
Rosuvastatine
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Rosuvastatin ist ein HMG-CoA-Reduktase-Hemmer (Statin) der neueren Generation, der in Österreich als Generikum und unter Markennamen wie Crestor zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte und zur kardiovaskulären Prävention eingesetzt wird.
Rosuvastatin zählt zu den potentesten verfügbaren Statinen.
Der Wirkstoff hemmt das Schlüsselenzym der Cholesterinsynthese in der Leber.
Durch die verminderte intrazelluläre Cholesterinkonzentration werden vermehrt LDL-Rezeptoren auf der Hepatozytenoberfläche exprimiert, was zu einer verstärkten Aufnahme von LDL-Cholesterin aus dem Blut führt.
Rosuvastatin senkt das LDL-Cholesterin um bis zu 55 %, erhöht das HDL-Cholesterin und senkt die Triglyzeride.
Rosuvastatin hat eine lange Halbwertszeit von etwa 19 Stunden und kann zu jeder Tageszeit eingenommen werden, im Gegensatz zu älteren Statinen, die abends eingenommen werden mussten.
Es wird nur geringfügig über CYP-Enzyme metabolisiert, was das Interaktionspotenzial reduziert.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie einmal täglich eine Tablette Rosuvastatin ein, unabhängig von den Mahlzeiten und der Tageszeit. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit Wasser.
Ergänzen Sie die medikamentöse Therapie durch eine cholesterin- und fettarme Ernährung sowie regelmässige körperliche Aktivität.
Setzen Sie Rosuvastatin nicht eigenständig ab, auch wenn Ihre Werte sich normalisiert haben.
Anfangsdosis: 5 bis 10 mg einmal täglich. Dosissteigerung: nach 4 Wochen anhand des Lipidprofils. Übliche Erhaltungsdosis: 10 bis 20 mg.
Maximaldosis: 40 mg (nur bei Patienten, die unter 20 mg den Zielwert nicht erreichen, unter engmaschiger Überwachung). Bei Patienten asiatischer Herkunft: Anfangsdosis 5 mg.
Bei schwerer Niereninsuffizienz (GFR unter 30 ml/min): Maximaldosis 20 mg.
Nebenwirkungen
Häufig (1 bis 10 von 100): Kopfschmerzen, Myalgie (Muskelschmerzen), Schwindel, Obstipation, Übelkeit, Bauchschmerzen. **Gelegentlich (1 bis 10 von 1.
000): Hautausschlag, Juckreiz, Muskelschwäche, Proteinurie, Diabetes mellitus, Transaminasenanstieg. Selten (1 bis 10 von 10.
000):** Rhabdomyolyse, Myopathie, Pankreatitis, Hepatitis, Polyneuropathie, Gedächtnisstörungen. Bei unerklärlichen Muskelschmerzen oder dunklem Urin sofort den Arzt kontaktieren.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Melden Sie unerklärliche Muskelschmerzen, -schwäche oder -krämpfe unverzüglich dem Arzt, da eine Myopathie oder Rhabdomyolyse vorliegen kann.
Das Risiko steigt mit der Dosis, bei Niereninsuffizienz, Hypothyreose und Kombination mit Fibraten oder Ciclosporin.
Leberwerte sollten vor Therapiebeginn und bei klinischem Verdacht kontrolliert werden. Bei der 40-mg-Dosis sind engmaschigere Kontrollen erforderlich.
Gegenanzeigen
Rosuvastatin ist kontraindiziert bei aktiver Lebererkrankung, ungeklärter persistierender Transaminasenerhöhung, schwerer Niereninsuffizienz (GFR unter 30 ml/min) in der 40-mg-Dosierung, Myopathie, gleichzeitiger Ciclosporin-Therapie, in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Überempfindlichkeit gegen Rosuvastatin oder einen der Hilfsstoffe.
Häufig gestellte Fragen
Ist Rosuvastatin stärker als Atorvastatin?
Muss ich Rosuvastatin abends einnehmen?
Kann Rosuvastatin Diabetes verursachen?
Wechselwirkt Rosuvastatin mit Grapefruit?
Muss ich Rosuvastatin lebenslang einnehmen?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






