
Femodene
Diese Website bietet allgemeine Informationen über Medikamente nur zu Bildungszwecken. Konsultieren Sie immer Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Medikamente einnehmen.
Medikament wählen
Dosierung und Menge auswählen
Online-Konsultation
Geprüft von einem qualifizierten Arzt
Schnelle, diskrete Lieferung
Direkt an Ihre Tür geliefert
Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Femodene ist ein kombiniertes orales Kontrazeptivum (Antibabypille), das die Wirkstoffe Ethinylestradiol und Gestoden enthält. Es gehört zu den niedrig dosierten Kombinationspillen und bietet einen zuverlässigen Empfängnisschutz bei korrekter Anwendung.
Wie wirkt Femodene?
Femodene verhindert eine Schwangerschaft über drei Mechanismen: Es unterdrückt den Eisprung durch Hemmung der Gonadotropinfreisetzung, verdickt den Zervixschleim, sodass Spermien nicht in die Gebärmutter gelangen können, und verändert die Gebärmutterschleimhaut, sodass eine Einnistung einer befruchteten Eizelle erschwert wird.
Zyklusregulierung
Neben dem Empfängnisschutz kann Femodene den Menstruationszyklus regulieren, Regelschmerzen lindern und die Blutungsstärke reduzieren. Viele Frauen schätzen auch die Verbesserung des Hautbilds unter der Einnahme.
Anwendung & Dosierung
Einnahme
Nehmen Sie eine Tablette täglich zur gleichen Uhrzeit ein, vorzugsweise mit etwas Wasser. Beginnen Sie mit dem ersten Blister am ersten Tag Ihrer Menstruation. Die Einnahme erfolgt über 21 Tage, gefolgt von einer 7-tägigen Pause, in der üblicherweise eine Abbruchblutung auftritt.
Vergessene Einnahme
Wenn Sie eine Tablette weniger als 12 Stunden zu spät einnehmen, ist der Empfängnisschutz nicht beeinträchtigt. Bei mehr als 12 Stunden Verspätung kann die Schutzwirkung reduziert sein. Lesen Sie in diesem Fall die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihre Ärztin.
Femodene ist ein monophasisches kombiniertes orales Kontrazeptivum, das 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 75 Mikrogramm Gestoden pro Tablette enthalt. Die Einnahme erfolgt tagtaglich, eine Tablette pro Tag fur 21 Tage, gefolgt von einer 7-tagigen Pause, wahrend der die Entzugsblutung eintritt. Nach der 7-Tage-Pause wird unmittelbar der nachste Blister begonnen, unabhangig davon, ob die Blutung noch andauert.
Die erste Tablette wird am ersten Tag der Menstruation eingenommen, was sofortigen Verhutungsschutz bietet. Wird die Pille erst zwischen Tag 2 und 5 der Blutung begonnen, ist in den ersten 7 Tagen eine zusatzliche Verhutungsmethode (z. B. Kondom) erforderlich. Bei Vergessen einer Tablette: innerhalb von 12 Stunden sofort nachholen; bei mehr als 12 Stunden Verzogerung fur 7 weitere Tage zusatzlich verhuten.
Bei Wechsel von einer anderen Pille beginnt Femodene am ersten Tag nach dem letzten aktiven Tablet der vorherigen Pille oder am ersten Tag nach der Pause. Nach Entbindung oder Abort im zweiten Trimester sollte Femodene fruhestens nach 28 Tagen begonnen werden. Wichtig: Femodene schutzt nicht vor sexuell ubertragbaren Infektionen (STIs); bei erhohtem Infektionsrisiko sollten Kondome verwendet werden.
Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Übelkeit, Brustspannen, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen und Zwischenblutungen sind die häufigsten Nebenwirkungen, besonders in den ersten Einnahmemonaten. Diese Beschwerden klingen in der Regel nach 2 bis 3 Zyklen ab, wenn sich der Körper an die Hormone gewöhnt hat.
Seltene, aber ernste Nebenwirkungen
Kombinierte hormonelle Kontrazeptiva erhöhen leicht das Risiko für venöse Thromboembolien (Blutgerinnsel), insbesondere im ersten Anwendungsjahr. Raucherinnen, Frauen über 35 und Frauen mit Übergewicht haben ein erhöhtes Risiko. Bei plötzlicher Atemnot, starken Brustschmerzen oder Beinschwellungen sofort ärztliche Hilfe suchen.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Thromboserisiko
Kombinierte Pillen wie Femodene erhöhen das Thromboserisiko leicht. Dieses Risiko ist höher bei Raucherinnen, bei Frauen über 35, bei Übergewicht, bei längerer Immobilisation (z. B. Langstreckenflüge) und bei familiärer Thromboseneigung. Besprechen Sie Ihre Risikofaktoren offen mit Ihrer Ärztin.
Weitere Hinweise
Vor Operationen mit längerer Bettruhe sollte die Pille in Absprache mit der Ärztin rechtzeitig abgesetzt werden. Bestimmte Medikamente wie Antibiotika, Antiepileptika und Johanniskraut können die Wirksamkeit herabsetzen.
Gegenanzeigen
Femodene ist kontraindiziert bei bekannter oder fruher aufgetretener venooser Thromboembolie (tiefe Beinvenenthrombose, Lungenembolie). Erbliche oder erworbene Thrombophilien (z. B. Faktor-V-Leiden, Protein-C-Mangel, Antiphospholipid-Syndrom) sind Kontraindikationen, da kombinierte orale Kontrazeptiva das Thromboembolierisiko erhohen. Raucherinnen uber 35 Jahren tragen ein besonders hohes kardiovaskulares Risiko.
Bei arteriellen Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall, TIA, Angina pectoris) und bei Migrane mit Aura ist Femodene kontraindiziert. Unkontrollierter Bluthochdruck, schwere Hypertriglyzeridamie, Diabetes mellitus mit vaskularen Komplikationen sowie multiple schwere kardiovaskulare Risikofaktoren schliessen die Einnahme aus. Bekannter oder vermuteter hormonabhangiger Krebs (Brustkrebs, Endometriumkarzinom) und aktive Lebertumore sind absolute Kontraindikationen.
Bei schwerer oder chronischer Lebererkrankung, bei der sich die Leberwerte nicht normalisiert haben, und bei Porphyrie ist Femodene kontraindiziert. Ungeklarte Genitalblutungen mussen zwingend abgeklart werden. Schwangerschaft ist eine absolute Kontraindikation. Frauen mit bekannter Uberempfindlichkeit gegenuber Ethinylestradiol, Gestoden oder einem der Hilfsstoffe sollten Femodene nicht einnehmen.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet Femodene von Femodette?
Kann Femodene mein Gewicht beeinflussen?
Ab wann bin ich bei erstmaliger Einnahme geschützt?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
TopDoctors Profile