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Indapamide

Indapamide

Wirkstoff: Indapamid
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.

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Medizinische Informationen

Über dieses Medikament

Indapamid ist ein thiazidähnliches Diuretikum mit zusätzlicher gefässerweiternder Wirkung, das in Österreich zur Behandlung der arteriellen Hypertonie eingesetzt wird.

Es vereint die Eigenschaften eines Diuretikums mit denen eines Vasodilatators, was es von klassischen Thiaziden wie Hydrochlorothiazid unterscheidet.

Indapamid hemmt die Natriumrückresorption im distalen Tubulus der Niere, was zu einer vermehrten Natrium- und Wasserausscheidung führt und das Blutvolumen senkt.

Zusätzlich wirkt es direkt gefässerweiternd durch Modulation des Calciumeinstroms in die glatte Gefässmuskulatur und Stimulation der Prostaglandinsynthese.

Diese duale Wirkung führt zu einer effektiven Blutdrucksenkung.

In der HYVET-Studie zeigte Indapamid-basierte Therapie eine signifikante Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse bei älteren Hypertonikern.

Indapamid wird einmal täglich eingenommen und ist in Standardform und als Retardtablette erhältlich.

Die metabolischen Nebenwirkungen sind in der Retardformulierung und niedrigen Dosierung geringer als bei Hydrochlorothiazid.

Anwendung & Dosierung

Nehmen Sie eine Tablette Indapamid einmal täglich morgens ein, unabhängig von den Mahlzeiten. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser.

Retardtabletten dürfen nicht zerbrochen oder zerkaut werden. Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit während der Behandlung.

Setzen Sie das Medikament nicht eigenständig ab und informieren Sie Ihren Arzt über alle Begleitmedikamente.

Standardtablette: 2,5 mg einmal täglich. Retardtablette: 1,5 mg einmal täglich (liefert vergleichbare Blutdrucksenkung bei weniger metabolischen Nebenwirkungen).

Die Maximaldosis beträgt 2,5 mg (Standardform) bzw. 1,5 mg (Retardform) einmal täglich. Eine Dosissteigerung erhöht die diuretische Wirkung, aber nicht proportional die antihypertensive Wirkung.

Nebenwirkungen

Häufig (1 bis 10 von 100): Hypokaliämie, Kopfschmerzen, Schwindel, Hautausschlag, Übelkeit. **Gelegentlich (1 bis 10 von 1.

000): Hyperglykämie, Hyperurikämie, Hyponatriämie, Mundtrockenheit, Verstopfung, Müdigkeit, Muskelkrämpfe. Selten (1 bis 10 von 10.

000): Thrombozytopenie, Agranulozytose, Hepatitis, QT-Verlängerung (besonders bei Hypokaliämie), Photosensitivität. Sehr selten:** Pankreatitis, Rhabdomyolyse, Stevens-Johnson-Syndrom.

Regelmässige Kontrollen von Kalium, Natrium und Harnsäure sind erforderlich.

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

Regelmässige Elektrolytkontrollen (insbesondere Kalium und Natrium) sind erforderlich.

Hypokaliämie kann das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen, besonders bei gleichzeitiger Einnahme von QT-verlängernden Medikamenten oder Digoxin.

Bei Gichtanamnese kann eine Hyperurikämie Anfälle auslösen. Schützen Sie sich vor übermässiger Sonneneinstrahlung (Photosensitivitätsrisiko).

Bei Diabetes die Blutzuckerwerte engmaschiger kontrollieren.

Gegenanzeigen

Indapamid ist kontraindiziert bei schwerer Niereninsuffizienz (GFR unter 30 ml/min), schwerer Leberinsuffizienz (hepatischer Enzephalopathie), Hypokaliämie, bekannter Überempfindlichkeit gegen Indapamid, Sulfonamide oder einen der Hilfsstoffe.

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich Indapamid von Hydrochlorothiazid?
Indapamid hat zusätzlich eine direkte gefässerweiternde Wirkung und zeigt in niedrigen Dosen weniger metabolische Nebenwirkungen (Glukose, Lipide, Harnsäure). In Studien hat es eine etwas bessere Evidenz für die Reduktion kardiovaskulärer Endpunkte.
Muss ich unter Indapamid mehr Kalium essen?
Indapamid kann den Kaliumspiegel senken. Eine kaliumreiche Ernährung (Bananen, Kartoffeln, Trockenfrüchte) kann dem entgegenwirken. Ihr Arzt kontrolliert regelmässig den Kaliumspiegel und verordnet gegebenenfalls ein Kaliumpräparat.
Kann Indapamid den Blutzucker erhöhen?
Ja, Diuretika können die Glukosetoleranz verschlechtern. In der niedrigdosierten Retardform ist dieser Effekt minimal. Diabetiker sollten ihre Blutzuckerwerte engmaschig kontrollieren, besonders zu Therapiebeginn.
Warum soll ich die Tablette morgens einnehmen?
Die morgendliche Einnahme vermeidet verstärkten nächtlichen Harndrang, der den Schlaf stören würde. Zudem wird der Blutdruck tagsüber optimal gesenkt, wenn er physiologisch am höchsten ist.
Kann Indapamid einen Gichtanfall auslösen?
Indapamid kann den Harnsäurespiegel erhöhen, was bei Gichtpatienten einen Anfall auslösen kann. Informieren Sie Ihren Arzt über eine bestehende Gicht oder erhöhte Harnsäurewerte. Regelmässige Laborkontrollen sind wichtig.
Medizinisch geprüft

Dr. Ross Elledge

Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie

Verifizierter Gesundheitsexperte