
Rosuvastatine
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Rosuvastatin ist ein potenter HMG-CoA-Reduktase-Hemmer, auch bekannt als Statin der neueren Generation.
Es wird eingesetzt, um erhöhte Cholesterinwerte und Dyslipidämie zu behandeln sowie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Patienten mit hohem Risiko zu senken.
Rosuvastatin ist in Österreich als Generikum und unter Markennamen wie Crestor erhältlich.
Es ist eines der wirksamsten Statine zur Senkung des LDL-Cholesterins, das je nach Dosis Reduktionen von 45 % bis 55 % erzielen kann.
Der Wirkstoff hemmt das Schlüsselenzym der Cholesterinsynthese in der Leber.
Dadurch reduziert sich die intrazelluläre Cholesterinkonzentration, was zu einer vermehrten Expression von LDL-Rezeptoren auf der Leberzelloberfläche führt.
Dies wiederum erhöht die Aufnahme von LDL-Cholesterin aus dem Blutkreislauf. Rosuvastatin senkt zudem Triglyzeride und erhöht das HDL-Cholesterin.
Neben der lipidsenkenden Wirkung besitzt Rosuvastatin auch entzündungshemmende und Plaque-stabilisierende Eigenschaften.
Klinische Studien belegen eine Reduktion schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie Rosuvastatin einmal täglich als Tablette ein. Sie können die Tablette zu jeder Tageszeit, mit oder ohne Nahrung, einnehmen. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit Wasser.
Es ist wichtig, die Tablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen, um gleichmäßige Plasmaspiegel zu gewährleisten.
Eine gesunde Ernährung mit wenig gesättigten Fetten und regelmäßige körperliche Aktivität sollten die medikamentöse Therapie begleiten.
Die Behandlung mit Rosuvastatin ist in der Regel langfristig, oft sogar lebenslang.
Brechen Sie die Einnahme nicht eigenständig ab, auch wenn sich Ihre Cholesterinwerte normalisiert haben, da die Werte nach dem Absetzen wieder ansteigen würden.
Ihr Arzt wird regelmäßig überprüfen, ob die Behandlung fortgesetzt werden muss und ob Dosisanpassungen erforderlich sind.
Halten Sie sich an die Empfehlungen Ihres Arztes bezüglich Bluttests (Cholesterin, Leberwerte, eventuell CK-Werte), die üblicherweise 4 bis 12 Wochen nach Behandlungsbeginn und danach jährlich durchgeführt werden.
Die übliche Anfangsdosis beträgt 5 mg bis 10 mg einmal täglich.
Nach mindestens 4 Wochen kann die Dosis auf 20 mg täglich erhöht werden, falls die Zielwerte für das LDL-Cholesterin nicht erreicht wurden.
Die Maximaldosis von 40 mg ist Patienten mit schwerer Hypercholesterinämie und hohem kardiovaskulärem Risiko vorbehalten, die mit 20 mg keine ausreichende Wirkung erzielt haben.
Diese Dosis erfordert eine engmaschige ärztliche Überwachung.
Bei Patienten asiatischer Herkunft (z. B.
Chinesen, Japaner, Koreaner) sowie bei Personen mit prädisponierenden Faktoren für Myopathie wird eine niedrigere Anfangsdosis von 5 mg empfohlen, da die systemische Exposition gegenüber Rosuvastatin höher sein kann.
Bei schwerer Niereninsuffizienz (GFR unter 30 ml/min) beträgt die Maximaldosis 10 mg pro Tag.
Bei mittelschwerer Niereninsuffizienz (GFR 30-60 ml/min) sollte die Anfangsdosis 5 mg betragen und die Maximaldosis 20 mg nicht überschreiten.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Ciclosporin darf die Dosis von 5 mg pro Tag nicht überschritten werden.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Rosuvastatin Nebenwirkungen haben, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Patienten vertragen das Medikament gut.
