
Donepezil
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Donepezil ist ein zentral wirksamer, reversibler Acetylcholinesterase-Hemmer, der in Österreich zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz eingesetzt wird.
Es ist eines der am häufigsten verordneten Medikamente gegen Alzheimer und gilt als Erstlinientherapie.
Bei der Alzheimer-Krankheit kommt es zu einem fortschreitenden Verlust cholinerger Neurone im Gehirn, was zu einem Mangel an Acetylcholin führt.
Donepezil hemmt das Enzym Acetylcholinesterase, das Acetylcholin im synaptischen Spalt abbaut.
Dadurch steigt die Konzentration von Acetylcholin, was die cholinerge Neurotransmission verbessert und kognitive Funktionen vorübergehend stabilisiert.
Donepezil verlangsamt den kognitiven Abbau und kann die Alltagsfunktionen vorübergehend verbessern oder stabilisieren.
Es ist jedoch keine kausale Therapie und kann den Krankheitsverlauf nicht aufhalten. Die Wirkung hält an, solange funktionsfähige cholinerge Neurone vorhanden sind.
Donepezil wird einmal täglich eingenommen, vorzugsweise abends.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie Donepezil einmal täglich abends vor dem Schlafengehen ein, mit oder ohne Mahlzeit. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit Wasser.
Die abendliche Einnahme wird empfohlen, da gastrointestinale Nebenwirkungen (Übelkeit, Durchfall) im Schlaf weniger wahrgenommen werden.
Betreuungspersonen sollten die regelmässige Einnahme überwachen.
Anfangsdosis: 5 mg einmal täglich abends über mindestens 4 bis 6 Wochen. Erhaltungsdosis: Nach klinischer Beurteilung Steigerung auf 10 mg einmal täglich.
Die Maximaldosis beträgt 10 mg pro Tag. Eine Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz ist nicht erforderlich. Bei Leberinsuffizienz ist Vorsicht geboten.
Nebenwirkungen
Häufig (1 bis 10 von 100): Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Muskelkrämpfe, Müdigkeit. **Gelegentlich (1 bis 10 von 1.
000): Bradykardie, Synkope, gastrointestinale Blutung, Harninkontinenz, Hautausschlag, Agitiertheit, Aggressivität, Halluzinationen, Verwirrtheit. Selten (1 bis 10 von 10.
000):** Krampfanfälle, AV-Block, Leberfunktionsstörung, Rhabdomyolyse, malignes neuroleptisches Syndrom.
Gastrointestinale Nebenwirkungen treten besonders bei Dosissteigerung auf und bessern sich meist.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Donepezil kann Bradykardie und AV-Blockierungen verursachen. Vorsicht bei Patienten mit Sinusknotensyndrom, supraventrikulären Überleitungsstörungen oder gleichzeitiger Einnahme von Betablockern.
Bei Patienten mit Magenulkus in der Anamnese ist Vorsicht geboten, da cholinerge Wirkung die Säuresekretion steigern kann. Bei Auftreten von Krampfanfällen die Therapie überprüfen.
Die Wirksamkeit lässt mit dem Fortschreiten der Erkrankung nach.
Gegenanzeigen
Donepezil ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Donepezil, Piperidinderivate oder einen der sonstigen Bestandteile. Schwangerschaft und Stillzeit mangels Daten.
Häufig gestellte Fragen
Kann Donepezil die Alzheimer-Krankheit heilen?
Wann bemerkt man eine Wirkung?
Was passiert, wenn ich Donepezil absetze?
Warum wird Donepezil abends eingenommen?
Kann Donepezil mit anderen Demenzmedikamenten kombiniert werden?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






