
Ropinirol
Inkl. Online-Konsultation, Medikament und diskreter Versand
Optionen ansehen
Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
Medikament wählen
Dosierung und Menge auswählen
Online-Konsultation
Geprüft von einem qualifizierten Arzt
Schnelle, diskrete Lieferung
Direkt an Ihre Tür geliefert
Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Ropinirol ist ein nicht-ergoliner Dopaminagonist, der in Österreich zur Behandlung der Parkinson-Krankheit und des mittelschweren bis schweren Restless-Legs-Syndroms (RLS) eingesetzt wird.
Der Wirkstoff stimuliert direkt die Dopamin-D2- und D3-Rezeptoren im Gehirn und ahmt die Wirkung von Dopamin nach.
Dies kompensiert den Mangel an körpereigenem Dopamin, der die Parkinson-Krankheit kennzeichnet.
Bei der Parkinson-Krankheit kann Ropinirol im Frühstadium als Monotherapie oder in fortgeschrittenen Stadien als Zusatz zu Levodopa angewendet werden, um motorische Fluktuationen zu kontrollieren und „Off“-Zeiten zu reduzieren.
Es hilft, Symptome wie Zittern, Steifheit und Bewegungsverlangsamung zu lindern.
Beim Restless-Legs-Syndrom lindert Ropinirol die unangenehmen Missempfindungen und den Bewegungsdrang in den Beinen, die typischerweise in Ruhephasen, abends oder nachts auftreten und den Schlaf stören.
Die Wirkung setzt innerhalb von 1 bis 2 Stunden nach der Einnahme ein.
Ropinirol ist als Tabletten mit sofortiger Freisetzung für eine flexible Dosierung und als Retardtabletten für eine einmal tägliche Einnahme erhältlich.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie Ropinirol oral, mit oder ohne Nahrung, wie von Ihrem Arzt verordnet, ein. Die Einnahme zu den Mahlzeiten kann Übelkeit reduzieren.
Tabletten mit sofortiger Freisetzung werden üblicherweise dreimal täglich eingenommen.
Retardtabletten werden einmal täglich eingenommen und müssen unzerkaut mit Wasser geschluckt werden; sie dürfen nicht zerdrückt, zerkaut oder geteilt werden.
Für das Restless-Legs-Syndrom nehmen Sie die Dosis einmal täglich, 1 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen, ein. Die Dosis wird langsam und schrittweise gesteigert, um Nebenwirkungen zu minimieren.
Setzen Sie Ropinirol nicht abrupt ab; die Dosis muss unter ärztlicher Aufsicht schrittweise über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen reduziert werden, um Entzugssymptome zu vermeiden.
Die Dosierung von Ropinirol erfordert eine langsame und schrittweise Steigerung, um Nebenwirkungen zu minimieren.
Für die Parkinson-Krankheit (Tabletten mit sofortiger Freisetzung): Beginnen Sie mit 0,25 mg dreimal täglich für die erste Woche. Die Dosis wird dann wöchentlich um 0,25 mg pro Dosis gesteigert.
Die übliche Erhaltungsdosis liegt bei 3 mg bis 9 mg täglich in drei geteilten Dosen, bis zu einer maximalen Tagesdosis von 24 mg.
Für die Parkinson-Krankheit (Retardtabletten): Beginnen Sie mit 2 mg einmal täglich für 1 bis 2 Wochen.
Die Dosis kann dann wöchentlich in 2-mg-Schritten bis zu einer maximalen Tagesdosis von 24 mg gesteigert werden.
Für das Restless-Legs-Syndrom: Beginnen Sie mit 0,25 mg einmal täglich, 1 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen.
Die Dosis kann alle 2 Tage auf 0,5 mg gesteigert werden, danach wöchentlich bis zu einer maximalen Tagesdosis von 4 mg.
Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) ohne Dialyse ist Vorsicht geboten, und die maximale Tagesdosis sollte 18 mg nicht überschreiten.
