EU-lizenziert4.7/5

Behandlungen für Gehirn & Nervensystem

Hier finden Sie geprüfte Medikamente bei Demenz, Alzheimer, Parkinson und Restless-Legs-Syndrom. Füllen Sie ein kurzes Online-Konsult aus. Eine in der EU registrierte Ärztin oder ein Arzt prüft Ihre Angaben und entscheidet, ob ein Rezept für Sie geeignet ist. Nach Freigabe gibt eine Apotheke das Mittel ab und liefert es diskret zu Ihnen nach Hause.

Cholinesterasehemmer und Memantin für Gedächtnis und Denken

Dopaminagonisten bei Parkinson und Restless Legs

Online-Konsult geprüft von EU-registrierter Ärztin oder Arzt

Diskrete Lieferung der Apotheke nach Hause

Über Gehirn & Nervensystem

Diese Erkrankungen verstehen

Gehirn und Nervensystem steuern Gedächtnis, Bewegung und Stimmung. Werden Nervenzellen geschädigt oder geraten Botenstoffe aus dem Gleichgewicht, können langfristige Erkrankungen entstehen.

Diese Kategorie umfasst zwei Hauptgruppen.

Die erste Gruppe sind Demenz und Alzheimer. Sie beeinträchtigen nach und nach Gedächtnis, Denken, Sprache und Alltag.

Bei Alzheimer nimmt der Botenstoff Acetylcholin ab, und eine Überaktivität des Signalstoffs Glutamat kann Nervenzellen schädigen.

Medikamente unterstützen das, was erhalten bleibt, sie heilen die Krankheit nicht.

Die zweite Gruppe sind die Parkinson-Krankheit und das Restless-Legs-Syndrom. Bei Parkinson sterben langsam Zellen ab, die Dopamin bilden. Das führt zu Zittern, Steifheit und langsamer Bewegung.

Beim Restless-Legs-Syndrom besteht ein unangenehmer Drang, die Beine zu bewegen, meist am Abend. Auch hier spielt Dopamin eine Rolle.

Die Diagnose sollte immer durch eine Ärztin oder einen Arzt gestellt werden, oft durch eine Fachperson für Neurologie.

Diese Mittel sind für Menschen mit gesicherter Diagnose und stabilem Plan gedacht. Der Online-Dienst eignet sich für die Weiterversorgung und Folgerezepte, nicht für die Erstdiagnose.

Sind Beschwerden neu, verändern sich rasch oder sind schwer, suchen Sie bitte persönlich eine Praxis auf.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung richtet sich nach der Erkrankung. Bei Alzheimer und verwandter Demenz kommen vor allem zwei Wirkstoffgruppen zum Einsatz.

Cholinesterasehemmer erhöhen den Spiegel von Acetylcholin, einem für das Gedächtnis wichtigen Botenstoff. Dazu gehören Donepezil, Rivastigmin (Exelon) und Galantamin (Reminyl, Galantamin).

Sie werden bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Erkrankung eingesetzt. Rivastigmin wird auch bei Demenz im Rahmen von Parkinson verwendet.

Memantin (Ebixa) wirkt anders, es dämpft überaktive Glutamat-Signale und wird meist bei mittelschweren bis schweren Stadien gewählt. Manchmal werden ein Cholinesterasehemmer und Memantin kombiniert.

Bei Parkinson und Restless-Legs-Syndrom ahmen Dopaminagonisten die Wirkung von Dopamin nach. Häufig gewählt werden Ropinirol (Requip, Adartrel, Ropinirol) und Pramipexol (Mirapexin, Pramipexol).

Bei Parkinson lindern sie Zittern und Steifheit, beim Restless-Legs-Syndrom den nächtlichen Bewegungsdrang.

Meist wird mit niedriger Dosis begonnen und langsam gesteigert, um Nebenwirkungen zu begrenzen. Den Plan legt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr Arzt fest.

Ändern Sie die Dosis nie eigenmächtig und setzen Sie das Mittel nicht plötzlich ab, da sich die Beschwerden sonst verschlechtern können.

Nebenwirkungen und Sicherheit

Wie alle Medikamente können auch diese Mittel Nebenwirkungen haben. Wer weiß, was zu erwarten ist, wendet sie sicherer an.

Cholinesterasehemmer wie Donepezil, Rivastigmin und Galantamin verursachen oft Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitverlust und mitunter Gewichtsabnahme, vor allem zu Beginn oder beim Erhöhen der Dosis.

Sie können den Herzschlag verlangsamen und erfordern Vorsicht bei bestimmten Herzrhythmusstörungen, bei Ohnmachtsneigung oder Magengeschwüren. Auch Schlafstörungen und Muskelkrämpfe sind möglich.

Memantin wird meist gut vertragen, kann aber Schwindel, Kopfschmerzen, Verstopfung oder Müdigkeit auslösen.

Dopaminagonisten wie Ropinirol und Pramipexol verursachen häufig Übelkeit, Schwindel und Tagesmüdigkeit. Es kann zu plötzlichem Einschlafen kommen, daher ist beim Autofahren Vorsicht geboten.

Ein bekanntes Risiko sind Störungen der Impulskontrolle, etwa zwanghaftes Spielen, Einkaufen, Essen oder ein verändertes Sexualverhalten.

Sagen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt sofort Bescheid, wenn Sie oder Angehörige solche Veränderungen bemerken. Auch Blutdruckabfall beim Aufstehen und Halluzinationen sind möglich.

Suchen Sie dringend Hilfe bei Ohnmacht, sehr langsamem Herzschlag, starkem Erbrechen oder plötzlicher Verwirrtheit. Lesen Sie stets die Packungsbeilage und nennen Sie Ihre weiteren Medikamente.

Lebensstil und Kontrolle

Medikamente wirken am besten zusammen mit guten Alltagsgewohnheiten und regelmäßiger Kontrolle. Ob Sie einen Menschen mit Demenz begleiten oder mit Parkinson leben, kleine Routinen helfen.

Bei Gedächtniserkrankungen unterstützen ein fester Tagesablauf, soziale Kontakte, geistige Aktivität und Bewegung das Wohlbefinden.

Klare Notizen, Erinnerungen und eine ruhige Umgebung verringern Stress. Angehörige sind sehr wichtig und sollten auf ihre eigene Gesundheit achten und sich Unterstützung holen.

Bei Parkinson und Restless-Legs-Syndrom helfen oft regelmäßige Bewegung, Physiotherapie und ein guter Schlaf.

Beim Restless-Legs-Syndrom kann es sinnvoll sein, abends Koffein und Alkohol zu meiden und den Eisenwert prüfen zu lassen, da niedriges Eisen die Beschwerden verstärken kann.

Nehmen Sie Ihre Mittel täglich zur gleichen Zeit ein und setzen Sie sie nicht plötzlich ab.

Halten Sie regelmäßige Termine bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Neurologie ein, damit Diagnose, Dosis und Wirkung überprüft werden.

Melden Sie neue Nebenwirkungen, Stürze, Stimmungsänderungen oder auffälliges Verhalten rasch.

Das Online-Konsult unterstützt die Weiterversorgung, ersetzt aber keine persönliche Kontrolle oder empfohlene Untersuchungen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Erkrankungen deckt diese Kategorie ab?
Sie umfasst Demenz und Alzheimer, behandelt mit Cholinesterasehemmern und Memantin, sowie Parkinson und Restless-Legs-Syndrom, behandelt mit Dopaminagonisten.
Bekomme ich diese Mittel ohne Rezept?
Nein. Sie sind verschreibungspflichtig. Sie füllen ein Online-Konsult aus, und eine EU-registrierte Ärztin oder ein Arzt prüft Ihre Angaben und entscheidet über ein passendes Rezept.
Meine Beschwerden sind neu. Ist dieser Dienst für mich geeignet?
Diese Mittel sind für Menschen mit gesicherter Diagnose und stabilem Plan gedacht. Neue, schwere oder sich rasch verändernde Beschwerden sollten zuerst persönlich abgeklärt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Cholinesterasehemmern und Memantin?
Cholinesterasehemmer erhöhen Acetylcholin und eignen sich bei leichtem bis mittlerem Alzheimer. Memantin dämpft überaktives Glutamat und wird meist in schwereren Stadien genutzt. Eine Kombination ist möglich.
Was sind die wichtigsten Risiken von Dopaminagonisten?
Häufig sind Übelkeit, Schwindel und Tagesmüdigkeit, mit möglichem plötzlichem Einschlafen. Sie können auch Störungen der Impulskontrolle wie zwanghaftes Spielen oder Einkaufen auslösen. Melden Sie das sofort.
Wie wird mein Medikament geliefert?
Nach Freigabe des Rezepts durch eine Ärztin oder einen Arzt gibt eine Apotheke das Mittel ab und sendet es diskret verpackt an Ihre Adresse.
Medizinisch geprüft

Dr. Ross Elledge

Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie

Verifizierter Gesundheitsexperte

Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.