Verhütungsmittel
Hormonelle Verhütung ist bei korrekter Anwendung zu über 99 % wirksam. Verschiedene Kombinations- und Gestagen-Pillen stehen zur Auswahl. Eine Online-Arztkonsultation macht es einfach, Ihre Verhütung zu starten oder fortzusetzen.
Kombinationspille und Minipille verfügbar
Über 99 % wirksam bei korrekter Einnahme
Kann auch bei Periodenbeschwerden, Akne und PMS helfen
Bequem 3–6 Monatspackungen online verschrieben

Cialis

Avodart

Amoxicillin

Xenical

Tramadol

Fluconazol

Doxycycline

Qlaira

Ciprofloxacin

Terbinafin

Priligy

Furosemid

Omeprazol

Pantoprazole

Sildenafil

Seretide

Azithromycin

Nizoral

Betnovate

Metformin

Candesartan

Omacor

Ramipril

Dymista

Spedra

Salbutamol

Saxenda

Mysimba

Valaciclovir

Marvelon

Desloratadin

Arcoxia

AERIUS

Soolantra

Mercilon

Metoclopramide

Tadalafil

Protopic

Valsartan

Eliquis

Xarelto

Vardenafil

Allopurinol

Isotretinoin

Dutasterid

Celecoxib

Wegovy

Circadin

Maxalt

Amlodipin

Evra Verhütungspflaster

Mounjaro

Dermovate

Viagra

Melatonine

Emla Creme

Tamiflu

L-Arginine + Viagra

Naproxen

Clotrimazol

Zithromax

Betaserc

Caverject

Doxycyclin (Malaria)

