
Zithromax
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Zithromax enthält den Wirkstoff Azithromycin und gehört zur Gruppe der Makrolid-Antibiotika.
Es wird zur Behandlung einer Vielzahl bakterieller Infektionen eingesetzt und zeichnet sich durch eine besonders kurze Behandlungsdauer aus.
Wirkungsweise und Anwendungsgebiete
Azithromycin hemmt die bakterielle Proteinsynthese, indem es an die ribosomale 50S-Untereinheit bindet. Es wirkt bakteriostatisch und in höheren Konzentrationen bakterizid.
Zithromax ist wirksam bei Infektionen der oberen und unteren Atemwege (Sinusitis, Pharyngitis, Bronchitis, ambulant erworbene Pneumonie), bei Haut- und Weichteilinfektionen sowie bei urogenitalen Infektionen durch Chlamydia trachomatis und anderen empfindlichen Erregern.
Kurze Behandlungsdauer als Vorteil
Ein wesentlicher klinischer Vorteil von Azithromycin ist seine außergewöhnlich lange Halbwertszeit von über 60 Stunden.
Der Wirkstoff reichert sich im infizierten Gewebe an und hält dort noch mehrere Tage nach der letzten Einnahme wirksame Konzentrationen aufrecht.
Deshalb genügen bei den meisten Infektionen 3 Behandlungstage (500 mg täglich), um denselben therapeutischen Effekt wie 7 bis 10 Tage eines anderen Antibiotikums zu erzielen.
Bei Chlamydien-Infektionen ist sogar eine Einmaldosis von 1 g möglich.
Wichtige Hinweise zur sachgerechten Anwendung
Azithromycin sollte nur bei bakteriellen Infektionen eingesetzt werden. Die vollständige Einnahme gemäß Verordnung ist essenziell, um Resistenzentwicklungen zu verhindern.
Bei bekannten Herzrhythmusstörungen oder QT-Verlängerung muss Zithromax besonders sorgfältig abgewogen werden.
Anwendung & Dosierung
Einnahme und Zeitpunkt
Zithromax wird einmal täglich eingenommen, vorzugsweise eine Stunde vor oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit, da Nahrung die Aufnahme beeinflussen kann.
Die Tabletten werden unzerkaut mit ausreichend Wasser geschluckt.
Behandlungsdauer und Schema
Das gängigste Behandlungsschema ist die 3-Tage-Therapie mit 500 mg täglich. Bei Chlamydien-Infektionen wird häufig eine Einmaldosis von 1000 mg (1 g) verordnet.
Nehmen Sie das Antibiotikum exakt wie verordnet ein und beenden Sie die Behandlung vollständig, auch wenn sich die Symptome bereits gebessert haben.
Resistenz und Wechselwirkungen
Ein vorzeitiger Abbruch der Therapie kann zur Resistenzbildung führen.
Nehmen Sie Antazida (aluminium- oder magnesiumhaltig) um mindestens 2 Stunden versetzt ein, da sie die Resorption von Azithromycin verringern können.
Zithromax (Azithromycin) wird bei Erwachsenen zur Behandlung von Infektionen der Atemwege, Haut und des Urogenitaltrakts meist als Dreitage-Kur mit 500 mg einmal täglich für 3 Tage eingenommen.
Bei bestimmten Infektionen (z. B. unkomplizierte Genitalinfektionen mit Chlamydia trachomatis) wird eine einmalige Dosis von 1000 mg gegeben.
Bei Patienten mit leichter bis mäßiger Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei schwerer Leberinsuffizienz sollte Azithromycin vermieden werden.
Die Einnahme von Antazida sollte um mindestens 2 Stunden versetzt werden.
Nebenwirkungen
Häufige Magen-Darm-Beschwerden
Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen sind die häufigsten Nebenwirkungen unter Zithromax. Diese Beschwerden sind in der Regel mild und klingen nach Ende der Behandlung ab.
Einnahme zu einer leichten Mahlzeit kann die Verträglichkeit verbessern.
Weniger häufige und seltene Nebenwirkungen
Kopfschmerzen, Schwindel, Hautausschlag, Gelenkschmerzen und Müdigkeit können gelegentlich auftreten. Selten sind Leberfunktionsstörungen, Herzrhythmusstörungen (QT-Verlängerung) und Hörstörungen.
Sehr selten wurden schwere allergische Reaktionen (Angioödem, Anaphylaxie) und das Stevens-Johnson-Syndrom beschrieben.
Bei starkem, anhaltendem Durchfall während oder nach der Behandlung sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren, da dies auf eine Clostridioides-difficile-Infektion hinweisen kann.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
- Informieren Sie Ihren Arzt über bekannte Herzrhythmusstörungen oder QT-Verlängerung
- Bei Anzeichen einer Leberschädigung (Gelbfärbung der Haut, dunkler Urin) sofort den Arzt aufsuchen
- Azithromycin kann Wechselwirkungen mit Antazida haben, daher zeitversetzt einnehmen
- Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme von Ergotamin-Präparaten oder bestimmten Blutverdünnern
- In der Schwangerschaft nur anwenden, wenn der Nutzen das Risiko überwiegt
Gegenanzeigen
Zithromax (Azithromycin) ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Azithromycin, Erythromycin, andere Makrolide oder Ketolide.
Kreuzreaktionen innerhalb der Makrolid-Klasse sind möglich.
Nicht anwenden bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz oder bestehenden Lebererkrankungen.
Azithromycin kann die QT-Zeit verlängern; bei Patienten mit bekanntem QT-Syndrom, Bradykardie, Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie sowie bei gleichzeitiger Einnahme von Antiarrhythmika der Klassen IA oder III ist daher besondere Vorsicht geboten.
Häufig gestellte Fragen
Warum muss ich Azithromycin nur 3 Tage nehmen?
Darf ich während der Einnahme Alkohol trinken?
Hilft Azithromycin auch bei Virusinfektionen wie Grippe oder Erkältung?
Kann ich Azithromycin bei einer Chlamydien-Infektion nehmen?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






