
Elocon lotion
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Elocon enthält den Wirkstoff Mometasonfuroat, ein hochwirksames topisches Kortikosteroid der Klasse III, das in Österreich zur Behandlung entzündlicher und juckender Hauterkrankungen eingesetzt wird.
Dazu zählen atopisches Ekzem (Neurodermitis), Psoriasis (Schuppenflechte), Kontaktdermatitis und andere steroidempfindliche Dermatosen.
Mometasonfuroat wirkt entzündungshemmend, antiproliferativ und juckreizlindernd.
Es hemmt die Freisetzung von Entzündungsmediatoren und reduziert die Gefäßpermeabilität, wodurch Rötung, Schwellung und Juckreiz rasch abnehmen.
Elocon ist als Creme, Salbe und Lotion erhältlich.
Die Creme eignet sich für feuchte oder nässende Hautareale, die Salbe für trockene, schuppige Hautbereiche und die Lotion für behaarte Körperstellen wie die Kopfhaut.
Trotz seiner hohen Wirkstärke zeichnet sich Mometasonfuroat durch eine vergleichsweise niedrige systemische Resorption aus, was das Risiko systemischer Nebenwirkungen bei bestimmungsgemäßer Anwendung reduziert.
Es hat eine hohe Affinität zu Glukokortikoidrezeptoren und übt starke antiinflammatorische, antipruritische und vasokonstriktive Effekte aus.
Die Behandlung sollte so kurz wie möglich gehalten werden.
Anwendung & Dosierung
Tragen Sie eine dünne Schicht Elocon einmal täglich auf die betroffenen Hautstellen auf. Massieren Sie die Creme oder Salbe sanft ein, bis sie vollständig eingezogen ist.
Waschen Sie sich nach dem Auftragen die Hände, sofern die Hände nicht der Behandlungsbereich sind. Verwenden Sie die Fingerspitzen-Einheiten (FTU), um die richtige Menge abzumessen.
Eine FTU ist ein Cremestreifen von der Fingerspitze bis zur ersten Beuge des Zeigefingers, ausreichend für eine Fläche von etwa der doppelten Größe einer Erwachsenenhandfläche.
Verwenden Sie Elocon nicht länger als von Ihrem Arzt verordnet, in der Regel nicht länger als zwei bis drei Wochen auf der Körperhaut und eine Woche im Gesicht (nur wenn ausdrücklich empfohlen).
Feuchtigkeitscremes können zwischen den Steroidanwendungen aufgetragen werden, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Vermeiden Sie die Anwendung im Gesicht, in den Achselhöhlen und in der Leistengegend, es sei denn, Ihr Arzt hat dies ausdrücklich angeordnet.
Elocon Creme, Salbe oder Lotion wird einmal täglich in einer dünnen Schicht auf die betroffenen Hautbereiche aufgetragen.
Diese einmal tägliche Anwendung ist aufgrund der Potenz und langen Wirkdauer von Mometasonfuroat in der Regel ausreichend. Die Behandlungsdauer sollte so kurz wie möglich gehalten werden.
Für Erwachsene und Jugendliche beträgt die Behandlungsdauer auf der Körperhaut in der Regel bis zu acht Wochen.
Im Gesicht wird eine Behandlungsdauer von nicht mehr als fünf bis sieben Tagen empfohlen.
Bei Kindern ab 2 Jahren sollte die Anwendung ebenfalls einmal täglich erfolgen, jedoch für eine noch kürzere Dauer und mit der geringsten wirksamen Menge, um systemische Effekte zu minimieren.
Elocon wird für Kinder unter 2 Jahren nicht empfohlen.
Bei der Kopfhautlotion tragen Sie einige Tropfen einmal täglich auf die betroffene Kopfhaut auf und massieren diese sanft ein.
Vermeiden Sie die Anwendung auf Gesicht, Augenlidern, Achselhöhlen und Leistengegend, es sei denn, dies wurde speziell angeordnet.
Verwenden Sie keine Okklusivverbände, es sei denn, ein Spezialist hat dies empfohlen, da dies die systemische Aufnahme erhöht.
