Antibiotika
Antibiotika behandeln bakterielle Infektionen, indem sie Bakterien abtöten oder deren Wachstum hemmen. Ein Online-Arzt kann Ihre Symptome beurteilen und das passende Antibiotikum verschreiben. Die vollständige Einnahme ist wichtig zur Vermeidung von Resistenzen.
Verfügbar für Harnwegsinfektionen, Hautinfektionen und mehr
Online-Ärzte verschreiben nach gründlicher Beurteilung
Vollständige Einnahme zur Vermeidung von Antibiotikaresistenzen
Wirkungsbeginn meist innerhalb von 24–48 Stunden

Cialis

Avodart

Amoxicillin

Xenical

Tramadol

Fluconazol

Doxycycline

Qlaira

Ciprofloxacin

Terbinafin

Priligy

Furosemid

Omeprazol

Pantoprazole

Sildenafil

Seretide

Azithromycin

Nizoral

Betnovate

Metformin

Candesartan

Omacor

Ramipril

Dymista

Spedra

Salbutamol

Saxenda

Mysimba

Valaciclovir

Marvelon

Desloratadin

Arcoxia

AERIUS

Soolantra

Mercilon

Metoclopramide

Tadalafil

Protopic

Valsartan

Eliquis

Xarelto

Vardenafil

Allopurinol

Isotretinoin

Dutasterid

Celecoxib

Wegovy

Circadin

Maxalt

Amlodipin

Evra Verhütungspflaster

Mounjaro

Dermovate

Viagra

Melatonine

Emla Creme

Tamiflu

L-Arginine + Viagra

Naproxen

Clotrimazol

Zithromax

Betaserc

Caverject

Doxycyclin (Malaria)

