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Carvedilol

Carvedilol

Wirkstoff: Carvedilol
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.

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Medizinische Informationen

Über dieses Medikament

Carvedilol ist ein nicht-selektiver Beta-Adrenozeptor-Antagonist mit zusätzlicher Alpha-1-blockierender Wirkung, der in Österreich zur Behandlung von chronischer Herzinsuffizienz, arterieller Hypertonie und stabiler Angina pectoris eingesetzt wird.

Die duale Blockade von Beta- und Alpha-Rezeptoren verleiht Carvedilol ein einzigartiges hämodynamisches Profil.

Die Beta-Blockade senkt die Herzfrequenz und den myokardialen Sauerstoffverbrauch, während die Alpha-1-Blockade eine periphere Vasodilatation bewirkt und den peripheren Gefässwiderstand senkt.

Zusätzlich besitzt Carvedilol antioxidative Eigenschaften. Bei Herzinsuffizienz verbessert Carvedilol nachweislich die Auswurffraktion, reduziert die Hospitalisierungsrate und senkt die Mortalität.

Carvedilol wird zweimal täglich eingenommen und erfordert bei Herzinsuffizienz eine langsame Aufdosierung über Wochen, beginnend mit einer sehr niedrigen Dosis.

In Österreich stehen Tabletten von 3,125 mg bis 25 mg zur Verfügung.

Anwendung & Dosierung

Nehmen Sie Carvedilol zweimal täglich zu den Mahlzeiten ein, da Nahrung die Resorption verbessert und den First-Pass-Metabolismus verringert. Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit Wasser.

Setzen Sie Carvedilol niemals abrupt ab – eine schrittweise Dosisreduktion über mindestens 2 Wochen ist erforderlich.

Messen Sie regelmässig Ihren Blutdruck und Puls, besonders während der Einstellungsphase.

Herzinsuffizienz: Beginn mit 3,125 mg zweimal täglich, Steigerung alle 2 Wochen auf 6,25 mg, 12,5 mg und maximal 25 mg zweimal täglich.

Hypertonie: 12,5 mg einmal täglich initial, Steigerung auf 25 mg einmal oder zweimal täglich. Angina pectoris: 12,5 mg zweimal täglich, Steigerung auf maximal 25 mg zweimal täglich.

Die Aufdosierung bei Herzinsuffizienz erfolgt unter ärztlicher Überwachung von Blutdruck und Herzfrequenz.

Nebenwirkungen

Sehr häufig (mehr als 1 von 10): Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit (besonders zu Therapiebeginn).

Häufig (1 bis 10 von 100): Bradykardie, orthostatische Hypotonie, Übelkeit, Durchfall, Gewichtszunahme, Ödeme, Sehstörungen, trockene Augen. **Gelegentlich (1 bis 10 von 1.

000): depressive Verstimmung, Schlafstörungen, Potenzstörungen, Bronchospasmus, Verstopfung. Selten:** Leukopenie, Thrombozytopenie, Leberfunktionsstörungen, Verschlechterung einer Psoriasis.

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

Bei Herzinsuffizienz muss die Dosierung sehr langsam gesteigert werden, da eine vorübergehende Verschlechterung der Herzinsuffizienz auftreten kann.

Diabetiker sollten beachten, dass Carvedilol Hypoglykämiesymptome maskieren kann. Nicht abrupt absetzen. Bei geplanten Operationen den Anästhesisten informieren.

Patienten mit Asthma oder schwerer COPD sollten Carvedilol nur mit grösster Vorsicht erhalten, da die nicht-selektive Beta-Blockade Bronchospasmen auslösen kann.

Gegenanzeigen

Carvedilol ist kontraindiziert bei dekompensierter Herzinsuffizienz, die intravenöse Inotropika erfordert, schwerer Leberinsuffizienz, Asthma oder Bronchospasmus in der Anamnese, AV-Block II./III.

Grades, schwerer Bradykardie, kardiogenem Schock, Phäochromozytom ohne Alphablockade, metabolischer Azidose und Überempfindlichkeit gegen Carvedilol.

Häufig gestellte Fragen

Warum muss die Dosis so langsam gesteigert werden?
Bei Herzinsuffizienz kann eine zu schnelle Dosissteigerung zu einer vorübergehenden Verschlechterung mit Wassereinlagerung und Atemnot führen. Die schrittweise Aufdosierung über Wochen gibt dem Herzen Zeit, sich an die Beta-Blockade anzupassen.
Darf ich unter Carvedilol Auto fahren?
Schwindel und Müdigkeit, besonders zu Therapiebeginn, können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Fahren Sie erst Auto, wenn Sie wissen, wie Sie auf Carvedilol reagieren. Informieren Sie Ihren Arzt bei anhaltender Schläfrigkeit.
Was unterscheidet Carvedilol von Bisoprolol?
Carvedilol blockiert zusätzlich Alpha-1-Rezeptoren, was eine Gefässerweiterung bewirkt. Bisoprolol ist kardioselektiver. Beide sind bei Herzinsuffizienz zugelassen. Die Wahl richtet sich nach dem individuellen Verträglichkeitsprofil.
Kann Carvedilol bei COPD eingesetzt werden?
Carvedilol ist nicht kardioselektiv und kann Bronchospasmen auslösen. Bei COPD wird daher bevorzugt ein kardioselektiver Betablocker wie Bisoprolol eingesetzt. Die Anwendung bei COPD erfordert besondere ärztliche Überwachung.
Warum soll ich Carvedilol zum Essen einnehmen?
Die Einnahme zu den Mahlzeiten verlangsamt die Aufnahme, reduziert Blutdruckspitzen und verbessert die Verträglichkeit. Gleichzeitig wird die Bioverfügbarkeit stabilisiert, was gleichmässigere Wirkstoffspiegel gewährleistet.
Medizinisch geprüft

Dr. Ross Elledge

Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie

Verifizierter Gesundheitsexperte