
Jardiance
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Jardiance enthält den Wirkstoff Empagliflozin, einen SGLT2-Hemmer (Natrium-Glukose-Cotransporter-2-Inhibitor), der in Österreich zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 und der chronischen Herzinsuffizienz eingesetzt wird.
Empagliflozin senkt den Blutzucker insulinunabhängig, indem es die Rückresorption von Glukose in der Niere blockiert.
Der SGLT2-Transporter in den proximalen Nierentubuli ist für die Rückresorption von etwa 90 % der filtrierten Glukose verantwortlich.
Durch die Hemmung dieses Transporters wird überschüssige Glukose über den Urin ausgeschieden (Glykosurie), was den Blutzucker senkt.
Zusätzlich werden durch die osmotische Diurese Natrium und Wasser ausgeschieden, was zu einer leichten Blutdrucksenkung und Gewichtsreduktion führt.
Die EMPA-REG-OUTCOME-Studie zeigte erstmals für ein Antidiabetikum eine signifikante Reduktion kardiovaskulärer Mortalität, und die EMPEROR-Studien belegten den Nutzen bei Herzinsuffizienz unabhängig vom Diabetesstatus.
Jardiance wird einmal täglich eingenommen.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie einmal täglich eine Tablette Jardiance ein, unabhängig von den Mahlzeiten, vorzugsweise morgens. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit Wasser.
Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit während der Behandlung, da Empagliflozin eine vermehrte Harnausscheidung verursacht.
Achten Sie auf eine sorgfältige Genitalhygiene, da die erhöhte Glukoseausscheidung im Urin Pilzinfektionen begünstigen kann.
Diabetes mellitus Typ 2: 10 mg einmal täglich, bei Bedarf Steigerung auf 25 mg. Herzinsuffizienz: 10 mg einmal täglich (unabhängig vom Diabetesstatus).
Bei Niereninsuffizienz (eGFR unter 20 ml/min) sollte die Therapie nicht begonnen werden. Bei bereits laufender Therapie kann sie bis zur Dialyse fortgesetzt werden.
Nebenwirkungen
Häufig (1 bis 10 von 100): vulvovaginale Candidose, Harnwegsinfektionen, Polyurie, Hypoglykämie (bei Kombination mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen). **Gelegentlich (1 bis 10 von 1.
000): Dehydratation, Schwindel, Balanitis, Obstipation, Juckreiz, Dysurie. Selten (1 bis 10 von 10.
000):** diabetische Ketoazidose (auch bei normalen Blutzuckerwerten – euglykämische DKA), nekrotisierende Fasziitis des Perineums (Fournier-Gangrän).
Bei Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Ketonurie sofort den Arzt aufsuchen.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Achten Sie auf Zeichen einer diabetischen Ketoazidose (DKA), die auch bei normalen oder nur leicht erhöhten Blutzuckerwerten auftreten kann: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, übermässiger Durst, Kurzatmigkeit.
Setzen Sie Empagliflozin 3 Tage vor geplanten Operationen ab. Bei Genitalinfektionen (Rötung, Schwellung, Schmerzen im Genitalbereich) sofort den Arzt kontaktieren.
Ältere Patienten haben ein erhöhtes Dehydratationsrisiko.
Gegenanzeigen
Jardiance ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Empagliflozin oder einen der Hilfsstoffe. Zur Blutzuckersenkung sollte es nicht bei eGFR unter 20 ml/min neu begonnen werden.
Häufig gestellte Fragen
Hilft Jardiance beim Abnehmen?
Was ist eine euglykämische Ketoazidose?
Warum bekomme ich häufiger Pilzinfektionen?
Schützt Jardiance das Herz?
Muss ich Jardiance vor einer Operation absetzen?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte





