EU-lizenziert
4.7/5
Rosuvastatine

Rosuvastatine

Wirkstoff: Rosuvastatin (als Rosuvastatincalcium)
Ab€ 62,99

Optionen ansehen

Online-Konsultation starten

Diese Website bietet allgemeine Informationen über Medikamente nur zu Bildungszwecken. Konsultieren Sie immer Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Medikamente einnehmen.

Medikament wählen

Dosierung und Menge auswählen

Online-Konsultation

Geprüft von einem qualifizierten Arzt

Schnelle, diskrete Lieferung

Direkt an Ihre Tür geliefert

Medizinische Informationen

Über dieses Medikament

Rosuvastatin gehort zur Gruppe der Statine (HMG-CoA-Reduktase-Hemmer) und ist eines der wirksamsten Medikamente zur Senkung erhohter Cholesterinwerte. Es senkt das schadliche LDL-Cholesterin und die Triglyceride und erhoht gleichzeitig das schutzende HDL-Cholesterin.

Wirksamkeit und Anwendungsgebiete

Rosuvastatin kann das LDL-Cholesterin um bis zu 50 bis 55 % senken und ist damit eines der potentesten Statine. Es wird angewendet bei Hypercholesterinamie (erhohtes Cholesterin), gemischter Dyslipidamie sowie zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Ereignissen (Herzinfarkt, Schlaganfall) bei Risikopatienten und bei familiarer Hypercholesterinamie.

Therapiedauer und Begleitmaßnahmen

Rosuvastatin entfaltet seine volle Wirkung nach etwa 4 Wochen regelmaßiger Einnahme. Die Therapie wird von einer cholesterin bewussten Ernahrung und regelmaßiger Bewegung begleitet. Rosuvastatin ist in der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert. Vor Therapiebeginn sollten die Leberwerte kontrolliert werden.

Anwendung & Dosierung

Rosuvastatin wird einmal taglich oral eingenommen. Die Tablette mit Wasser schlucken, unabhangig von den Mahlzeiten. Im Unterschied zu manchen anderen Statinen kann Rosuvastatin zu jeder Tageszeit eingenommen werden.

Regelmaßige Einnahme und Kontrollen

Moglichst jeden Tag zur gleichen Uhrzeit einnehmen. Die Behandlung sollte von einer cholesterin bewussten Ernahrung begleitet werden. Vor und nach Therapiebeginn sind regelmaßige Laborkontrollen (Leberwerte, CK) empfohlen.

Wichtige Hinweise bei Nebenwirkungen

Bei unerklarlichen Muskelschmerzen, Muskelschwache oder dunklem Urin sofort den Arzt kontaktieren und Rosuvastatin absetzen. Dies konnen Anzeichen einer Rhabdomyolyse sein. Grapefruitsaft hat keinen klinisch relevanten Einfluss auf Rosuvastatin, anders als bei einigen anderen Statinen.

Rosuvastatin wird einmal taglich, zu jeder Tageszeit, mit oder ohne Mahlzeit eingenommen. Die Einstiegsdosis betragt in der Regel 5 mg oder 10 mg taglich, abhangig vom LDL-Cholesterin-Ausgangswert und dem kardiovaskularen Risikoprofil des Patienten. Nach etwa 4 Wochen wird der LDL-Cholesterin-Wert kontrolliert und die Dosis bei Bedarf auf 20 mg gesteigert. Die maximale Tagesdosis betragt 40 mg, die nur bei Patienten mit sehr hohem kardiovaskularen Risiko und unzureichendem Ansprechen auf niedrigere Dosen unter engmaschiger Uberwachung eingesetzt wird.

Bei Patienten asiatischer Herkunft (chinesischer, japanischer, koreanischer, vietnamesischer, philippinischer und malaiischer Abstammung) sollte die Startdosis 5 mg betragen und die Tagesdosis 20 mg nicht uberschreiten, da diese Bevolkerungsgruppe tendenziell hohere Rosuvastatin-Plasmaspiegel aufweist. Bei eingeschrankter Nierenfunktion (GFR unter 30 ml/min) ist die Dosis auf maximal 10 mg taglich zu begrenzen.

Vor und 12 Wochen nach Therapiebeginn sowie nach Dosiserhohungen sollten Leberwerte und CK kontrolliert werden. Bei unerklar anhaltenden Muskelschmerzen, -schwache oder -krampfen sollte Rosuvastatin sofort abgesetzt und die CK gemessen werden. Grapefruitsaft hat keinen klinisch relevanten Einfluss auf Rosuvastatin, anders als bei einigen anderen Statinen.

Nebenwirkungen

Rosuvastatin wird von den meisten Patienten gut vertragen. Dennoch sollten Sie mogliche Nebenwirkungen kennen, um diese fruhzeitig erkennen zu konnen.

