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Estraderm MX

Estraderm MX

Wirkstoff: Estradiol

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Medizinische Informationen

Über dieses Medikament

Estraderm MX ist ein transdermales Pflaster zur Hormonersatztherapie (HRT), das den Wirkstoff Estradiol kontinuierlich über die Haut abgibt. Es wird zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden und zur Vorbeugung von Osteoporose nach der Menopause eingesetzt.

Wie wirkt das Pflaster?

Das Matrixpflaster gibt Estradiol gleichmäßig und kontrolliert über die Haut direkt in den Blutkreislauf ab. Dieser transdermale Verabreichungsweg umgeht die Leberpassage (First-Pass-Effekt), was zu einer besseren Verträglichkeit führen kann und das Risiko für bestimmte Nebenwirkungen wie Blutgerinnsel im Vergleich zu oralen Präparaten möglicherweise verringert.

Vorteile des Pflasters

Die kontinuierliche Abgabe sorgt für gleichmäßige Hormonspiegel ohne die Schwankungen, die bei täglicher Tabletteneinnahme auftreten können. Das Pflaster muss nur zweimal wöchentlich gewechselt werden, was die Anwendung vereinfacht.

Anwendung & Dosierung

Anwendung

Kleben Sie das Pflaster auf eine saubere, trockene, unverletzte Hautstelle unterhalb der Taille, vorzugsweise auf den Bauch, die Hüfte oder das Gesäß. Vermeiden Sie die Brüste und Stellen, an denen das Pflaster durch Kleidung oder Bewegung abgerieben werden könnte. Drücken Sie das Pflaster nach dem Aufkleben etwa 10 Sekunden lang fest an.

Pflasterwechsel

Das Pflaster wird zweimal wöchentlich gewechselt, immer an denselben Wochentagen. Wechseln Sie die Klebestelle bei jedem neuen Pflaster, um Hautreizungen zu minimieren. Kleben Sie das neue Pflaster erst nach dem Entfernen des alten auf.

Estraderm MX ist ein transdermales Estradiol-Pflaster, das in vier Starken erhaltlich ist: 25, 50, 75 und 100 Mikrogramm Estradiol pro 24 Stunden. Die Therapie wird in der Regel mit der niedrigsten Dosis (Estraderm MX 25 oder 50) begonnen, um die minimale wirksame Dosis zu finden. Das Pflaster wird zweimal wochentlich (alle 3 bis 4 Tage) gewechselt; feste Wechseltage (z. B. Montag und Donnerstag) erleichtern die Routine.

Das Pflaster wird auf saubere, trockene und haarlose Haut unterhalb der Taille aufgeklebt, zum Beispiel am Gesasse oder Oberschenkel. Die Applikationsstelle sollte bei jedem Wechsel gewechselt werden, um Hautirritationen zu vermeiden. Frische Haut, die mit Lotionen, Cremes oder Puder behandelt wurde, reduziert die Haftung; daher sollte das Pflaster auf unbehandelte Haut aufgebracht werden. Warme (Sauna, hei<aucup>e Duschen) kann die Hormonabgabe beeinflussen.

Frauen mit intakter Gebarmutte mussen zusatzlich ein Gestagen fur mindestens 12 bis 14 Tage pro Zyklus oder kontinuierlich einnehmen, um das Risiko einer Endometriumhyperplasie zu verhindern. Die Dosisanpassung sollte schrittweise erfolgen und die niedrigste wirksame Dosis uber die kuzestmogliche Zeit eingesetzt werden. Regelmasige gynakologische Kontrollen und Mammographien sind bei Langzeittherapie empfohlen.

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen

Hautreizungen an der Klebestelle wie Rötung, Juckreiz oder leichte Schwellung sind die häufigsten lokalen Nebenwirkungen. Systemische Nebenwirkungen können Brustspannen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Stimmungsschwankungen umfassen. Diese Beschwerden sind meist vorübergehend.

Seltene Nebenwirkungen

In seltenen Fällen können Blutgerinnsel, Gallenblasenerkrankungen oder ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Langzeitanwendung auftreten. Bei ungewöhnlichen Beschwerden wie plötzlichen Brustschmerzen, Atemnot oder starken Beinschwellungen ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

Wichtige Hinweise

Frauen mit intakter Gebärmutter müssen zusätzlich ein Gestagen einnehmen, um das Risiko einer Endometriumhyperplasie zu reduzieren. Die Behandlung sollte regelmäßig, mindestens jährlich, hinsichtlich Nutzen und Risiken überprüft werden.

Pflaster und Wasser

Das Pflaster ist wasserbeständig, kann also beim Duschen oder Baden getragen werden. Vermeiden Sie jedoch längeres Einweichen in heißem Wasser, Saunabesuche oder direkte Hitze an der Klebestelle, da dies die Wirkstofffreisetzung beschleunigen kann.

Gegenanzeigen

Estraderm MX ist kontraindiziert bei bekanntem oder vermutetem Brustkrebs oder anderen ostrogenabhangigen Malignomen. Auch eine Vorgeschichte von Brustkrebs oder Endometriumkarzinom ist eine absolute Kontraindikation. Unbehandelte Endometriumhyperplasie und unbehandelte uterine Blutungen mussen vor Therapiebeginn vollstandig diagnostisch abgeklart werden.

Bei aktiver oder fruherer venooser Thromboembolie (tiefe Beinvenenthrombose, Lungenembolie) sowie bei arterieller Thromboembolie (Herzinfarkt, Schlaganfall, TIA) ist Estraderm MX kontraindiziert. Obwohl transdermale Praparate verglichen mit oralen HRT ein geringeres Thromboembolierisiko haben, bleiben diagnostizierte Thrombophilien (Faktor-V-Leiden, Antiphospholipid-Antikoper, Protein-S-Mangel) Kontraindikationen.

Bei akuter oder schwerer chronischer Lebererkrankung (Leberzirrhose, Lebertumore) ist Estraderm MX kontraindiziert. Porphyrie ist eine weitere absolute Kontraindikation. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist die Anwendung kontraindiziert, da exogene Ostrogene die Laktation hemmen und potenziell auf den Saugling ubergehen. Patienten mit Hautsensibilisierungen gegen Pflasterkleber (insbesondere Acrylat) mogen lokale Kontaktreaktionen entwickeln.

Häufig gestellte Fragen

Was tun, wenn sich das Pflaster ablöst?
Wenn sich das Pflaster teilweise ablöst, drücken Sie es wieder fest an. Sollte es sich vollständig lösen, kleben Sie ein neues Pflaster auf und behalten Sie den bisherigen Wechselrhythmus bei. Versuchen Sie nicht, ein abgelöstes Pflaster mit Klebeband oder Ähnlichem zu befestigen.
Kann ich mit dem Pflaster schwimmen gehen?
Ja, Estraderm MX ist wasserbeständig und kann beim Schwimmen getragen werden. Drücken Sie das Pflaster nach dem Schwimmen kurz an, um sicherzustellen, dass es gut haftet. Sollte es sich regelmäßig beim Schwimmen lösen, besprechen Sie alternative Klebestellen mit Ihrer Ärztin.
Ist das Pflaster sicherer als Tabletten?
Transdermale Pflaster umgehen die Leberpassage, was bei bestimmten Risikopatientinnen Vorteile bieten kann. Studien deuten darauf hin, dass das Thromboserisiko bei Pflastern möglicherweise geringer ist als bei oralen Präparaten. Ihre Ärztin kann am besten beurteilen, welche Form für Sie am geeignetsten ist.
Medizinisch geprüft

Dr. Ross Elledge

Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin

Verifizierter Gesundheitsexperte

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