Schmerzbehandlung
Chronische Schmerzen betreffen Millionen von Menschen. Verschreibungspflichtige Schmerzmedikamente gehen über frei verkäufliche Optionen hinaus und bieten gezielte, wirksame Linderung. Ein Online-Arzt kann Ihren Zustand beurteilen und die passende Behandlung verschreiben.
Verschreibungspflichtige NSAIDs bei entzündlichen Schmerzen
Neuropathische Schmerzmedikamente bei Nervenschmerzen
Behandlungspläne auf Art und Schwere der Schmerzen abgestimmt
Regelmäßige Überprüfungen für sichere Langzeitbehandlung

Cialis

Avodart

Amoxicillin

Xenical

Tramadol

Fluconazol

Doxycycline

Qlaira

Ciprofloxacin

Terbinafin

Priligy

Furosemid

Omeprazol

Pantoprazole

Sildenafil

Seretide

Azithromycin

Nizoral

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Metformin

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Ramipril

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Salbutamol

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Mercilon

Metoclopramide

Tadalafil

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Valsartan

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Xarelto

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Allopurinol

Isotretinoin

Dutasterid

Celecoxib

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Clotrimazol

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Doxycyclin (Malaria)

Impotenz Probepaket

Fucidin

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Diclofenac Omeprazol

Diflucan

Crestor

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Vesicare

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Relvar Ellipta
Schmerzbehandlung
Über Schmerzbehandlung
Schmerz ist ein lebenswichtiges Warnsignal des Körpers, das auf Verletzungen, Entzündungen oder Erkrankungen hinweist. Wird Schmerz jedoch chronisch, verliert er seine Schutzfunktion und wird selbst zur Belastung. In Österreich leiden schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen, was die Erkrankung zu einem der bedeutendsten Gesundheitsprobleme macht.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen akutem Schmerz, der kurzfristig auftritt und eine klare Ursache wie eine Verletzung oder Operation hat, und chronischem Schmerz, der über drei Monate anhält und oft ohne erkennbare aktuelle Ursache besteht. Häufige chronische Schmerzformen sind Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und neuropathische Schmerzen. Die moderne Schmerztherapie verfolgt einen multimodalen Ansatz, der Medikamente, Physiotherapie, psychologische Verfahren und Lebensstiländerungen kombiniert.
Häufige Schmerzformen
Rückenschmerzen sind die häufigste Schmerzform in Österreich und betreffen bis zu 80 Prozent der Erwachsenen mindestens einmal im Leben. Muskelverspannungen, Bandscheibenprobleme, Fehlhaltungen und Arthrose zählen zu den häufigsten Ursachen, wobei die meisten Fälle unspezifisch und selbstlimitierend sind. Gelenkschmerzen durch Arthrose oder Arthritis äussern sich durch Schmerzen bei Bewegung, Morgensteifigkeit und Schwellung und betreffen besonders Knie, Hüfte, Hände und Wirbelsäule.
Kopfschmerzen treten als Spannungskopfschmerz, Migräne oder Clusterkopfschmerz auf. Stress, Schlafmangel, Dehydrierung und Bildschirmarbeit sind häufige Auslöser. Neuropathische Schmerzen, die sich als brennende, stechende Empfindungen durch Nervenschädigung äussern, treten bei Diabetes, Gürtelrose und nach Operationen auf. Menstruationsschmerzen betreffen bis zu 80 Prozent der Frauen, und Zahnschmerzen erfordern als mögliches Zeichen von Karies oder Entzündungen stets eine zahnärztliche Abklärung.
Medikamentöse Behandlung
Die Wahl des Schmerzmittels richtet sich nach Art und Stärke der Schmerzen. Bei leichten bis mittleren Schmerzen sind nicht-opioide Schmerzmittel die erste Wahl. Paracetamol ist gut verträglich und fiebersenkend. Ibuprofen wirkt zusätzlich entzündungshemmend und eignet sich besonders bei Gelenkschmerzen, Zahnschmerzen und Menstruationsschmerzen. Diclofenac steht als stark entzündungshemmendes Mittel in Tabletten-, Gel- und Pflasterform zur Verfügung. Naproxen bietet eine lang anhaltende Wirkung und ist besonders bei Gelenkschmerzen und Menstruationsbeschwerden bewährt.
Bei mittleren bis starken Schmerzen können schwache Opioide wie Tramadol oder Codein zum Einsatz kommen, die verschreibungspflichtig sind. Starke Opioide bleiben schweren Schmerzen unter strenger ärztlicher Aufsicht vorbehalten. Ergänzend kann Diclofenac-Gel lokal bei Muskel- und Gelenkschmerzen aufgetragen werden. Schmerzmittel sollten nicht dauerhaft ohne ärztliche Kontrolle eingenommen werden, da besonders nichtsteroidale Entzündungshemmer wie Ibuprofen und Diclofenac bei Langzeitanwendung Magenprobleme, Nierenschäden und Herz-Kreislauf-Risiken verursachen können.
Nicht-medikamentöse Massnahmen
Ergänzend oder alternativ zu Medikamenten können viele Massnahmen Schmerzen wirksam lindern. Physiotherapie und Krankengymnastik stärken die Muskulatur, verbessern die Beweglichkeit und korrigieren Fehlhaltungen. Regelmässige Bewegung mit gelenkschonenden Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Yoga und Walking ist besonders empfehlenswert. Wärmeanwendungen helfen bei Muskelverspannungen, Kälte bei akuten Entzündungen.
Akupunktur hat bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen eine nachgewiesene Wirksamkeit. Entspannungstechniken wie Progressive Muskelentspannung, Meditation und Achtsamkeit können die Schmerzwahrnehmung positiv beeinflussen. Im Alltag sind gesundes Körpergewicht, ausreichend Schlaf und gutes Stressmanagement wichtige Faktoren, da chronischer Stress die Schmerzwahrnehmung verstärkt und Schlafmangel die Schmerztoleranz senkt. Eine entzündungshemmende Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren ergänzt die Behandlung. Ergonomische Anpassungen am Arbeitsplatz und eine gute Matratze tragen ebenfalls zur Schmerzreduktion bei.
Wann zum Arzt?
Ärztliche Hilfe ist angezeigt, wenn Schmerzen länger als einige Tage anhalten und sich nicht bessern, wenn rezeptfreie Schmerzmittel keine ausreichende Linderung bringen oder wenn Schmerzen nach einem Unfall oder Sturz auftreten. Auch wenn Schmerzen von Fieber, Gewichtsverlust, Taubheitsgefühl oder Schwäche begleitet werden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wer Schmerzmittel häufiger als zehn Tage pro Monat einnimmt, riskiert einen Medikamenten-Übergebrauchskopfschmerz.
Sofort ärztliche Hilfe ist erforderlich bei plötzlichen, stärksten Kopfschmerzen (Donnerschlag-Kopfschmerz als mögliches Zeichen einer Hirnblutung), bei starken Brustschmerzen (möglicher Herzinfarkt), bei plötzlichen Rückenschmerzen mit Blasen- oder Darmstörungen oder Taubheit im Genitalbereich (Cauda-equina-Syndrom), bei starken Bauchschmerzen mit Fieber oder Erbrechen sowie bei Schmerzen nach einem Trauma mit Deformität oder Funktionsverlust.
Frequently Asked Questions
Wann sollte ich verschreibungspflichtige Schmerzmittel in Betracht ziehen?
Kann ich Schmerzmedikamente online verschrieben bekommen?
Was sind die sichersten Langzeit-Schmerzoptionen?
Wann sollte ich wegen Schmerzen einen Arzt aufsuchen?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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