Haufige Nebenwirkungen

Zu den haufigen Nebenwirkungen zahlen Kopfschmerzen, Schwindel, Muskelschmerzen (Myalgie), Verstopfung, Ubelkeit und Bauchschmerzen. Weniger haufig konnen erhohte Leberwerte, Muskelschwache sowie Hautausschlag und Juckreiz auftreten.

Seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen

Rhabdomyolyse (schwerer Muskelzerfall) ist die schwerwiegendste, aber seltene Nebenwirkung von Statinen. Bei unerklarlichen starken Muskelschmerzen, Muskelschwache oder dunkel verfarbtem Urin sofort den Arzt kontaktieren und Rosuvastatin absetzen. Leberentzundung und Pankreatitis sind weitere seltene, aber ernste Nebenwirkungen, die regelmaßige Laborkontrollen rechtfertigen.

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

Bei unerklarlichen Muskelschmerzen, Muskelschwache oder dunklem Urin sofort den Arzt kontaktieren. Dies konnen Anzeichen einer Rhabdomyolyse sein.

Die Leberwerte sollten vor Behandlungsbeginn und regelmaßig danach kontrolliert werden. Patienten asiatischer Herkunft konnen empfindlicher auf Rosuvastatin reagieren und benotigen moglicherweise eine niedrigere Dosis.

Die gleichzeitige Einnahme von Fibraten erhoht das Risiko fur Muskelprobleme. Rosuvastatin sollte bei akuten Lebererkrankungen nicht eingenommen werden.

Gegenanzeigen

Rosuvastatin ist kontraindiziert bei bekannter Uberempfindlichkeit gegen Rosuvastatin oder einen der sonstigen Bestandteile. Wie alle Statine ist Rosuvastatin bei schwerer aktiver Lebererkrankung oder unerklar anhaltend erhohten Lebertransaminasen (mehr als das 3-fache der oberen Normalgrenze) kontraindiziert, da das Risiko einer schweren Hepatotoxizitat erhoht ware.

Eine Myopathie und Rhabdomyolyse sind bekannte schwere Nebenwirkungen von Statinen. Patienten mit bekannten Muskelproblemen oder vorausgegangener Myopathie unter einem anderen Statin sowie Patienten mit einem CK-Wert uber dem 5-fachen der oberen Normalgrenze sollten Rosuvastatin nicht einnehmen. Risikofaktoren fur Myopathie -- wie Hypothyreose, Niereninsuffizienz und Alkoholmissbrauch -- sind sorgfaltig zu berucksichtigen.

Rosuvastatin ist in der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert, da Cholesterin fur die fetale Entwicklung wichtig ist und Statine potentiell die embryonale Entwicklung storen konnen. Frauen im gebarfahigen Alter sollten eine zuverlassige Verhutung anwenden. Hohere Dosen (40 mg) sind bei Patienten asiatischer Abstammung sowie bei eingeschrankter Nierenfunktion kontraindiziert.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich Rosuvastatin abends einnehmen?
Nein, im Gegensatz zu einigen anderen Statinen kann Rosuvastatin zu jeder Tageszeit eingenommen werden. Es hat eine lange Halbwertszeit und wirkt unabhangig vom Einnahmezeitpunkt gleich gut. Wichtig ist nur, dass Sie es jeden Tag zur gleichen Uhrzeit nehmen, um die Therapietreue zu verbessern.
Wie lange muss ich Rosuvastatin einnehmen?
Rosuvastatin ist in der Regel eine Langzeittherapie, oft lebenslang. Erhohtes Cholesterin ist ein chronisches Problem, und die cholesterinsenkende Wirkung halt nur an, solange das Medikament eingenommen wird. Nach dem Absetzen steigen die Cholesterinwerte wieder an, weshalb Rosuvastatin nicht ohne arztliche Absprache abgesetzt werden sollte.
Sind Muskelschmerzen unter Rosuvastatin gefahrlich?
Leichte Muskelschmerzen (Myalgie) sind eine haufige, meist harmlose Nebenwirkung. Gefahrlich wird es, wenn starke, unerklarliche Muskelschmerzen mit Schwache und dunkel verfarbtem Urin auftreten. Dies konnte auf eine Rhabdomyolyse hinweisen, weshalb in diesem Fall sofort der Arzt kontaktiert werden sollte.
Kann ich trotz Statin-Therapie Alkohol trinken?
Maßiger Alkoholkonsum ist in der Regel kein Problem. Ubermassiger Alkoholkonsum kann jedoch die Leber belasten und das Risiko fur Leberschaden durch Statine erhohen. Da regelmaßige Leberwertkontrollen empfohlen werden, wird Ihr Arzt Sie entsprechend beraten.
Medizinisch geprüft

Dr. Ross Elledge

Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin

Verifizierter Gesundheitsexperte

TopDoctors Profile

Rosuvastatine

€ 62,99

Online-Konsultation starten