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Spiriva

Spiriva

Wirkstoff: Tiotropiumbromid
Ab€ 167,99

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Medizinische Informationen

Über dieses Medikament

Was ist Spiriva?

Spiriva (Tiotropiumbromid) ist ein langwirksames Anticholinergikum (LAMA) zur einmal täglichen Inhalation. Es wird zur Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt. Tiotropium blockiert muskarinische Acetylcholin-Rezeptoren in der Atemwegsmuskulatur, was zu einer anhaltenden Bronchodilatation führt.

Wirkungsweise und Vorteile

Durch die Blockade der M3-Rezeptoren in der glatten Bronchialmuskulatur entspannt Spiriva die Atemwege dauerhaft über 24 Stunden. Dies verbessert die Lungenfunktion, lindert Atemnot und verringert die Häufigkeit von COPD-Exazerbationen.

Anwendung & Dosierung

Spiriva HandiHaler wird einmal täglich morgens inhaliert. Eine Kapsel wird in den HandiHaler eingelegt und durch zweimaliges Drücken der Taste durchstochen. Dann atmen Sie langsam und tief durch das Mundstuck ein und halten den Atem kurz an.

Wichtige Anwendungshinweise

Die Kapseln dürfen unter keinen Umständen geschluckt werden. Reinigen Sie den HandiHaler einmal wöchentlich. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt ein; nehmen Sie keine Doppeldosis.

Spiriva HandiHaler wird einmal täglich durch Inhalation einer Kapsel (Tiotropium 18 µg) angewendet, immer zur gleichen Tageszeit, vorzugsweise morgens. Eine Kapsel wird in das HandiHaler-Gerät eingesetzt und inhaliert. Die Tiotropium-Kapseln sind ausschließlich für die Inhalation mit dem HandiHaler bestimmt und dürfen nicht geschluckt werden. Eine Dosisreduktion bei leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz ist nicht erforderlich; bei schwerer Niereninsuffizienz ist jedoch Vorsicht geboten.

Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 50 ml/min kann die Tiotropium-Plasmakonzentration ansteigen; diese Patienten sollten engmaschig auf Anticholinergika-typische Nebenwirkungen überwacht werden. Eine Dosisanpassung wird nicht routinemäßig empfohlen. Ältere Patienten bedürfen keiner generellen Dosisanpassung.

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen

Zu den häufigen Nebenwirkungen von Spiriva zählen Mundtrockenheit, die bei den meisten Patienten mild ist und im Laufe der Behandlung nachlassen kann. Weitere häufige Nebenwirkungen sind Verstopfung und Harnverhalt, insbesondere bei älteren Männern mit Prostatahyperplasie.

Seltene, aber ernste Nebenwirkungen

In seltenen Fällen können Herzrhythmusstörungen, ein akuter Glaukomanfall (Schmerzen im Auge, verschwommenes Sehen) oder allergische Reaktionen auftreten. Bei Auftreten dieser Symptome sofort einen Arzt aufsuchen.

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

Spiriva sollte bei Patienten mit engwinkelgem Glaukom, Blasenhalsobstruktion oder Prostatahyperplasie mit Vorsicht angewendet werden. Die Kapseln dürfen niemals geschluckt werden; versehentliches Schlucken kann zu erhöhten systemischen Konzentrationen führen. Bei schwerer Niereninsuffizienz ist besondere Vorsicht geboten.

Gegenanzeigen

Spiriva (Tiotropiumbromid 18 µg) ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Tiotropium, Atropin oder seine Derivate (einschließlich Ipratropium) oder gegen einen der sonstigen Bestandteile. Patienten mit einer Atropin-Unverträglichkeit in der Vorgeschichte sollten Spiriva nicht anwenden. Die Kapsel darf keinesfalls geschluckt werden.

Spiriva ist nicht zur Behandlung akuter Bronchospasmus-Episoden geeignet und sollte bei akuter Atemnot nicht als Notfallmedikament eingesetzt werden. Patienten mit schwerem engwinkelgem Glaukom, symptomatischer Prostatahyperplasie oder Blasenhalsobstruktion sollten Spiriva nur nach sorgfältiger arztlicher Abwägung erhalten. Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min) liegen keine ausreichenden Sicherheitsdaten vor; die Anwendung in dieser Gruppe erfordert besondere Vorsicht.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Spiriva HandiHaler und Spiriva Respimat?
Der HandiHaler verwendet Kapseln mit Trockenpulver, die durch kräftiges Einatmen inhaliert werden. Der Respimat erzeugt einen feinen Sprühnebel (Soft Mist), der langsamer freigesetzt wird und weniger Atemkraft erfordert. Beide enthalten Tiotropium, unterscheiden sich jedoch in der Gerätetechnik und in der Dosierung.
Kann Spiriva einen akuten COPD-Anfall behandeln?
Nein. Spiriva ist ein Langzeitmedikament zur Vorbeugung und dauerhaften Behandlung der COPD. Bei akuter Atemnot oder einem Exazerbationsschub benötigen Sie ein schnell wirkendes Bronchodilatator-Spray (z. B. Salbutamol). Führen Sie dieses stets bei sich.
Wie reinige ich meinen HandiHaler?
Reinigen Sie den HandiHaler einmal im Monat, indem Sie alle Geräteteile mit warmem Wasser abspülen und anschließend gründlich an der Luft trocknen. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel oder Alkohol. Die Kapseln selbst dürfen nicht mit Wasser in Berührung kommen.
Medizinisch geprüft

Dr. Ross Elledge

Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin

Verifizierter Gesundheitsexperte

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