Nebenwirkungen
Häufig (bis zu 1 von 10 Patienten) treten Brennen, Juckreiz oder Stechen an der Applikationsstelle auf. Bei längerer Anwendung kann es zu Hautatrophie (Hautverdünnung) kommen.
Gelegentlich (bis zu 1 von 100 Patienten) können Kribbeln, Follikulitis (Haarfollikelentzündung), Dehnungsstreifen (Striae) und Teleangiektasien (sichtbare kleine Blutgefäße) auftreten.
Selten (bis zu 1 von 1.000 Patienten) wurden allergische Kontaktdermatitis, Hypertrichose (verstärkter Haarwuchs an der Applikationsstelle), periorale Dermatitis und Hautdepigmentierung beobachtet.
Sehr selten (weniger als 1 von 10.
000 Patienten) können bei großflächiger oder längerer Anwendung, insbesondere unter Okklusion, eine Nebennierenrinden-Suppression oder in extremen Fällen Symptome des Cushing-Syndroms auftreten.
Die Hautverdünnung ist das klinisch bedeutendste Risiko, das durch kurze Behandlungszyklen und die richtige Auswahl der Anwendungsstelle weitgehend vermieden werden kann.
Bei Kindern ist das Risiko systemischer Nebenwirkungen aufgrund des größeren Oberfläche-Gewicht-Verhältnisses erhöht.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Elocon ist ein potentes Steroid und sollte nicht im Gesicht angewendet werden, es sei denn, es wurde ausdrücklich verschrieben.
Die Gesichtshaut ist dünner und anfälliger für Atrophie, Teleangiektasien und periorale Dermatitis.
Achselhöhlen, Leistengegend und unter den Brüsten sind Okklusionsstellen, an denen die Absorption von Natur aus höher ist. Beschränken Sie die Anwendung in diesen Bereichen.
Verwenden Sie Elocon nicht auf infizierter Haut, es sei denn, es wird gleichzeitig ein geeignetes antimikrobielles Mittel angewendet.
Steroide können die Anzeichen einer Infektion maskieren und deren Ausbreitung ermöglichen.
Kinder sind aufgrund ihres höheren Körperoberfläche-zu-Gewicht-Verhältnisses anfälliger für systemische Effekte topischer Kortikosteroide.
Verwenden Sie die minimale wirksame Menge für die kürzeste Dauer.
Ein abruptes Absetzen eines potenten Steroids nach längerer Anwendung kann zu Rebound-Schüben führen. Reduzieren Sie die Dosis schrittweise oder wechseln Sie zu einem milderen Steroid.
Vermeiden Sie die Anwendung um die Augen oder auf den Augenlidern, da dies den Augeninnendruck erhöhen und Katarakte fördern kann. Nicht auf offene Wunden oder Geschwüre auftragen.
Gegenanzeigen
Verwenden Sie Elocon nicht, wenn Sie eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Mometasonfuroat oder einen der Hilfsstoffe haben.
Elocon ist kontraindiziert bei Rosazea, Akne vulgaris und perioraler Dermatitis.
Es darf nicht bei unbehandelten bakteriellen, viralen oder fungalen Hautinfektionen (einschließlich Impetigo, Herpes simplex, Windpocken, Tinea oder Candidose) angewendet werden, da Kortikosteroide die Symptome maskieren und die Infektion verschlimmern können.
Elocon darf auch nicht bei Hautulzeraationen, Verbrennungen oder Wunden angewendet werden. Die Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren ist nicht empfohlen.
Nicht bei Pruritus ohne Entzündung anwenden, da Juckreiz ohne entzündliche Ursache nicht auf Kortikosteroide anspricht.
Auch bei seborrhoischer Dermatitis und Hauttuberkulose ist Elocon kontraindiziert. Während der Schwangerschaft sollte Mometasonfuroat nur bei eindeutiger medizinischer Indikation angewendet werden.
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich Elocon von Hydrocortison-Creme?
Darf ich Elocon im Gesicht anwenden?
Warum sollte ich Elocon nicht unter einem Pflaster oder Verband verwenden?
Wie schnell wirkt Elocon?
Kann ich Feuchtigkeitscremes zusammen mit Elocon verwenden?
Ist Elocon für Kinder geeignet?
Was ist der Unterschied zwischen Elocon Creme und Salbe?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