Impotenz Probepaket

Fucidin

Bisoprolol

Pulmicort Turbohaler

Flucloxacillin

EpiPen

Avamys

Vitaros

Zyloric

Kliovance

Elocon lotion

Montelukast

Aciclovir

Testogel

Proscar

Propecia

Euthyrox

Tamsulosin

Azyter

Finasteride

Itraconazol

Diclofenac

Diclofenac Omeprazol

Diflucan

Crestor

Lansoprazol

Vesicare

Flixotide

Serevent

Atenolol

Co-Amoxiclav

Janumet

Zomig

Kliofem

Trisequens

Relvar Ellipta
Antibiotika
Über Antibiotika
Antibiotika gehören zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin. Sie werden zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt und wirken, indem sie Bakterien abtöten (bakterizid) oder deren Wachstum und Vermehrung hemmen (bakteriostatisch). Gegen Viren, wie sie bei Erkältungen oder Grippe vorkommen, sind Antibiotika hingegen wirkungslos.
Seit der Entdeckung des Penicillins durch Alexander Fleming im Jahr 1928 haben Antibiotika unzählige Leben gerettet. Es gibt verschiedene Klassen, darunter Penicilline, Cephalosporine, Makrolide, Tetracycline, Fluorchinolone und Nitroimidazole. Jede Klasse wirkt gegen bestimmte Bakterienarten, weshalb die richtige Auswahl des Antibiotikums entscheidend für den Behandlungserfolg ist. Ihr Arzt wählt das geeignete Präparat anhand der vermuteten Erreger, des Infektionsorts und Ihrer individuellen gesundheitlichen Situation aus.
Häufige bakterielle Infektionen
Antibiotika werden bei einer Vielzahl bakterieller Infektionen verordnet. Zu den häufigsten zählen Harnwegsinfektionen, die meist durch E.-coli-Bakterien verursacht werden und sich durch Brennen beim Wasserlassen und häufigen Harndrang äussern. Atemwegsinfektionen wie bakterielle Bronchitis, Lungenentzündung und Nasennebenhöhlenentzündung erfordern ebenfalls oft eine antibiotische Behandlung. Auch Hautinfektionen wie Abszesse und Zellulitis, Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien und Gonorrhö sowie Magen-Darm-Infektionen, etwa durch Helicobacter pylori, werden mit Antibiotika behandelt.
Symptome, die auf eine bakterielle Infektion hindeuten, sind Fieber über 38,5 Grad, eitriger Ausfluss oder Sekret, eine Verschlechterung nach anfänglicher Besserung, lokale Rötung mit Schwellung und Wärme sowie anhaltende Beschwerden über mehr als sieben bis zehn Tage. Nur ein Arzt kann zuverlässig beurteilen, ob eine Infektion bakteriell ist und ein Antibiotikum erfordert.
Verfügbare Antibiotika
Die Wahl des Antibiotikums richtet sich nach der Art der Infektion, dem vermuteten Erreger und individuellen Faktoren. Amoxicillin ist ein Breitband-Penicillin, das häufig bei Atemwegs-, Harnwegs- und Ohrinfektionen eingesetzt wird. Azithromycin gehört zu den Makroliden und kommt bei Atemwegsinfektionen, Chlamydien und Hautinfektionen zum Einsatz. Doxycyclin, ein Tetracyclin, ist die erste Wahl bei Akne, Borreliose und bestimmten Geschlechtskrankheiten. Ciprofloxacin wird bei Harnwegs- und Magen-Darm-Infektionen verordnet, während Metronidazol (Flagyl) besonders gegen anaerobe Bakterien und bestimmte Parasiten wirksam ist. Nitrofurantoin und Trimethoprim sind speziell für unkomplizierte Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen vorgesehen.
Grundsätzlich gilt: Nehmen Sie das Antibiotikum genau wie verordnet ein, in der richtigen Dosis, zum richtigen Zeitpunkt und über die gesamte vorgesehene Behandlungsdauer. Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, auch wenn Sie sich besser fühlen. Verwenden Sie niemals übrig gebliebene Antibiotika ohne ärztliche Anweisung.
Verantwortungsvoller Umgang
Der richtige Umgang mit Antibiotika ist entscheidend, um Antibiotikaresistenzen zu vermeiden. Dieses Problem zählt laut Weltgesundheitsorganisation zu den grössten Gesundheitsbedrohungen unserer Zeit. Nehmen Sie Antibiotika nur auf ärztliche Verordnung ein und halten Sie die gesamte vorgesehene Behandlungsdauer ein, auch wenn die Symptome bereits nach wenigen Tagen nachlassen. Achten Sie auf regelmässige Zeitabstände zwischen den Dosen, damit der Wirkstoffspiegel im Körper konstant bleibt.
Bei vielen Antibiotika können Wechselwirkungen mit Alkohol, Milchprodukten oder anderen Medikamenten die Wirkung beeinträchtigen. Antibiotika sind individuell verordnet und sollten nicht an andere Personen weitergegeben werden. Um die Darmflora zu schützen, können Probiotika eingenommen werden, allerdings mit mindestens zwei Stunden Abstand zum Antibiotikum. Ausreichend Wasser trinken und die jeweiligen Einnahmehinweise beachten, ob nüchtern oder mit dem Essen, unterstützt die Verträglichkeit. Jeder kann dazu beitragen, das Problem der Resistenzbildung einzudämmen, indem Antibiotika nur bei nachgewiesener bakterieller Infektion und korrekt angewendet werden.
Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch ist angezeigt, wenn Symptome einer bakteriellen Infektion auftreten, also Fieber, eitriger Ausfluss oder anhaltende Beschwerden. Auch wenn sich eine Infektion trotz Hausmitteln nicht bessert oder sogar verschlechtert, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Während einer laufenden Antibiotikatherapie sind schwere Nebenwirkungen wie starker Durchfall, Hautausschlag oder Atemnot ein Grund, umgehend den Arzt zu kontaktieren. Ebenso wenn nach Abschluss der Therapie die Symptome zurückkehren oder wenn Sie wissen, dass Sie auf ein bestimmtes Antibiotikum allergisch reagieren.
Sofort ärztliche Hilfe ist nötig bei einer schweren allergischen Reaktion (Anaphylaxie) mit Atemnot und Schwellung im Hals- oder Gesichtsbereich, bei hohem Fieber über 39 Grad mit Schüttelfrost, bei Blut im Urin oder Stuhl sowie bei starkem, wässrigem Durchfall während oder nach der Antibiotikabehandlung, da dies auf eine Clostridioides-difficile-Infektion hinweisen kann. Verordnen Sie sich niemals selbst Antibiotika.
Frequently Asked Questions
Kann ich Antibiotika online verschrieben bekommen?
Wie schnell wirken Antibiotika?
Warum muss ich die vollständige Antibiotika-Kur einnehmen?
Welche Nebenwirkungen können Antibiotika haben?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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