
Tramadol
Inkl. Online-Konsultation, Medikament und diskreter Versand
Optionen ansehen
Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
Medikament wählen
Dosierung und Menge auswählen
Online-Konsultation
Geprüft von einem qualifizierten Arzt
Schnelle, diskrete Lieferung
Direkt an Ihre Tür geliefert
Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Tramadol ist ein verschreibungspflichtiges Opioid-Schmerzmittel, das zur Behandlung mäßiger bis mäßig starker Schmerzen eingesetzt wird.
Es wirkt über zwei Mechanismen: Zum einen bindet es an Opioidrezeptoren im Gehirn und Rückenmark und dämpft so die Schmerzwahrnehmung, zum anderen hemmt es die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin, was die schmerzlindernde Wirkung zusätzlich verstärkt.
Wirkmechanismus und Einordnung
Tramadol gehört zur Gruppe der schwach wirksamen Opioide und ist in der WHO-Schmerzleiter der Stufe 2 zugeordnet.
Es wird eingesetzt, wenn leichtere Schmerzmittel wie Paracetamol oder nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) keine ausreichende Linderung mehr bieten.
Im Vergleich zu stärkeren Opioiden wie Morphin ist das Abhängigkeitspotenzial geringer, aber dennoch vorhanden.
Darreichungsformen
Tramadol ist als schnell freisetzende Form (Kapseln, Tropfen) und als retardierte Form (Retardtabletten) erhältlich.
Retardierte Präparate geben den Wirkstoff gleichmäßig über 12 bis 24 Stunden ab und eignen sich besonders für die Dauerschmerzbehandlung.
Die schnell freisetzenden Formen wirken innerhalb von 30 bis 60 Minuten.
Anwendungsgebiete
Tramadol wird vor allem bei postoperativen Schmerzen, Tumorschmerzen und chronischen Schmerzzuständen eingesetzt, bei denen schwächer wirksame Schmerzmittel unzureichend sind.
Es wird immer individuell dosiert und für den kürzest möglichen Zeitraum verordnet.
Anwendung & Dosierung
Einnahme und Dosierung
Nehmen Sie Tramadol genau wie von Ihrem Arzt verordnet ein, üblicherweise 50 bis 100 mg alle vier bis sechs Stunden bei Bedarf.
Schlucken Sie die Tabletten oder Kapseln unzerkaut mit einem Glas Wasser, mit oder ohne Nahrung.
Retardtabletten dürfen keinesfalls zerteilt, zerkaut oder zerrieben werden, da sonst der gesamte Wirkstoff auf einmal freigegeben wird, was zu lebensgefährlichen Nebenwirkungen führen kann.
Täglich maximale Dosis und Anpassung
Die maximale Tagesdosis beträgt 400 mg, außer in Ausnahmesituationen unter strengster ärztlicher Aufsicht.
Beginnen Sie bei der Erstanwendung stets mit der niedrigsten wirksamen Dosis, um Nebenwirkungen zu minimieren.
Bei älteren Patienten über 75 Jahren und bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion ist eine Dosisanpassung und ein längeres Dosierungsintervall erforderlich.
Wichtige Verhaltensregeln
Wichtiger Hinweis: Setzen Sie Tramadol nach längerer Anwendung niemals abrupt ab, sondern reduzieren Sie die Dosis langsam unter ärztlicher Aufsicht, um Entzugserscheinungen zu vermeiden.
Tramadol kann die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen; verzichten Sie während der Behandlung auf das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen schwerer Maschinen.
Die Dosierung von Tramadol wird individuell nach Schmerzintensität und Ansprechen des Patienten festgelegt.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren erhalten in der Regel 50 bis 100 mg alle 4 bis 6 Stunden; die tägliche Gesamtdosis sollte 400 mg nicht überschreiten.
Retardierte Formen werden zweimal täglich eingenommen.
Bei älteren Patienten über 75 Jahren ist die Elimination verlangsamt, weshalb großzügigere Dosierungsintervalle empfohlen werden.
Bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) oder Leberfunktionsstörungen sollte das Dosierungsintervall auf 12 Stunden verlängert werden.
Tramadol sollte nicht langfristig ohne ärztliche Ueberwachung eingesetzt werden, da ein Abhängigkeitspotenzial besteht.
Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Uebelkeit, Schwindel, Verstopfung und Müdigkeit sind die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen von Tramadol.
Diese Beschwerden treten vor allem zu Beginn der Behandlung auf und bessern sich häufig nach einigen Tagen, wenn sich der Körper an den Wirkstoff gewöhnt hat.
Erbrechen, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und Schweißausbrüche können ebenfalls auftreten.
Schwere und seltene Nebenwirkungen
Wichtiger Hinweis: Krampfanfälle können bei der Einnahme von Tramadol auftreten, insbesondere wenn die empfohlene Tagesdosis überschritten oder Tramadol zusammen mit anderen krampfschwellensenkenden Medikamenten eingenommen wird.
Das Serotoninsyndrom, eine potenziell lebensbedrohliche Reaktion mit Symptomen wie Verwirrtheit, Agitation, Muskelzuckungen und hohem Fieber, kann auftreten, wenn Tramadol zusammen mit anderen serotonergen Medikamenten eingenommen wird.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Tramadol hat ein Abhängigkeitspotenzial; setzen Sie es nie eigenständig ab oder reduzieren Sie die Dosis nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.
Das Risiko für Krampfanfälle ist erhöht, besonders wenn die empfohlene Tagesdosis überschritten wird oder wenn Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen, die die Krampfschwelle senken.
Wichtiger Hinweis: Die gleichzeitige Einnahme mit MAO-Hemmern, serotonergen Substanzen, anderen Opioiden oder zentraldämpfenden Mitteln (einschließlich Alkohol) ist gefährlich und muss mit dem Arzt abgesprochen werden.
Tramadol beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit und darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden.
Gegenanzeigen
Tramadol ist kontraindiziert bei Ueberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Opioid-Analgetika sowie gegen sonstige Bestandteile des Präparats.
Eine absolute Kontraindikation besteht bei akuter Vergiftung mit Alkohol, Schlafmitteln, Analgetika, Opiaten oder psychotropen Substanzen, da das Risiko einer zentralen Atemdepression stark erhöht ist.
Das Präparat darf nicht bei Patienten angewendet werden, die MAO-Hemmer einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben.
Bei schwerer Leberinsuffizienz, unkontrollierter Epilepsie sowie bei Patienten mit erhoetem Krampfrisiko ist Tramadol ebenfalls kontraindiziert.
Die Kombination mit zentraldämpfenden Substanzen erfordert größte Vorsicht.
Tramadol ist nicht zur Behandlung von Entzugserscheinungen geeignet und darf nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden. Stillende Mütter sollten Tramadol nicht einnehmen.
Aufgrund des Abhängigkeitspotenzials ist bei Patienten mit bekannter Suchtneigung eine sehr strenge Indikationsstellung erforderlich.
Häufig gestellte Fragen
Macht Tramadol abhängig?
Kann ich Tramadol zusammen mit anderen Schmerzmitteln einnehmen?
Darf ich Alkohol trinken, während ich Tramadol einnehme?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






