
Cialis
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Cialis enthält den Wirkstoff Tadalafil und gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer.
Es wird zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) und der Symptome einer gutartigen Prostatavergrößerung (BPH) eingesetzt.
Tadalafil erhöhte den Blutfluss in den Schwellkörpern des Penis, indem es das Enzym Phosphodiesterase-5 hemmt und so die Entspannung der glatten Muskulatur fördert.
Die Wochenendtablette
Cialis zeichnet sich durch seine besonders lange Wirkdauer von bis zu 36 Stunden aus, weshalb es umgangssprachlich als Wochenendtablette bekannt ist.
Das bedeutet nicht, dass eine durchgehende Erektion besteht, sondern dass innerhalb dieses Zeitfensters bei sexueller Erregung eine Erektion möglich ist.
Diese lange Wirkdauer ermöglicht mehr Spontaneität im Vergleich zu kurzwirksamen Präparaten wie Sildenafil.
Tägliche Niedrigdosis als Alternative
Neben der Bedarfsanwendung steht Cialis auch als tägliche Niedrigdosis (2,5 oder 5 mg) zur Verfügung.
Diese Variante ermöglicht spontane sexuelle Aktivität ohne Vorausplanung und wird auch zur Behandlung von BPH-Symptomen wie erschwertem Wasserlassen eingesetzt.
Die tägliche Einnahme hält einen gleichmäßigen Wirkspiegel im Blut aufrecht.
Anwendungsgebiete im Ueberblick
Cialis ist zugelassen für erektile Dysfunktion bei Männern sowie für die Behandlung von Symptomen der gutartigen Prostatavergrößerung.
Bei der Kombination beider Erkrankungen kann Cialis beide Beschwerdebilder gleichzeitig ansprechen, was es besonders für ältere Männer mit beiden Erkrankungen geeignet macht.
Anwendung & Dosierung
Bedarfsanwendung
Zur Bedarfsanwendung nehmen Sie eine Tablette (10 oder 20 mg) mindestens 30 Minuten vor der geplanten sexuellen Aktivität ein.
Cialis kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden, da fettreiche Mahlzeiten den Wirkungseintritt nicht nennenswert verzögern.
Die Wirkung kann bis zu 36 Stunden anhalten, wobei maximal eine Dosis innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden darf.
Tägliche Anwendung
Bei der täglichen Einnahme nehmen Sie 2,5 oder 5 mg jeden Tag zur gleichen Uhrzeit ein, unabhängig von geplanter sexueller Aktivität.
Diese Methode eignet sich besonders, wenn Sie häufiger als zweimal pro Woche sexuell aktiv sind oder eine spontanere Lebensweise bevorzugen.
Alkohol in mäßigen Mengen beeinflusst die Wirksamkeit nicht wesentlich, größere Mengen können jedoch den Blutdruck zusätzlich senken.
Hinweise zur Einnahme
Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser. Bei Nierenfunktionsstörungen oder bei der Einnahme von Alpha-Blockern kann eine Dosisanpassung erforderlich sein.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn die Wirkung nach mehreren Versuchen ausbleibt.
Die Standarddosis für die Bedarfsanwendung beträgt 10 mg, einzunehmen vor der sexuellen Aktivität.
Falls die Wirkung unzureichend ist, kann die Dosis auf 20 mg erhöhen werden; bei guter Verträglichkeit und ausreichender Wirkung kann sie auf 5 mg reduziert werden.
Die Maximaldosis beträgt 20 mg pro 24 Stunden.
Für die tägliche Anwendung wird mit 2,5 mg begonnen und bei Bedarf auf 5 mg erhöhen.
Bei Patienten über 65 Jahren ist keine routinemäßige Dosisanpassung erforderlich, jedoch sollte die individuelle Verträglichkeit beobachtet werden.
Bei mittelschwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 31 bis 50 ml/min) wird eine Startdosis von 5 mg empfohlen, bei schwerer Niereninsuffizienz (unter 30 ml/min) ist Tadalafil kontraindiziert.
Bei leichter bis mäßiger Leberinsuffizienz (Child-Pugh A oder B) beträgt die empfohlene Dosis 10 mg. Tadalafil bei schwerer Leberinsuffizienz ist nicht empfohlen.
Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Hautroeung im Gesicht sowie verstopfte oder laufende Nase sind die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen von Cialis.
Diese Beschwerden treten bei etwa einem von zehn Anwendern auf und sind in der Regel mild bis mäßig stark ausgeprägt.
Sie klingen üblicherweise innerhalb weniger Stunden ab, ohne dass eine Behandlung erforderlich ist.
Seltene, aber ernste Nebenwirkungen
Wichtiger Hinweis: Priapismus, eine schmerzhafte Erektion, die länger als vier Stunden andauert, erfordert sofortige ärztliche Behandlung, um dauerhafte Schäden zu vermeiden.
Ebenfalls umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen bei ploeztlichem Seh- oder Hörverlust, starken Brustschmerzen oder Anzeichen eines Schlaganfalls.
Diese unerwünschten Wirkungen sind selten, aber medizinisch bedeutsam.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Cialis darf nicht zusammen mit Nitraten (z. B. Glyceroltrinitrat) oder Stickstoffmonoxid-Donatoren eingenommen werden, da dies zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen kann.
Auch die gleichzeitige Anwendung mit anderen PDE-5-Hemmern oder Riociguat ist kontraindiziert. Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen.
Wichtiger Hinweis: Patienten mit schweren Herzerkrankungen, kürzerem Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie unkontrolliertem Bluthochdruck sollten Cialis nur nach ausdrücklicher ärztlicher Beratung einnehmen.
Beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen ist Vorsicht geboten, da Schwindel als Nebenwirkung auftreten kann.
Gegenanzeigen
Cialis ist kontraindiziert bei bekannter Ueberempfindlichkeit gegen Tadalafil oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparats.
Die gleichzeitige Einnahme mit organischen Nitraten in jeglicher Form ist absolut kontraindiziert, da die blutdrucksenkende Wirkung beider Substanzen sich gegenseitig potenziert und einen lebensgefährlichen Blutdruckabfall verursachen kann.
Cialis darf nicht bei Patienten angewendet werden, für die sexuelle Aktivität aufgrund kardiovaskulärer Risikofaktoren medizinisch nicht ratsam ist.
Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh C), schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) und der Bedarfsanwendung sowie Patienten mit kürzlich erlebtem Herzinfarkt, Schlaganfall oder lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen sollten Tadalafil nicht einnehmen.
Die gleichzeitige Anwendung mit Alpha-Blockern kann zu einer symptomatischen arteriellen Hypotonie führen; bei Patienten, die bereits stabilisiert mit Alpha-Blockern behandelt werden, ist größte Vorsicht geboten.
Riociguat darf nicht zusammen mit Tadalafil angewendet werden.
Häufig gestellte Fragen
Wann tritt die Wirkung von Cialis ein?
Kann ich Cialis täglich einnehmen?
Darf ich Alkohol trinken, wenn ich Cialis nehme?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






