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Crestor

Crestor

Wirkstoff: Rosuvastatin
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Medizinische Informationen

Über dieses Medikament

Crestor (Rosuvastatin) ist ein Statin zur Senkung erhöhter Cholesterin- und Triglyceridwerte sowie zur Prävention kardiovaskulärer Ereignisse bei erhöhtem Risiko.

Wie Crestor den Cholesterinspiegel senkt

Rosuvastatin hemmt das Enzym HMG-CoA-Reduktase, das für die Cholesterinsynthese in der Leber verantwortlich ist. Dadurch sinken LDL-Cholesterin und Gesamtcholesterin, während HDL-Cholesterin ansteigt. Crestor ist eines der wirkstärksten Statine.

Langfristiger Herzschutz

Neben der Lipidsenkung hat Crestor nachgewiesene kardioprotektive Eigenschaften. Es reduziert das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulären Tod bei Patienten mit erhöhtem Risiko, auch wenn das Ausgangscholesterin nicht stark erhöht ist.

Anwendung & Dosierung

Einnahme und Zeitpunkt

Nehmen Sie Crestor einmal täglich, zu einem beliebigen Zeitpunkt, mit oder ohne Mahlzeit ein. Eine konstante Einnahmezeit verbessert die Compliance. Die Tablette wird unzerkaut geschluckt und sollte nicht geteilt oder zermörsert werden.

Grapefruitsaft vermeiden

Grapefruitsaft kann die Aufnahme bestimmter Statine beeinflussen, hat bei Crestor jedoch einen weniger ausgeprägten Effekt als bei anderen Statinen. Dennoch sollten übermässige Mengen vermieden werden. Informieren Sie Ihren Arzt über alle anderen Medikamente, da Crestor zahlreiche Wechselwirkungen besitzt.

Die empfohlene Anfangsdosis betragt 5 mg oder 10 mg einmal taglich. Die Dosis wird je nach Therapieziel und Vertraglichkeit nach 4 Wochen auf 20 mg und bei Bedarf auf maximal 40 mg erhoht.

Bei Patienten ostasiatischer Herkunft, bei schwerer Niereninsuffizienz, Schilddrusenunterfunktion oder gleichzeitiger Einnahme von Ciclosporin ist die Dosis auf maximal 10 mg taglich zu begrenzen. Die maximale Tagesdosis betragt 40 mg. Regelmasige Kontrollen der Blutfette und Leberwerte sind in den ersten Behandlungsmonaten empfohlen.

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen

Muskelschmerzen (Myalgie), Kopfschmerzen, Schwindel, Verstopfung und Bauchschmerzen kommen vor und sind in der Regel mild. Erhöhte Leberwerte treten bei einem Teil der Patienten auf und normalisieren sich häufig ohne Absetzen des Medikaments. Gelegentlich wird über Schwächegefühl oder allgemeine Abgeschlagenheit berichtet.

Seltenes, aber ernstes Risiko: Muskelschäden

Rhabdomyolyse ist eine seltene, aber schwerwiegende Komplikation, bei der Muskelzellen absterben und Myoglobin in die Nieren freigegeben wird. Anzeichen sind starke, unerklärliche Muskelschmerzen, Muskelschwäche und dunkel verfärbter Urin. Bei diesen Symptomen muss Crestor sofort abgesetzt und umgehend ärztliche Hilfe aufgesucht werden. Das Risiko ist erhöht bei hohen Dosen, Nierenschwäche, Schilddrüsenunterfunktion oder gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamente.

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

Bei unerklarlichen Muskelschmerzen sofort den Arzt kontaktieren. Leberwerte in den ersten Monaten kontrollieren. Bei Schilddrusenunterfunktion oder Nierenerkrankung erhohtes Risiko fur Muskelprobleme.

Gegenanzeigen

Crestor ist kontraindiziert bei bekannter Uberempfindlichkeit gegen Rosuvastatin oder sonstige Bestandteile. Es darf nicht bei aktiver Lebererkrankung oder bei anhaltend erh ohten Transaminasen (mehr als das Dreifache des oberen Normalwerts) eingesetzt werden.

Bei schwerer Nierenfunktionsstorung (GFR unter 30 ml/min) ist die maximale Tagesdosis auf 10 mg begrenzt; bei sehr schwerer Einschrankung sollte Crestor nicht angewendet werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist Crestor kontraindiziert, da Cholesterin fur die fetale Entwicklung wichtig ist und eine Statintherapie dem Kind schaden kann. Frauen im gebarfahigen Alter mussen eine zuverlassige Verhutung anwenden.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich Crestor lebenslang nehmen?
Bei den meisten Patienten steigt der Cholesterinspiegel nach dem Absetzen wieder auf den ursprunglichen Wert an, da die genetische Veranlagung zur Cholesterinproduktion unverandert bleibt. Ihr Arzt uberpruft regelmasig, ob die Therapie weiterhin notwendig ist und ob Lebensstilveranderungen einen Abbruch ermoglichen. Bei sehr hohem kardiovaskularem Risiko oder familiarer Hypercholesterinamie ist eine Dauertherapie jedoch haufig medizinisch sinnvoll.
Darf ich Grapefruit essen?
Ja, Rosuvastatin wird nicht uber das CYP3A4-Enzym abgebaut, sodass Grapefruit den Blutspiegel von Crestor kaum beeinflusst. Moderater Grapefruitkonsum ist bei Crestor im Gegensatz zu Atorvastatin oder Simvastatin unbedenklich. Dennoch sollten Sie Ihren Arzt uber alle Ernahrungs- und Lebensgewohnheiten informieren.
Ist Crestor starker als andere Statine?
Rosuvastatin senkt das LDL-Cholesterin pro Milligramm Wirkstoff starker als die meisten anderen Statine, einschliesslich Atorvastatin und Simvastatin. Ob Crestor das geeignetste Statin fur Sie ist, hangt jedoch von Ihrem individuellen Risikoprofil, moglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und der personlichen Vertraglichkeit ab. Ihr Arzt wahlt das Statin aus, das fur Ihre Situation den grossten Nutzen bei geringstem Risiko bietet.
Medizinisch geprüft

Dr. Ross Elledge

Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin

Verifizierter Gesundheitsexperte

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