Häufig (1 bis 10 von 100 Behandelten): Kopfschmerzen, Muskelschmerzen (Myalgie), Schwindel, Verstopfung, Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwächegefühl.
Gelegentlich (1 bis 10 von 1.000 Behandelten): Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Muskelschwäche, Proteinurie, Anstieg der Lebertransaminasen, Diabetes mellitus.
Selten (1 bis 10 von 10.
000 Behandelten): Myopathie (Muskelerkrankung), Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung), Hepatitis (Leberentzündung), Rhabdomyolyse (schwerer Muskelzerfall), Polyneuropathie, Gedächtnisstörungen.
Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 Behandelten): Gelbsucht, Gynäkomastie (Brustvergrößerung beim Mann).
Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie unerklärliche Muskelschmerzen, -empfindlichkeit oder -schwäche bemerken, besonders wenn diese von Fieber oder allgemeinem Unwohlsein begleitet werden, da dies Anzeichen einer Myopathie oder Rhabdomyolyse sein können.
Auch bei dunklem Urin oder Gelbfärbung der Haut/Augen sollten Sie umgehend ärztlichen Rat einholen.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Informieren Sie Ihren Arzt vor Beginn der Behandlung, wenn Sie Leber- oder Nierenerkrankungen, Schilddrüsenfunktionsstörungen (Hypothyreose) oder Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte haben.
Das Risiko für Myopathie und Rhabdomyolyse kann erhöht sein, insbesondere bei höheren Dosen, Nierenfunktionsstörungen, Hypothyreose, einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte erblicher Muskelerkrankungen, früheren Muskelproblemen unter Statintherapie und gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamente wie Fibraten oder Ciclosporin.
Bei Verdacht auf Myopathie sollten die Kreatinkinase (CK)-Werte gemessen werden.
Leberfunktionstests sollten vor Behandlungsbeginn und bei klinischer Indikation überprüft werden. Bei der 40-mg-Dosis sind engmaschigere Kontrollen erforderlich.
Es besteht ein erhöhtes Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken, insbesondere bei Patienten mit bereits bestehenden Risikofaktoren wie erhöhtem Blutzucker oder Übergewicht.
Die kardiovaskulären Vorteile von Statinen überwiegen dieses Risiko jedoch in der Regel. Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum während der Behandlung.
Gegenanzeigen
Rosuvastatin darf nicht eingenommen werden bei:
* Überempfindlichkeit gegen Rosuvastatin oder einen der Hilfsstoffe.
* Aktiver Lebererkrankung, einschließlich ungeklärter, anhaltender Erhöhungen der Serumtransaminasen (mehr als das Dreifache des oberen Normalwertes).
* Schwerer Niereninsuffizienz (GFR unter 30 ml/min) für Dosen über 10 mg (für die 40-mg-Dosis generell kontraindiziert).
* Bestehender Myopathie oder prädisponierenden Faktoren für Rhabdomyolyse (z. B. erbliche Muskelerkrankungen, frühere Muskeltoxizität durch Statine oder Fibrate).
* Gleichzeitiger Anwendung von Ciclosporin (insbesondere bei Dosen über 5 mg Rosuvastatin).
* Schwangerschaft und Stillzeit. Rosuvastatin ist während der Schwangerschaft streng kontraindiziert, da Cholesterin für die normale Entwicklung des Fötus unerlässlich ist.
Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
Auch während der Stillzeit darf Rosuvastatin nicht eingenommen werden, da der Wirkstoff in die Muttermilch übergehen kann.
Häufig gestellte Fragen
Ist Rosuvastatin dasselbe wie Crestor?
Muss ich Rosuvastatin abends einnehmen?
Wie lange muss ich Rosuvastatin einnehmen?
Wechselwirkt Rosuvastatin mit Grapefruit?
Kann Rosuvastatin Diabetes verursachen?
Was soll ich tun, wenn ich Muskelschmerzen von Rosuvastatin bekomme?
Ist generisches Rosuvastatin genauso wirksam wie Crestor?
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Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






