
Spiriva
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.
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Medizinische Informationen
Über dieses Medikament
Spiriva HandiHaler enthält den Wirkstoff Tiotropiumbromid in Form von Kapseln mit Inhalationspulver und ist der bekannteste Vertreter der langwirksamen Muskarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) in Österreich.
Es wird als Erhaltungstherapie bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt.
Tiotropium blockiert die Muskarinrezeptoren M1 und M3 an der glatten Bronchialmuskulatur über einen Zeitraum von mehr als 24 Stunden, was Spiriva zu einem der am längsten wirkenden inhalativen Bronchodilatatoren macht.
Die einmal tägliche Anwendung fördert die Therapietreue und gewährleistet eine konstante Atemwegserweiterung.
Der HandiHaler ist ein Kapsel-basierter Trockenpulverinhalator, der pro Anwendung eine Kapsel aufnimmt.
Im Gegensatz zum Respimat-System erfordert der HandiHaler einen ausreichend kräftigen Einatemstrom, um das Pulver aus der Kapsel zu lösen.
Spiriva hat sich in Langzeitstudien (UPLIFT) als wirksam zur Verbesserung der Lungenfunktion und Lebensqualität sowie zur Reduktion von Exazerbationen erwiesen.
Anwendung & Dosierung
Öffnen Sie den HandiHaler, legen Sie eine Kapsel in die zentrale Kammer und schliessen Sie das Mundstück. Drücken Sie den grünen Durchstechknopf einmal kräftig, um die Kapsel zu perforieren.
Atmen Sie vollständig aus (nicht in den HandiHaler), setzen Sie das Mundstück an und atmen Sie tief und gleichmässig ein. Beim Einatmen sollte die Kapsel vibrieren.
Halten Sie den Atem 10 Sekunden an. Prüfen Sie die Kapsel – wenn noch Pulver enthalten ist, inhalieren Sie ein zweites Mal. Entsorgen Sie die leere Kapsel.
Die empfohlene Dosis beträgt eine Kapsel (18 µg Tiotropium) einmal täglich, inhaliert über den HandiHaler. Die Inhalation sollte stets zur selben Tageszeit erfolgen.
Die Kapseln sind ausschliesslich zur Inhalation bestimmt und dürfen nicht geschluckt werden.
Bei Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich, allerdings können erhöhte Plasmaspiegel auftreten.
Nebenwirkungen
Häufig (1 bis 10 von 100): Mundtrockenheit (ca. 4 % der Patienten), Pharyngitis, Husten. **Gelegentlich (1 bis 10 von 1.
000): Obstipation, Sinusitis, orale Candidose, Harnverhalt, Schwindel, Tachykardie, Heiserkeit. Selten (1 bis 10 von 10.
000):** Vorhofflimmern, paradoxer Bronchospasmus, Engwinkelglaukom, Überempfindlichkeitsreaktionen, Angioödem. Die Mundtrockenheit ist in der Regel mild und bessert sich bei fortgesetzter Anwendung.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Spiriva ist nicht zur Behandlung akuter Atemnotanfälle geeignet. Halten Sie stets einen schnellwirkenden Notfallinhalator bereit.
Bei Engwinkelglaukom oder Prostatahyperplasie mit Miktionsstörungen mit Vorsicht anwenden. Das Inhalationspulver darf nicht in die Augen gelangen. Die Kapseln nicht schlucken.
Bei zunehmender Atemnot trotz regelmässiger Anwendung den Arzt kontaktieren.
Gegenanzeigen
Spiriva HandiHaler ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Tiotropiumbromid, Atropin oder dessen Derivate (Ipratropium) oder einen der Hilfsstoffe.
Nicht bei Kindern und nicht als Monotherapie bei Asthma zugelassen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Spiriva-Kapseln in einem anderen Inhalator verwenden?
Wie oft muss ich den HandiHaler reinigen?
Darf ich mehr als eine Kapsel pro Tag inhalieren?
Hilft Spiriva auch bei Asthma?
Warum vibriert die Kapsel beim Einatmen?
Dr. Ross Elledge
Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Verifizierter Gesundheitsexperte






