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Celebrex

Celebrex

Wirkstoff: Celecoxib
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.

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Medizinische Informationen

Über dieses Medikament

Celebrex enthält den Wirkstoff Celecoxib, einen selektiven Cyclooxygenase-2-Hemmer (COX-2-Inhibitor/Coxib), der in Österreich zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei Arthrose, rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) eingesetzt wird.

Celecoxib hemmt selektiv das Enzym COX-2, das an der Produktion entzündungsfördernder Prostaglandine beteiligt ist.

Im Gegensatz zu nicht-selektiven NSAR wie Diclofenac oder Ibuprofen schont es weitgehend die COX-1, die für den Schutz der Magenschleimhaut verantwortlich ist.

Dies führt zu einer geringeren Rate an gastrointestinalen Nebenwirkungen wie Magengeschwüren und -blutungen.

In der PRECISION-Studie zeigte Celecoxib in moderater Dosierung ein vergleichbares kardiovaskuläres Sicherheitsprofil wie Naproxen und Ibuprofen, bei deutlich weniger gastrointestinalen Komplikationen.

Celebrex wird ein- oder zweimal täglich eingenommen und bietet eine effektive Schmerz- und Entzündungskontrolle.

Anwendung & Dosierung

Nehmen Sie Celebrex ein- oder zweimal täglich ein, mit oder ohne Mahlzeiten. Schlucken Sie die Kapsel unzerkaut mit Wasser.

Bei Schluckbeschwerden kann der Kapselinhalt auf einen Teelöffel Apfelmus gestreut und sofort geschluckt werden. Verwenden Sie die niedrigste wirksame Dosis für die kürzestmögliche Behandlungsdauer.

Arthrose: 200 mg einmal täglich oder 100 mg zweimal täglich. Rheumatoide Arthritis: 100 bis 200 mg zweimal täglich.

Spondylitis ankylosans: 200 mg einmal täglich, bei Bedarf auf 400 mg steigerbar. Die Maximaldosis beträgt 400 mg täglich.

Bei bekanntem langsamen CYP2C9-Metabolismus wird die niedrigste Dosis empfohlen.

Nebenwirkungen

Häufig (1 bis 10 von 100): Kopfschmerzen, Schwindel, Hypertonie, Schlaflosigkeit, Sinusitis, Infektionen der oberen Atemwege, Übelkeit, Durchfall, Dyspepsie, Blähungen, Hautausschlag, periphere Ödeme.

Gelegentlich (1 bis 10 von 1.000): Magenulkus (seltener als unter nicht-selektiven NSAR), gastrointestinale Blutung, Transaminasenanstieg, Harnwegsinfekt, Verwirrtheit, Tachykardie.

Selten (1 bis 10 von 10.000): Myokardinfarkt, Schlaganfall, Hepatitis, Panzytopenie, schwere Hautreaktionen.

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

Wie alle NSAR kann Celecoxib das Risiko für kardiovaskuläre thrombotische Ereignisse erhöhen.

Es sollte bei Patienten mit bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Risikofaktoren mit Vorsicht eingesetzt werden. Die niedrigste wirksame Dosis für die kürzeste Dauer verwenden.

Regelmässige Kontrollen von Blutdruck und Nierenfunktion. Bei Sulfonamidallergie besteht ein theoretisches Kreuzallergie-Risiko (klinisch selten bestätigt).

Gegenanzeigen

Celebrex ist kontraindiziert bei aktiver gastrointestinaler Blutung oder Ulzeration, schwerer Leberinsuffizienz, schwerer Niereninsuffizienz, schwerer Herzinsuffizienz (NYHA III-IV), ischämischer Herzkrankheit, peripherer arterieller Verschlusskrankheit, zerebrovaskulärer Erkrankung, entzündlicher Darmerkrankung, im letzten Schwangerschaftstrimenon und bei Überempfindlichkeit gegen Celecoxib, Sulfonamide oder andere NSAR.

Häufig gestellte Fragen

Ist Celebrex wirklich magenfreundlicher als Ibuprofen?
Ja, klinische Studien zeigen deutlich weniger gastrointestinale Ulzerationen und Blutungen unter Celecoxib als unter nicht-selektiven NSAR. Ein Restrisiko besteht weiterhin, und bei hohem Magenrisiko kann zusätzlich ein PPI erwogen werden.
Erhöht Celebrex das Herzinfarktrisiko?
In moderater Dosierung (bis 400 mg/Tag) zeigte die PRECISION-Studie kein höheres kardiovaskuläres Risiko als Ibuprofen oder Naproxen. Bei Patienten mit bestehender Herzkrankheit sollte die Dosis dennoch möglichst gering gehalten werden.
Darf ich Celebrex bei Sulfonamidallergie einnehmen?
Celecoxib enthält eine Sulfonamidgruppe. Ein theoretisches Kreuzallergierisiko besteht, wird aber klinisch selten beobachtet. Informieren Sie Ihren Arzt über jede Sulfonamidallergie, damit er das Risiko individuell abwägen kann.
Kann ich Celebrex mit Aspirin kombinieren?
Die Kombination mit niedrig dosiertem Aspirin zur Kardioprotektion ist möglich, erhöht jedoch das gastrointestinale Blutungsrisiko. Ihr Arzt kann einen zusätzlichen Magenschutz mit einem PPI empfehlen.
Wie schnell wirkt Celebrex?
Die Schmerzlinderung setzt üblicherweise innerhalb von 30 bis 60 Minuten ein. Bei entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis kann die volle entzündungshemmende Wirkung 1 bis 2 Wochen regelmässiger Einnahme erfordern.
Medizinisch geprüft

Dr. Ross Elledge

Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie

Verifizierter Gesundheitsexperte