
Lyrica
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Lyrica enthält den Wirkstoff Pregabalin, ein Analogon der Gamma-Aminobuttersäure (GABA), das in Österreich zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen, generalisierter Angststörung (GAD) und als Zusatztherapie bei Epilepsie (fokale Anfälle) zugelassen ist.
Pregabalin bindet an die Alpha-2-Delta-Untereinheit spannungsabhängiger Calciumkanäle im zentralen Nervensystem.
Dadurch wird der Calciumeinstrom in die Nervenzellen reduziert und die Freisetzung exzitatorischer Neurotransmitter wie Glutamat, Noradrenalin und Substanz P gehemmt.
Dies erklärt die analgetische, anxiolytische und antikonvulsive Wirkung.
Die Wirkung bei neuropathischen Schmerzen tritt meist innerhalb einer Woche ein. Bei generalisierter Angststörung kann eine Besserung bereits ab der ersten Woche beobachtet werden.
Pregabalin wird in Österreich unter die Suchtgift-Regelungen eingestuft, da ein Abhängigkeitspotenzial besteht. Die Verschreibung erfolgt auf Suchtgiftrezept.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie Pregabalin zwei- oder dreimal täglich ein, unabhängig von den Mahlzeiten. Schlucken Sie die Kapseln unzerkaut mit Wasser. Die Dosierung wird schrittweise gesteigert.
Setzen Sie Pregabalin nicht abrupt ab, sondern reduzieren Sie die Dosis über mindestens eine Woche, um Absetzerscheinungen (Schlaflosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall) zu vermeiden.
Neuropathische Schmerzen: Beginn mit 150 mg täglich (aufgeteilt auf 2 oder 3 Dosen), Steigerung nach 3 bis 7 Tagen auf 300 mg, bei Bedarf auf maximal 600 mg täglich.
Generalisierte Angststörung: Beginn mit 150 mg täglich, Steigerung auf 300 bis 600 mg. Epilepsie (Zusatztherapie): 150 bis 600 mg täglich.
Bei Niereninsuffizienz ist eine Dosisanpassung erforderlich.
Nebenwirkungen
Sehr häufig (mehr als 1 von 10): Schwindel, Schläfrigkeit.
Häufig (1 bis 10 von 100): Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, verschwommenes Sehen, Gewichtszunahme, Euphorie, Verwirrtheit, Gedächtnisstörungen, Ataxie, Tremor, Obstipation, periphere Ödeme, erektile Dysfunktion.
Gelegentlich (1 bis 10 von 1.000): Depression, Halluzinationen, Suizidgedanken, Sehstörungen, Tachykardie, Atemdepression (bei Kombination mit Opioiden).
Bei Kombination mit Opioiden oder Benzodiazepinen besteht ein erhöhtes Risiko für Atemdepression.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Pregabalin hat ein Abhängigkeitspotenzial und fällt in Österreich unter die Suchtgift-Regelung. Achten Sie auf Zeichen einer Abhängigkeitsentwicklung wie Dosissteigerung, Entzugssymptome oder Craving.
Die Kombination mit Opioiden oder Benzodiazepinen erhöht das Risiko für Atemdepression und Sedierung. Bei Suizidgedanken, Stimmungsveränderungen oder Angioödem sofort den Arzt kontaktieren.
Nicht abrupt absetzen.
Gegenanzeigen
Pregabalin ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Pregabalin oder einen der sonstigen Bestandteile.
Es gibt keine absoluten Kontraindikationen, aber bei Suchtanamnese, schwerer Herzinsuffizienz und schwerer Niereninsuffizienz ist besondere Vorsicht geboten.
Häufig gestellte Fragen
Macht Pregabalin abhängig?
Darf ich unter Pregabalin Auto fahren?
Warum soll ich Pregabalin nicht plötzlich absetzen?
Hilft Pregabalin bei Rückenschmerzen?
Verursacht Pregabalin Gewichtszunahme?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






