
Vardenafil
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Vardenafil ist ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff aus der Gruppe der PDE5-Hemmer, der speziell zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei erwachsenen Männern entwickelt wurde.
Es ist der aktive Bestandteil in Markenmedikamenten wie Levitra und Vivanza und ist auch als kostengünstigeres Generikum erhältlich.
Vardenafil ermöglicht Männern mit Erektionsstörungen, bei sexueller Stimulation eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen und aufrechtzuerhalten.
Vardenafil wirkt, indem es das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE5) hemmt, welches für den Abbau von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP) im Corpus cavernosum verantwortlich ist.
Bei sexueller Erregung wird Stickstoffmonoxid lokal freigesetzt, was die cGMP-Produktion stimuliert. Dies entspannt die glatte Muskulatur und erhöht den Blutfluss in den Penis.
Durch die Verhinderung des cGMP-Abbaus verlängert und verstärkt Vardenafil diesen gefäßerweiternden Prozess.
Vardenafil hat einen schnellen Wirkungseintritt, wobei einige Männer bereits innerhalb von 15 bis 25 Minuten ansprechen. Die Wirkung hält typischerweise vier bis fünf Stunden an.
Es ist als Standard-Filmtablette und als Schmelztablette erhältlich, die sich auf der Zunge auflöst.
Letztere bietet Diskretion und ist praktisch für Männer, die keine Tabletten schlucken möchten oder kein Wasser zur Verfügung haben. Beide Formen sind gleich wirksam.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie eine Vardenafil-Tablette etwa 25 bis 60 Minuten vor der beabsichtigten sexuellen Aktivität ein.
Die Filmtablette sollte unzerkaut mit Wasser geschluckt werden und kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Beachten Sie jedoch, dass eine schwere oder fettreiche Mahlzeit den Wirkungseintritt verzögern kann. Die Schmelztablette legen Sie auf die Zunge und lassen sie sich ohne Wasser auflösen.
Kauen oder schlucken Sie die Schmelztablette nicht unzerkaut. Nehmen Sie nicht mehr als eine Dosis innerhalb von 24 Stunden ein.
Sexuelle Stimulation ist erforderlich, damit Vardenafil wirkt; es verursacht keine Erektion ohne Erregung.
Vermeiden Sie Grapefruitsaft während der Behandlung, da er die Wirkstoffkonzentration erhöhen kann.
Die empfohlene Anfangsdosis für Vardenafil beträgt 10 mg, einzunehmen 25 bis 60 Minuten vor der sexuellen Aktivität.
Je nach Wirksamkeit und Verträglichkeit kann die Dosis auf maximal 20 mg erhöht oder auf 5 mg reduziert werden. Die Maximaldosis beträgt 20 mg pro Tag.
Nehmen Sie Vardenafil nicht öfter als einmal täglich ein.
Für die Schmelztablette beträgt die Dosis 10 mg. Diese Form ist äquivalent zur 10 mg Filmtablette.
Bei Patienten über 65 Jahren sollte die Behandlung mit einer Anfangsdosis von 5 mg begonnen werden.
Bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh B) beträgt die Anfangsdosis ebenfalls 5 mg, und die Maximaldosis sollte 10 mg nicht überschreiten.
Bei Patienten, die moderate CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Erythromycin, Fluconazol, Verapamil, Diltiazem) einnehmen, sollte eine Dosis von 5 mg nicht überschritten werden.
Bei gleichzeitiger Einnahme von starken CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir) ist die maximale Vardenafil-Dosis 5 mg.
Eine Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung ist in der Regel nicht erforderlich, außer bei dialysepflichtiger Nierenerkrankung im Endstadium.
Nebenwirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen von Vardenafil, die bei 1 bis 10 von 100 Patienten auftreten, sind Kopfschmerzen, Gesichtsrötung (Flush), verstopfte oder laufende Nase und Verdauungsstörungen (Dyspepsie).
Diese sind meist mild und vorübergehend.
Gelegentliche Nebenwirkungen (bei 1 bis 10 von 1.
