Asthma- & COPD-Behandlungen
Asthma und COPD erfordern eine dauerhafte Behandlung mit inhalativen Medikamenten. Bedarfsinhalatoren bieten schnelle Linderung, während Langzeitinhalatoren Entzündungen reduzieren. Folgerezepte können bequem über Online-Konsultationen verwaltet werden.
Bedarfsinhalatoren (z. B. Salbutamol) für schnelle Symptomlinderung
Langzeitinhalatoren reduzieren Atemwegsentzündungen
Kombinationsinhalatoren bieten beides in einem Gerät
Regelmäßige Überprüfungen sichern einen effektiven Behandlungsplan

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Asthma- & COPD-Behandlungen
Über Asthma und COPD
Asthma bronchiale und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, sind die beiden häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen. Obwohl beide zu Atemnot führen, unterscheiden sie sich in Ursachen, Verlauf und Behandlung grundlegend.
Asthma ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die typischerweise in Schüben verläuft. Zwischen den Anfällen sind die Atemwege häufig normal. Asthma beginnt meist im Kindes- oder Jugendalter und betrifft in Österreich etwa fünf bis sieben Prozent der Erwachsenen. COPD hingegen ist eine fortschreitende Lungenerkrankung, die vorwiegend durch langjähriges Rauchen verursacht wird. Sie ist durch eine dauerhafte Verengung der Atemwege und eine Zerstörung des Lungengewebes gekennzeichnet. COPD betrifft in Österreich schätzungsweise zehn bis fünfzehn Prozent der über vierzigjährigen und zählt weltweit zu den häufigsten Todesursachen.
Symptome und Auslöser
Bei Asthma treten die Beschwerden anfallsartig auf, oft nachts oder frühmorgens. Typisch sind pfeifende Atemgeräusche (Giemen), trockener Reizhusten, Engegefühl in der Brust und plötzliche Atemnot. Häufige Auslöser sind Allergene wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare und Schimmelpilze, aber auch Atemwegsinfektionen, kalte Luft, körperliche Anstrengung und Rauch können einen Anfall provozieren.
Die Symptome der COPD entwickeln sich dagegen schleichend. Ein anhaltender produktiver Husten mit Auswurf, der oft als harmloser Raucherhusten abgetan wird, ist häufig das erste Zeichen. Mit der Zeit nimmt die Belastungsatemnot zu, zunächst bei Anstrengung, später auch in Ruhe. Häufige Atemwegsinfektionen und im fortgeschrittenen Stadium Gewichtsverlust und Leistungsminderung gehören ebenfalls zum Krankheitsbild. In etwa 90 Prozent der Fälle ist Rauchen der Hauptrisikofaktor, daneben können Passivrauchen, berufliche Schadstoffbelastung und in seltenen Fällen ein Alpha-1-Antitrypsin-Mangel eine Rolle spielen.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung beider Erkrankungen basiert auf einem Stufenschema, das je nach Schweregrad angepasst wird. Bei Asthma sind kurzwirksame Bedarfsinhalatoren wie Salbutamol (Ventolin) die erste Hilfe bei akuter Atemnot. Für die langfristige Kontrolle werden inhalative Kortikosteroide wie Budesonid oder Fluticason als Dauermedikation eingesetzt. Kombinationsinhalatoren wie Seretide (Fluticason/Salmeterol) oder Symbicort (Budesonid/Formoterol) vereinen beide Wirkstoffe in einem Gerät. Bei schwerem allergischem Asthma kommen Biologika zum Einsatz.
Bei COPD bilden kurzwirksame Bronchodilatatoren die Bedarfsmedikation. Langwirksame Bronchodilatatoren wie Incruse Ellipta oder Onbrez Breezhaler sorgen für eine dauerhafte Erweiterung der Atemwege. Kombinationsinhalatoren werden häufig eingesetzt, orale Kortikosteroide kommen kurzfristig bei Verschlechterungsschüben zum Einsatz. Bei fortgeschrittener COPD kann eine Sauerstofftherapie notwendig werden. Die korrekte Inhalationstechnik ist bei beiden Erkrankungen entscheidend für den Behandlungserfolg.
Lebensstil und Management
Neben der medikamentösen Therapie spielen Lebensstilfaktoren eine zentrale Rolle im Krankheitsmanagement. Asthma-Patienten sollten ihre individuellen Auslöser identifizieren und nach Möglichkeit meiden. Ein Symptomtagebuch hilft dabei. Die regelmässige Einnahme der Dauermedikation ist auch in beschwerdefreien Phasen wichtig, und ein gemeinsam mit dem Arzt erstellter Asthma-Aktionsplan gibt klare Anweisungen für verschiedene Situationen. Körperliche Aktivität ist ausdrücklich empfohlen, mit angemessener Vorbereitung und bei Bedarf vorgezogener Anwendung des Bedarfsinhalators.
Bei COPD ist der Rauchstopp die mit Abstand wichtigste Einzelmassnahme, die den Krankheitsverlauf nachweislich verlangsamt. Lungenrehabilitation mit strukturiertem Trainings- und Schulungsprogramm verbessert die Belastbarkeit und Lebensqualität. Das Erlernen spezieller Atemtechniken wie Lippenbremse und Kutschersitz erleichtert den Alltag. Regelmässige Grippe- und Pneumokokkenimpfung sowie eine ausgewogene, proteinreiche Ernährung zur Vermeidung von Muskelschwund runden das Management ab. Für beide Erkrankungen gilt: regelmässige ärztliche Kontrollen sind der Schlüssel zu einer optimalen Krankheitskontrolle.
Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch ist angezeigt, wenn die Bedarfsmedikation häufiger als gewohnt benötigt wird, die Atemnot trotz Behandlung zunimmt oder Sie nachts wegen Atemnot oder Husten aufwachen. Veränderungen des Auswurfs in Farbe oder Menge, etwa gelb, grün oder blutig, sind ebenfalls ein Warnsignal. Wenn normale Alltagstätigkeiten wie Treppensteigen zunehmend schwerfallen, sollte die Behandlung überprüft werden.
Bei folgenden Notfallsituationen sofort die Rettung (144) rufen: schwere Atemnot, die sich durch den Bedarfsinhalator nicht bessert, blaue Verfärbung der Lippen oder Fingernägel (Zyanose), Unfähigkeit, in ganzen Sätzen zu sprechen, schneller und flacher Atem mit sichtbarer Anstrengung oder Verwirrtheit und Bewusstseinseintrübung. Ein schwerer Asthmaanfall ist ein medizinischer Notfall. Zögern Sie nicht, den Notruf zu wählen, wenn Ihr Bedarfsinhalator nicht ausreichend wirkt.
Frequently Asked Questions
Kann ich meinen Asthma-Inhalator online bestellen?
Was ist der Unterschied zwischen Bedarfs- und Langzeitinhalator?
Wie oft sollte Asthma überprüft werden?
Was ist der Unterschied zwischen Bedarfs- und Dauerinhalator?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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