
Montelukast
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Montelukast ist ein Leukotrienrezeptor-Antagonist, der in Österreich zur Behandlung von Asthma bronchiale und zur Linderung der Symptome bei allergischer Rhinitis zugelassen ist.
Der Wirkstoff blockiert selektiv die Cysteinyl-Leukotrien-Rezeptoren (CysLT1) in den Atemwegen und hemmt damit die entzündungs- und bronchokonstriktionsfördernde Wirkung der Leukotriene.
Leukotriene spielen eine zentrale Rolle bei der asthmatischen Entzündungsreaktion: Sie verengen die Bronchialmuskulatur, steigern die Schleimproduktion und fördern die Einwanderung von Entzündungszellen.
Durch die Blockade dieser Mediatoren verbessert Montelukast die Lungenfunktion, reduziert Asthmasymptome und vermindert die Häufigkeit von Asthmaanfällen.
Montelukast wird als Ergänzung zur Basistherapie mit inhalativen Kortikosteroiden eingesetzt oder als Monotherapie bei leichtem persistierendem Asthma, insbesondere bei Patienten mit belastungsinduziertem Asthma.
Es ist auch bei Kindern ab 6 Monaten zugelassen und stellt eine tabletten- bzw. kautablettenbasierte Alternative zu inhalativen Therapien dar.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie Montelukast einmal täglich abends ein, unabhängig von den Mahlzeiten. Bei Asthma erfolgt die Einnahme am Abend, da die Atemwegssymptomatik nachts oft zunimmt.
Schlucken Sie die Filmtablette unzerkaut mit Wasser. Kinder erhalten altersgerechte Kautabletten oder Granulat. Setzen Sie die Einnahme auch in beschwerdefreien Phasen fort.
Montelukast ist nicht zur Behandlung akuter Asthmaanfälle geeignet.
Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren: 10 mg Filmtablette einmal täglich abends. Kinder 6 bis 14 Jahre: 5 mg Kautablette einmal täglich abends.
Kinder 2 bis 5 Jahre: 4 mg Kautablette oder Granulat einmal täglich abends. Kinder 6 Monate bis 2 Jahre: 4 mg Granulat einmal täglich abends.
Eine Dosisanpassung bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion ist in der Regel nicht erforderlich.
Nebenwirkungen
Häufig (1 bis 10 von 100): Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Hautausschlag. **Gelegentlich (1 bis 10 von 1.
000): Schlafstörungen, Mundtrockenheit, Dyspepsie, Müdigkeit, Schwindel. Selten (1 bis 10 von 10.
000):** Aufmerksamkeitsstörungen, Gedächtnisprobleme, Muskelkrämpfe, Gelenkschmerzen, Transaminasenanstieg.
Sehr selten: neuropsychiatrische Ereignisse wie Agitiertheit, Aggressivität, Angst, Depression, Halluzinationen, Schlafwandeln, Suizidgedanken.
Das BASG weist auf die Bedeutung der Überwachung neuropsychiatrischer Symptome hin.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Achten Sie auf neuropsychiatrische Veränderungen wie Verhaltensauffälligkeiten, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Aggressivität oder depressive Verstimmung, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.
Informieren Sie sofort den Arzt, wenn solche Symptome auftreten. Montelukast ersetzt keine inhalativen Kortikosteroide als Basistherapie bei mittlerem oder schwerem Asthma.
Bei Patienten mit Aspirin-Intoleranz sollte die Einnahme von ASS und NSARs weiterhin vermieden werden.
Gegenanzeigen
Montelukast ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Montelukast-Natrium oder einen der sonstigen Bestandteile. Bei schwerer Leberinsuffizienz ist Vorsicht geboten.
Die Kautabletten enthalten Aspartam und sind für Patienten mit Phenylketonurie nicht geeignet.
Häufig gestellte Fragen
Kann Montelukast allein mein Asthma kontrollieren?
Verursacht Montelukast psychische Nebenwirkungen?
Warum soll ich Montelukast abends einnehmen?
Hilft Montelukast auch bei Heuschnupfen?
Kann ich Montelukast zusammen mit Antihistaminika einnehmen?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