Bei leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung ist in der Regel keine Dosisanpassung erforderlich. Bei schwerer Leberfunktionsstörung sollte Ropinirol mit extremer Vorsicht angewendet werden.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Ropinirol Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Es ist wichtig, auf Veränderungen zu achten und Ihren Arzt zu informieren.
Sehr häufig (mehr als 1 von 10 Behandelten): Übelkeit, Schwindel, Schläfrigkeit.
Häufig (1 bis 10 von 100 Behandelten): Erbrechen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Sodbrennen, Halluzinationen (häufiger bei älteren Patienten und bei Parkinson-Krankheit), periphere Ödeme (Schwellungen an Beinen), orthostatische Hypotonie (Blutdruckabfall beim Aufstehen), Verwirrtheit.
**Gelegentlich (1 bis 10 von 1.
000 Behandelten):** Plötzliches Einschlafen (Schlafattacken) ohne Vorwarnung, Impulskontrollstörungen (pathologisches Glücksspiel, Hypersexualität, Kaufsucht, Essattacken), psychotische Reaktionen, Dyskinesien (unwillkürliche Bewegungen, besonders in Kombination mit Levodopa).
Selten (1 bis 10 von 10.000 Behandelten): Leberfunktionsstörungen.
Patienten und deren Angehörige sollten auf Verhaltensänderungen achten. Die plötzliche Schläfrigkeit kann ohne Vorwarnung auftreten und das Führen von Fahrzeugen gefährden.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Ropinirol kann ausgeprägte Schläfrigkeit und plötzliche Schlafattacken ohne Vorwarnung verursachen.
Fahren Sie kein Auto und bedienen Sie keine gefährlichen Maschinen, bis Sie wissen, wie Ropinirol Sie beeinflusst. Besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt.
Dopaminagonisten wie Ropinirol können Impulskontrollstörungen hervorrufen. Dazu gehören pathologisches Glücksspiel, übermäßiges Einkaufen, Hypersexualität und Essattacken.
Patienten und deren Angehörige sollten über dieses Risiko informiert und regelmäßig überwacht werden.
Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie oder Ihre Familie ungewöhnliche Verhaltensänderungen bemerken.
Eine Dosisreduktion sollte immer schrittweise erfolgen, da ein abruptes Absetzen Symptome eines Entzugssyndroms, ähnlich dem malignen neuroleptischen Syndrom, auslösen kann.
Dazu gehören Angstzustände, Depressionen, Schmerzen, Schwitzen und Müdigkeit.
Ropinirol kann besonders während der Dosisanpassung orthostatische Hypotonie verursachen; Patienten sollten angewiesen werden, langsam aus sitzender oder liegender Position aufzustehen.
Bei älteren Patienten sollte die Dosisanpassung langsamer erfolgen.
Gegenanzeigen
Ropinirol darf nicht angewendet werden bei:
* Bekannter Überempfindlichkeit gegen Ropinirol oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
* Schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min), es sei denn, der Patient wird dialysiert.
In solchen Fällen ist eine sorgfältige Überwachung und möglicherweise eine Dosisanpassung erforderlich.
* Schwerer Leberfunktionsstörung, da hierzu keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen und Ropinirol weitgehend in der Leber metabolisiert wird.
Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere bei vorbestehender orthostatischer Hypotonie, und bei Patienten mit einer Vorgeschichte von psychotischen Störungen.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Ropinirol nicht angewendet werden, da die Sicherheitsdaten begrenzt sind und eine Prolaktinhemmung die Stillfähigkeit beeinträchtigen kann.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Impulskontrollstörungen und wie erkenne ich sie?
Darf ich unter Ropinirol Auto fahren?
Warum wird die Dosis so langsam gesteigert?
Kann ich Ropinirol plötzlich absetzen?
Wirkt Ropinirol auch gegen das Zittern bei Parkinson?
Kann Ropinirol Levodopa bei Parkinson ersetzen?
Gibt es einen Unterschied zwischen Ropinirol Retardtabletten und normalen Tabletten?
Kann Ropinirol mit anderen Medikamenten interagieren?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






