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Diflucan

Diflucan

Wirkstoff: Fluconazol
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.

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Medizinische Informationen

Über dieses Medikament

Diflucan enthält den Wirkstoff Fluconazol, ein Triazol-Antimykotikum, das in Österreich zur Behandlung von Pilzinfektionen durch Candida-Arten und Kryptokokken eingesetzt wird.

Zu den häufigsten Indikationen zählen vaginale Candidose (Scheidenpilz), oropharyngeale und ösophageale Candidose, systemische Candida-Infektionen sowie kryptokokkenbedingte Meningitis.

Fluconazol hemmt die Ergosterolsynthese in der Pilzzellmembran durch Blockade des Enzyms Lanosterol-14α-Demethylase.

Im Vergleich zu anderen Azol-Antimykotika zeichnet sich Fluconazol durch eine hervorragende orale Bioverfügbarkeit (über 90 %), eine lange Halbwertszeit von etwa 30 Stunden und eine gute Penetration in Körperflüssigkeiten einschliesslich des Liquor cerebrospinalis aus.

Für die unkomplizierte vaginale Candidose genügt in vielen Fällen eine einmalige Dosis von 150 mg.

Bei schwereren oder systemischen Infektionen wird Fluconazol über einen längeren Zeitraum und in höherer Dosierung verordnet. Das Wirkspektrum umfasst die meisten Candida-Arten, wobei C.

krusei primär resistent ist und C. glabrata dosisabhängig empfindlich sein kann.

Anwendung & Dosierung

Nehmen Sie Fluconazol einmal täglich ein, unabhängig von den Mahlzeiten, mit einem Glas Wasser. Bei vaginaler Candidose genügt eine einmalige Dosis.

Bei anderen Indikationen nehmen Sie das Medikament täglich zur selben Zeit ein und führen die Behandlung über den gesamten verordneten Zeitraum fort, auch wenn sich die Symptome frühzeitig bessern.

Ein vorzeitiges Absetzen kann zu Rückfällen oder Resistenzentwicklung führen.

Vaginale Candidose: 150 mg als Einmaldosis. Oropharyngeale Candidose: 50 bis 100 mg einmal täglich über 7 bis 14 Tage.

Ösophageale Candidose: 200 bis 400 mg am ersten Tag, dann 100 bis 200 mg täglich über 14 bis 30 Tage. Systemische Candidiasis: 400 mg am ersten Tag, dann 200 bis 400 mg täglich.

Kryptokokkenmeningitis: 400 mg am ersten Tag, dann 200 bis 400 mg täglich über mindestens 6 bis 8 Wochen. Bei Niereninsuffizienz ist eine Dosisanpassung erforderlich.

Nebenwirkungen

Häufig (1 bis 10 von 100): Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, erhöhte Leberenzyme, Hautausschlag. **Gelegentlich (1 bis 10 von 1.

000): Schwindel, Geschmacksstörungen, Erbrechen, Blähungen, Mundtrockenheit, Müdigkeit, Schlaflosigkeit. Selten (1 bis 10 von 10.

000):** Hepatotoxizität (einschliesslich Leberversagen), QT-Verlängerung, Torsade de Pointes, Agranulozytose, schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).

Bei Gelbsucht oder Lebersymptomen sofort den Arzt kontaktieren.

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

Fluconazol kann die QT-Zeit verlängern – Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme anderer QT-verlängernder Medikamente. Die Leberfunktion sollte bei längerer Therapie überwacht werden.

Fluconazol ist ein moderater CYP2C9- und CYP3A4-Hemmer und interagiert mit zahlreichen Arzneimitteln.

Informieren Sie Ihren Arzt über alle Begleitmedikamente, insbesondere Warfarin, Phenytoin, Ciclosporin und Sulfonylharnstoffe.

Gegenanzeigen

Fluconazol ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Fluconazol, andere Azol-Antimykotika oder einen der sonstigen Bestandteile.

Die gleichzeitige Anwendung mit Terfenadin (bei Dosen über 400 mg Fluconazol), Cisaprid, Astemizol, Pimozid, Chinidin und Erythromycin ist kontraindiziert.

Häufig gestellte Fragen

Genügt wirklich eine einzige Kapsel gegen Scheidenpilz?
Ja, bei unkomplizierter vaginaler Candidose ist eine Einmaldosis von 150 mg Fluconazol in der Regel ausreichend. Die Symptome bessern sich innerhalb von 1 bis 3 Tagen. Bei wiederkehrenden Infektionen kann der Arzt eine Langzeitprophylaxe verordnen.
Kann ich Fluconazol in der Schwangerschaft einnehmen?
Hochdosiertes Fluconazol ist in der Schwangerschaft kontraindiziert, da teratogene Wirkungen beschrieben wurden. Eine Einmaldosis von 150 mg bei vaginaler Candidose wird kontrovers diskutiert – besprechen Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt.
Wirkt Fluconazol gegen alle Pilzarten?
Fluconazol wirkt gut gegen die meisten Candida-Arten und Kryptokokken. C. krusei ist primär resistent, und C. glabrata kann dosisabhängig empfindlich sein. Bei Aspergillosen oder Mucormykosen ist Fluconazol nicht wirksam.
Wechselwirkt Fluconazol mit Blutverdünnern?
Ja, Fluconazol verstärkt die Wirkung von Warfarin und anderen Vitamin-K-Antagonisten erheblich und erhöht das Blutungsrisiko. Die Gerinnung muss engmaschig überwacht und die Antikoagulantien-Dosis angepasst werden.
Darf ich Alkohol trinken während der Einnahme?
Alkohol belastet die Leber und kann die Verträglichkeit von Fluconazol verschlechtern. Insbesondere bei längerer Therapie sollte auf Alkohol verzichtet werden. Bei einer Einmaldosis gegen Scheidenpilz ist moderater Konsum vertretbar.
Medizinisch geprüft

Dr. Ross Elledge

Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie

Verifizierter Gesundheitsexperte