
Serevent
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Serevent enthält den Wirkstoff Salmeterolxinafoat, ein langwirksames Beta-2-Sympathomimetikum (LABA).
Es wird als Dauertherapie bei Asthma bronchiale und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt.
Salmeterol entspannt die glatte Muskulatur der Atemwege, indem es Beta-2-Rezeptoren stimuliert. Dies führt zu einer Erweiterung der Bronchien und erleichtert das Atmen.
Die Wirkung von Salmeterol setzt langsam ein, etwa 10 bis 20 Minuten nach der Inhalation, hält aber für etwa 12 Stunden an.
Daher wird Serevent zweimal täglich angewendet, um Symptome wie Atemnot, pfeifende Atmung und Husten zu kontrollieren und belastungsinduzierte Bronchospasmen zu verhindern.
Es ist wichtig zu beachten, dass Serevent nicht zur Behandlung akuter Atemnotanfälle geeignet ist, da es zu langsam wirkt.
Bei Asthma muss Serevent immer in Kombination mit einem inhalativen Kortikosteroid (ICS) angewendet werden.
Es darf niemals als alleinige Therapie bei Asthma eingesetzt werden, da es die zugrunde liegende Entzündung der Atemwege nicht behandelt und das Risiko schwerer Asthmaanfälle erhöhen kann.
Bei COPD kann Salmeterol allein oder in Kombination mit anderen Inhalationstherapien verwendet werden.
Anwendung & Dosierung
Inhalieren Sie die vorgeschriebene Dosis zweimal täglich, morgens und abends, im Abstand von etwa 12 Stunden.
Es ist entscheidend, Serevent regelmässig anzuwenden, auch wenn Sie symptomfrei sind, um eine kontinuierliche Bronchodilatation zu gewährleisten.
Serevent ist als Diskus-Inhalator (Trockenpulver) oder als Evohaler (Dosieraerosol) erhältlich.
Die genaue Anwendungstechnik hängt vom Gerät ab und sollte Ihnen von Ihrem Arzt oder Apotheker gezeigt werden.
Für den Diskus-Inhalator: Öffnen Sie den Diskus, schieben Sie den Hebel, um die Dosis freizusetzen, atmen Sie vollständig aus (nicht in den Diskus), setzen Sie das Mundstück an die Lippen und atmen Sie tief und gleichmässig ein.
Halten Sie den Atem für etwa 10 Sekunden an.
Nach der Inhalation, besonders wenn Sie auch ein separates Kortikosteroid inhalieren, spülen Sie den Mund mit Wasser aus und spucken Sie es aus, um lokalen Pilzinfektionen vorzubeugen.
Serevent ist eine Dauertherapie und nicht für die schnelle Linderung plötzlicher Atemnot geeignet. Halten Sie immer einen schnellwirksamen Notfallinhalator (z.B.
Salbutamol) griffbereit für akute Symptome.
Die empfohlene Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei Asthma und COPD beträgt 50 Mikrogramm (eine Inhalation aus dem Diskus oder zwei Sprühstösse aus dem Evohaler mit 25 Mikrogramm pro Sprühstoss) zweimal täglich.
Bei Kindern von 4 bis 11 Jahren beträgt die Dosis ebenfalls 50 Mikrogramm zweimal täglich, immer in Kombination mit einem inhalativen Kortikosteroid.
Zur Vorbeugung von belastungsinduziertem Bronchospasmus können 50 Mikrogramm mindestens 30 Minuten vor dem Sport inhaliert werden.
Wenn Sie jedoch bereits zweimal täglich Serevent als Dauertherapie anwenden, sollte eine zusätzliche prophylaktische Dosis vermieden werden, um die Gesamtdosis nicht zu überschreiten.
Überschreiten Sie niemals die empfohlene Dosis von 100 Mikrogramm pro Tag, da höhere Dosen die Wirksamkeit nicht verbessern und das Risiko von Nebenwirkungen, insbesondere kardiovaskulären Problemen, erhöhen können.
Bei unzureichender Symptomkontrolle sollte nicht die Salmeterol-Dosis erhöht, sondern die Dosis des begleitenden inhalativen Kortikosteroids angepasst oder der Behandlungsplan von einem Arzt überprüft werden.
