseitiger Hörverlust, starke Kopfschmerzen, Doppelbilder, undeutliche Sprache, Schwäche in Gesicht oder Gliedmaßen oder Schwindel nach einer Kopfverletzung können auf ein ernsteres Problem hinweisen und sollten unverzüglich persönlich abgeklärt werden.
Mit Schwindel im Alltag leben
Neben Medikamenten können einfache Maßnahmen den Schwindel besser beherrschbar machen.
Viele Menschen mit Morbus Menière stellen fest, dass eine salzärmere Ernährung hilft, die Flüssigkeitseinlagerung im Innenohr zu begrenzen.
Auch das gleichmäßige Verteilen von Flüssigkeit und Salz über den Tag, statt großer Mengen auf einmal, kann das Anfallsrisiko senken.
Koffein, Alkohol und Nikotin können die Innenohrdurchblutung beeinflussen und sollten eingeschränkt werden, wenn Sie bemerken, dass sie Beschwerden auslösen.
Ausreichend Schlaf, gute Flüssigkeitszufuhr und ein bewusster Umgang mit Stress sind hilfreich, da Müdigkeit und Anspannung Anfälle oft verstärken.
Ein einfaches Tagebuch über Anfälle und mögliche Auslöser kann nützliche Muster aufzeigen.
Wenn ein Anfall einsetzt, setzen oder legen Sie sich an einen ruhigen Ort und fixieren Sie einen festen Punkt, bis das Drehgefühl nachlässt.
Vermeiden Sie das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen, solange Beschwerden bestehen.
Vestibuläre Reha-Übungen, die von einer Physiotherapeutin angeleitet werden, helfen dem Gehirn, sich an fehlerhafte Gleichgewichtssignale anzupassen und die Standfestigkeit zu verbessern.
Häufig gestellte Fragen
Wofür wird Betahistin angewendet?
Wie erhalte ich ein Rezept für Betaserc?
Wie lange dauert es, bis Betahistin wirkt?
Welche Nebenwirkungen sind häufig?
Wer sollte bei Betahistin vorsichtig sein?
Darf ich unter Betahistin Auto fahren?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte
Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.

