
Dymista
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Doppelter Wirkstoff gegen Heuschnupfen
Dymista ist ein verschreibungspflichtiges Nasenspray zur Behandlung der mittelschweren bis schweren allergischen Rhinitis (Heuschnupfen). Es enthält eine einzigartige Kombination aus zwei Wirkstoffen: dem Antihistaminikum Azelastin und dem Kortikosteroid Fluticasonpropionat. Azelastin wirkt schnell antiallergisch und lindert Symptome wie Niesen, Juckreiz und laufende Nase innerhalb von Minuten, wahrend Fluticason entzundungshemmend die Schwellung der Nasenschleimhaut dauerhaft reduziert.
Wann ist Dymista geeignet?
Dymista eignet sich besonders fur Patienten, die mit einem einzelnen Wirkstoff keine ausreichende Besserung ihrer allergischen Beschwerden erzielen. Studien zeigen, dass Dymista schneller und starker wirkt als die alleinige Anwendung eines Antihistaminikums oder eines Kortikosteroid-Nasensprays. Viele Patienten verspuren bereits nach der ersten Anwendung eine deutliche Linderung der Beschwerden.
Anwendungsbereiche und Besonderheiten
Dymista kann sowohl bei saisonaler als auch bei ganzjahriger allergischer Rhinitis eingesetzt werden. Es ist ab einem Alter von 12 Jahren zugelassen. Da beide Wirkstoffe in einem einzigen Spray kombiniert sind, entfallt die Notwendigkeit, mehrere Praparate gleichzeitig anzuwenden, was die Behandlung vereinfacht und die Therapietreue verbessert.
Anwendung & Dosierung
Vorbereitung und Anwendungstechnik
Dymista wird in jedes Nasenloch gesprüht. Vor der ersten Anwendung oder nach längerer Nichtbenutzung muss das Spray durch mehrmaliges Pumpen vorbereitet werden, bis ein feiner Sprühnebel entsteht. Zur Anwendung die Nase sanft putzen, den Kopf leicht nach vorne neigen, einen Sprühstoß in jedes Nasenloch geben und durch die Nase einatmen, nicht durch den Mund. Nicht direkt nach der Anwendung die Nase putzen.
Dosierung und regelmäßige Anwendung
Die übliche Dosierung beträgt einen Sprühstoß in jedes Nasenloch, zweimal täglich (morgens und abends). Wenden Sie Dymista regelmäßig an, auch wenn die Beschwerden nachlassen, da der volle entzündungshemmende Effekt durch Fluticason eine kontinuierliche Anwendung erfordert. Wenn Sie Dymista länger als 5 Tage nicht verwendet haben, bereiten Sie das Spray erneut durch 2 Probehübe vor.
Dymista Nasenspray wird bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer allergischer Rhinitis eingesetzt. Die empfohlene Dosis beträgt 1 Hub in jedes Nasenloch zweimal täglich (morgens und abends), entsprechend einer Tagesdosis von 548 µg Azelastin und 200 µg Fluticasonpropionat. Bei ausreichender Symptomkontrolle kann die Dosis auf einmal täglich (1 Hub pro Nasenloch) reduziert werden.
Vor der ersten Anwendung muss der Pumpspray vorbereitet werden: Schutzkappe entfernen und den Sprüher 6-mal betätigen, bis ein gleichmäßiger Spray sichtbar ist. Den Kopf leicht nach vorne neigen und den Sprüher gerade in das Nasenloch einsetzen, einmal drücken und gleichzeitig sanft durch die Nase einatmen. Dann das andere Nasenloch behandeln. Flasche nach Gebrauch schließen.
Falls das Nasenspray länger als 5 Tage nicht benutzt wurde, sollte es erneut vorbereitet werden (2 Hubs), bis ein gleichmäßiger Spray erscheint. Bei regelmäßiger täglicher Anwendung ist der volle Nutzen der Kortikosteroid-Komponente nach 1 bis 2 Wochen zu erwarten. Dymista darf nicht oral oder in die Augen eingebracht werden. Der Sprüher sollte regelmäßig mit warmem Wasser gereinigt werden.
Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Die häufigste Nebenwirkung von Dymista ist ein bitterer oder unangenehmer Geschmack im Mund, der entsteht, wenn das Spray in den Rachen gelangt. Neigen Sie den Kopf bei der Anwendung leicht nach vorne, um dies zu minimieren. Weitere häufige Beschwerden sind Nasenbluten, Kopfschmerzen und ein unangenehmer Geruch nach der Anwendung.
Gelegentliche und seltene Nebenwirkungen
Gelegentlich berichten Patienten über Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen unmittelbar nach der Anwendung, Reizung des Rachens oder Übelkeit. In seltenen Fällen kann es bei langfristiger Anwendung zu einer Perforation des Nasenseptums oder zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Beschwerden anhalten oder sich verschlimmern.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
- Bei Naseninfektionen (z.B. Herpes) sollte Dymista nicht angewendet werden, bis die Infektion abgeklungen ist
- Nach Nasenoperationen oder Nasenverletzungen nicht anwenden, bis die Heilung abgeschlossen ist
- Bei Langzeitanwendung über 6 Monate sollte die Nasenschleimhaut regelmäßig ärztlich kontrolliert werden
- Dymista kann bei Kindern unter 12 Jahren Wachstumsverzögerungen verursachen
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Kortikosteroide einnehmen
Gegenanzeigen
Dymista (Azelastin/Fluticasonpropionat Nasenspray) ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Azelastin, Fluticasonpropionat oder einen der sonstigen Bestandteile, einschließlich Benzalkoniumchlorid (Konservierungsstoff) und mikrokristalline Cellulose. Patienten mit einer entsprechenden Überempfindlichkeit sollten auf Alternativpräparate ausweichen.
Dymista sollte bei Patienten mit nicht behandelten Pilzinfektionen im Nasen-Rachen-Raum oder bei aktiver Tuberkulose der Atemwege nur mit Vorsicht und unter ärztlicher Überwachung angewendet werden. Nicht anwenden nach Nasenoperationen oder Nasentraumata, bis die Heilung vollständig abgeschlossen ist. Bei Kindern unter 12 Jahren ist Dymista nicht zugelassen.
Bei gleichzeitiger systemischer Kortikosteroid-Therapie oder starken CYP3A4-Hemmern (z. B. Ritonavir, Ketoconazol) kann die systemische Exposition gegenüber Fluticasonpropionat erhöht sein, was zu adrenaler Suppression führen kann. Frauen in der Schwangerschaft sollten Dymista nur bei zwingender Indikation anwenden, da inhalative Kortikosteroide in der Schwangerschaft nur mit Vorsicht eingesetzt werden sollten.
Häufig gestellte Fragen
Wie schnell wirkt Dymista?
Kann ich Dymista auch bei ganzjährigem Heuschnupfen verwenden?
Warum schmeckt es bitter nach der Anwendung?
Darf ich Dymista zusammen mit Antihistaminika-Tabletten nehmen?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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