Impotenz Probepaket

Fucidin

Bisoprolol

Pulmicort Turbohaler

Flucloxacillin

EpiPen

Avamys

Vitaros

Zyloric

Kliovance

Elocon lotion

Montelukast

Aciclovir

Testogel

Proscar

Propecia

Euthyrox

Tamsulosin

Azyter

Finasteride

Itraconazol

Diclofenac

Diclofenac Omeprazol

Diflucan

Crestor

Lansoprazol

Vesicare

Flixotide

Serevent

Atenolol

Co-Amoxiclav

Janumet

Zomig

Kliofem

Trisequens

Relvar Ellipta
Verhütungsmittel
Über Verhütung
Verhütung, medizinisch als Kontrazeption bezeichnet, umfasst alle Methoden und Mittel, die eine ungewollte Schwangerschaft verhindern. In Österreich nutzen rund 70 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter eine Form der Verhütung, wobei die Antibabypille nach wie vor die beliebteste Methode ist.
Moderne Verhütungsmittel bieten Frauen und Paaren eine grosse Auswahl, die sich auf individuelle Bedürfnisse, Lebenssituation und gesundheitliche Voraussetzungen abstimmen lässt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen hormonellen und nicht-hormonellen Methoden sowie zwischen Kurz- und Langzeitverhütung. Die Wahl der richtigen Methode sollte gemeinsam mit dem Arzt erfolgen, der individuelle Risikofaktoren wie Alter, Raucherstatus, Vorerkrankungen und Familienplanung berücksichtigt. Keine Verhütungsmethode ist perfekt, weshalb eine sorgfältige Abwägung der Vor- und Nachteile wichtig ist.
Hormonelle Verhütungsmethoden
Hormonelle Verhütungsmittel enthalten Östrogen und/oder Gestagen und verhindern den Eisprung, verdicken den Zervixschleim und verändern die Gebärmutterschleimhaut. Bei den kombinierten Methoden, die Östrogen und Gestagen enthalten, stehen die klassische Kombinationspille in verschiedenen Zusammensetzungen, der Vaginalring NuvaRing (drei Wochen einsetzen, eine Woche Pause) und das Verhütungspflaster Evra (wöchentlicher Wechsel) zur Verfügung.
Für Frauen, die kein Östrogen einnehmen können oder möchten, gibt es reine Gestagen-Methoden. Die Minipille, etwa mit dem Wirkstoff Desogestrel, wird täglich eingenommen und eignet sich auch für stillende Frauen. Die Hormonspirale wirkt lokal in der Gebärmutter und bietet bis zu fünf Jahre Schutz. Das Hormonimplantat, ein kleines Stäbchen im Oberarm, ist bis zu drei Jahre wirksam, und die Dreimonatsspritze wird alle zwölf Wochen verabreicht. Hormonelle Verhütungsmittel schützen nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen, dafür sollten zusätzlich Kondome verwendet werden.
Nicht-hormonelle Verhütung
Für Frauen, die keine Hormone verwenden möchten oder dürfen, gibt es verschiedene Alternativen. Das Kondom ist die einzige Verhütungsmethode, die gleichzeitig vor sexuell übertragbaren Infektionen schützt. Das Diaphragma wird vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt und mit Spermizid kombiniert. Die Kupferspirale wirkt durch Kupferionen spermizid und bietet ohne Hormone bis zu fünf bis zehn Jahre Schutz. Die Kupferkette ist eine Alternative, die sich besonders für jüngere Frauen eignet.
Natürliche Methoden wie die symptothermale Methode basieren auf der Beobachtung von Basaltemperatur und Zervixschleim. Zykluscomputer und Apps bieten technische Unterstützung dabei. Für die Notfallverhütung steht die Pille danach mit Levonorgestrel (bis 72 Stunden) oder Ulipristalacetat (bis 120 Stunden) zur Verfügung. Die wirksamste Notfallverhütung ist die Kupferspirale, die bis zu fünf Tage nach ungeschütztem Verkehr eingesetzt werden kann. Die Zuverlässigkeit nicht-hormoneller Methoden variiert stark, eine ärztliche Beratung hilft bei der Wahl.
Häufige Fragen zur Verhütung
Viele Frauen fragen sich, ob die Pille die Fruchtbarkeit beeinflusst. Die Antwort ist beruhigend: Nach dem Absetzen kehrt die Fruchtbarkeit in der Regel innerhalb von ein bis drei Zyklen zurück, und eine langfristige Einnahme beeinträchtigt die spätere Empfängnisfähigkeit nicht.
Bei einer vergessenen Pille hängt das weitere Vorgehen vom Zeitraum ab. Innerhalb von zwölf Stunden kann sie nachgenommen werden, und der Schutz bleibt bestehen. Nach mehr als zwölf Stunden kann der Schutz eingeschränkt sein, dann sollte die Packungsbeilage beachtet und gegebenenfalls zusätzlich mit Kondom verhütet werden. Raucherinnen über 35 dürfen keine kombinierten hormonellen Verhütungsmittel wie Pille, Ring oder Pflaster verwenden, da das Thrombose- und Herzinfarktrisiko deutlich erhöht ist. Geeignete Alternativen sind die Minipille, die Hormonspirale oder die Kupferspirale. Bestimmte Medikamente wie Rifampicin, Antiepileptika und Johanniskraut können die Wirksamkeit der Pille herabsetzen.
Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch ist empfehlenswert, wenn Sie eine neue Verhütungsmethode beginnen oder wechseln möchten, wenn Nebenwirkungen wie Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Brustspannen oder Libidoverlust auftreten oder wenn Zwischenblutungen nach drei Monaten nicht abklingen. Auch wenn Sie die Pille regelmässig vergessen und eine komfortablere Alternative suchen oder wenn Sie stillen und eine geeignete Verhütung benötigen, ist ärztlicher Rat sinnvoll.
Sofort ärztliche Hilfe aufsuchen bei plötzlichen starken Wadenschmerzen oder Beinschwellung (mögliche Thrombose), plötzlicher schwerer Atemnot oder Brustschmerzen (mögliche Lungenembolie), plötzlichen starken Kopfschmerzen oder Sehstörungen (möglicher Schlaganfall) sowie starken Bauchschmerzen. Diese Symptome können auf seltene, aber ernste Nebenwirkungen hormoneller Verhütung hinweisen. Das Risiko ist bei Raucherinnen, Übergewichtigen und Frauen über 35 erhöht.
Frequently Asked Questions
Was ist der Unterschied zwischen Kombinationspille und Minipille?
Kann ich die Pille online verschrieben bekommen?
Wie schnell wirkt die Pille?
Was tun, wenn ich die Pille vergessen habe?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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