Bei Nieren- oder Leberfunktionsstörungen ist in der Regel keine Dosisanpassung erforderlich.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Serevent Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten): Kopfschmerzen, Zittern (Tremor) der Hände, Herzklopfen (Palpitationen) und Muskelkrämpfe.
Diese Symptome sind meist mild, treten häufiger zu Beginn der Therapie auf und lassen im Verlauf der Behandlung oft nach.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1.000 Behandelten): Hautausschlag, Tachykardie (schneller Herzschlag), Nervosität und Schwindel.
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10.000 Behandelten): Paradoxer Bronchospasmus (plötzliche Verschlechterung der Atemnot direkt nach der Inhalation).
In diesem Fall müssen Sie Serevent sofort absetzen und einen schnellwirksamen Notfallinhalator verwenden. Suchen Sie umgehend ärztlichen Rat.
Weitere seltene Nebenwirkungen sind Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Angioödem (Schwellung von Gesicht oder Rachen) und Urtikaria (Nesselsucht) sowie Hypokaliämie (niedriger Kaliumspiegel im Blut).
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Behandelten): Herzrhythmusstörungen und Hyperglykämie (erhöhter Blutzuckerspiegel).
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Serevent darf bei Asthma niemals als alleinige Therapie ohne begleitendes inhalatives Kortikosteroid angewendet werden.
Studien haben gezeigt, dass die Monotherapie mit LABA das Risiko schwerer Asthmaexazerbationen und sogar Todesfälle erhöhen kann, da Salmeterol die Symptome kontrolliert, aber die zugrunde liegende Entzündung nicht behandelt.
Serevent ist nicht zur Behandlung akuter Asthmaanfälle oder akuter COPD-Exazerbationen geeignet. Halten Sie stets einen schnellwirkenden Notfallinhalator (z.B. Salbutamol) bereit.
Wenn Sie feststellen, dass Sie Ihren Notfallinhalator häufiger als gewöhnlich benötigen, ist dies ein Zeichen für eine Verschlechterung Ihrer Asthma- oder COPD-Kontrolle.
Kontaktieren Sie in diesem Fall umgehend Ihren Arzt zur Überprüfung Ihrer Behandlung.
Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschliesslich Herzrhythmusstörungen oder verlängertem QT-Intervall, sowie bei Diabetes mellitus.
Hohe Dosen von Beta-2-Agonisten können zu Hypokaliämie führen, insbesondere in Kombination mit bestimmten Diuretika oder Kortikosteroiden. Überschreiten Sie niemals die empfohlene Dosis.
Gegenanzeigen
Serevent ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Salmeterol, Salmeterolxinafoat, Laktose (ein Hilfsstoff im Diskus) oder andere Bestandteile des Präparats.
Bei einer bekannten Allergie gegen Milchproteine, die in Spuren in der Laktose enthalten sein können, ist Vorsicht geboten.
Serevent darf nicht zur Behandlung akuter Asthmaanfälle oder akuter COPD-Exazerbationen eingesetzt werden, da der Wirkungseintritt zu langsam ist.
Für solche Notfälle benötigen Sie einen schnellwirksamen Bronchodilatator.
Bei Asthma darf Serevent niemals als alleinige Therapie ohne ein begleitendes inhalatives Kortikosteroid verwendet werden.
Die Anwendung von LABA als Monotherapie bei Asthma ist mit einem erhöhten Risiko für schwere Asthmaanfälle und Todesfälle verbunden.
Salmeterol muss immer in Kombination mit einem inhalativen Kortikosteroid verschrieben werden.
Serevent wird für Kinder unter 4 Jahren nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen.
Bei Patienten mit unkontrollierter Hypokaliämie, schwerer Herzrhythmusstörung oder Phäochromozytom ist Serevent kontraindiziert oder erfordert eine strenge ärztliche Überwachung.
Häufig gestellte Fragen
Warum muss Serevent bei Asthma immer mit einem Kortikosteroid-Inhalator verwendet werden?
Kann ich Serevent für plötzliche Atemnot oder einen Asthmaanfall verwenden?
Wie lange hält die Wirkung von Serevent an?
Kann Serevent Herzklopfen verursachen?
Darf ich Serevent zusammen mit Salbutamol verwenden?
Kann Serevent bei Kindern angewendet werden?
Was ist der Unterschied zwischen Serevent und Seretide?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