000 Patienten) umfassen Schwindel, Schläfrigkeit, Parästhesien (Kribbeln), Sehstörungen (verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit), Tinnitus (Ohrgeräusche), Tachykardie (Herzrasen), Palpitationen (Herzklopfen), Übelkeit, gastroösophagealen Reflux, Muskelschmerzen, erhöhte Kreatinphosphokinase-Werte, Hautausschlag und Rückenschmerzen.
Seltene, aber ernsthafte Nebenwirkungen (bei 1 bis 10 von 10.
000 Patienten) sind Priapismus (eine schmerzhafte Erektion, die länger als vier Stunden anhält), nicht-arteritische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION), plötzlicher sensorineuraler Hörverlust, QT-Zeit-Verlängerung im EKG und Krampfanfälle.
Suchen Sie bei einer Erektion, die länger als vier Stunden anhält, oder bei plötzlichen Seh- oder Hörveränderungen sofort ärztliche Hilfe auf.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Vardenafil darf unter keinen Umständen mit Nitraten oder Stickstoffmonoxid-Donatoren kombiniert werden, da dies zu einem gefährlichen und potenziell lebensbedrohlichen Blutdruckabfall führen kann.
Dazu gehören auch Freizeitdrogen wie Amylnitrit ("Poppers"). Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung mit Klasse IA oder Klasse III Antiarrhythmika (z.B. Chinidin, Procainamid, Amiodaron, Sotalol).
Seien Sie vorsichtig bei Patienten mit einer Vorgeschichte von QT-Zeit-Verlängerung oder bei Einnahme von Medikamenten, die bekanntermaßen das QT-Intervall verlängern.
Patienten mit signifikanten Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten vor Beginn einer PDE5-Inhibitor-Therapie eine kardiologische Untersuchung erhalten.
Besprechen Sie mit Ihrem Arzt jegliche anatomische Penismissbildung oder Zustände, die zu Priapismus prädisponieren. Vardenafil ist nicht für Frauen oder Personen unter 18 Jahren bestimmt.
Suchen Sie bei Brustschmerzen während sexueller Aktivität sofort ärztliche Hilfe auf. Informieren Sie Ihren Arzt stets über alle Medikamente, die Sie einnehmen.
Gegenanzeigen
Vardenafil ist kontraindiziert bei Patienten, die Nitrate oder Stickstoffmonoxid-Donatoren in jeglicher Form einnehmen, da dies zu einem schweren und lebensbedrohlichen Blutdruckabfall führen kann.
Auch die gleichzeitige Anwendung mit Riociguat ist kontraindiziert. Patienten, die Alpha-Blocker in therapeutischen Dosen einnehmen (z.B.
Terazosin, Doxazosin, Alfuzosin), sollten Vardenafil nicht gleichzeitig anwenden, da das Risiko einer orthostatischen Hypotonie besteht.
Weitere Kontraindikationen sind schwere Leberfunktionsstörung (Child-Pugh C), dialysepflichtige Nierenerkrankung im Endstadium, kürzlich erlittener Schlaganfall oder Herzinfarkt innerhalb der letzten sechs Monate, instabile Angina pectoris, schwere Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse III-IV), unkontrollierter Bluthochdruck oder schwerer niedriger Blutdruck (unter 90/50 mmHg), bekannte erbliche Netzhauterkrankungen (wie Retinitis pigmentosa) und angeborene oder erworbene QT-Zeit-Verlängerung.
Eine Überempfindlichkeit gegenüber Vardenafil oder einem der Hilfsstoffe ist ebenfalls eine Kontraindikation.
Die orodispersible Formulierung darf bei Patienten über 75 Jahren, die potente oder moderate CYP3A4-Inhibitoren einnehmen, nicht verwendet werden. Die Kombination mit potenten CYP3A4-Inhibitoren (z.
B. Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Indinavir) ist ebenfalls kontraindiziert.
Häufig gestellte Fragen
Wie schnell wirkt Vardenafil?
Was ist der Unterschied zwischen Vardenafil und Sildenafil?
Kann ich Vardenafil mit Alkohol einnehmen?
Was soll ich tun, wenn Vardenafil nicht wirkt?
Ist die Schmelztablette wirksamer als die Standardtablette?
Kann Vardenafil täglich eingenommen werden?
Wirkt Vardenafil ohne sexuelle Stimulation?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






