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Pentasa

Pentasa

Wirkstoff: Mesalazin (5-Aminosalicylsäure)
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Die medizinischen Informationen auf dieser Website wurden von Dr. Ross Elledge (approbierter Arzt) geprüft und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt oder Facharzt. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres verschreibenden Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikaments.

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Medizinische Informationen

Über dieses Medikament

Pentasa enthält den Wirkstoff Mesalazin (5-Aminosalicylsäure, 5-ASA), ein entzündungshemmendes Medikament, das lokal in der Darmschleimhaut wirkt und in Österreich als Basistherapie bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eingesetzt wird.

Die besondere Freisetzungstechnologie von Pentasa ermöglicht eine Wirkstoffabgabe entlang des gesamten Gastrointestinaltrakts.

Mesalazin wirkt lokal entzündungshemmend in der Darmwand durch Hemmung der Prostaglandinsynthese, Hemmung der Leukotriensynthese, Neutralisierung freier Radikale und Modulation von Entzündungsmediatoren.

Die Wirkung konzentriert sich auf die Darmschleimhaut bei minimaler systemischer Resorption.

Pentasa ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich: Tabletten, Granulat (Sachets), Suppositorien und Rektalschaum/-suspension.

Die Wahl der Darreichungsform richtet sich nach der Lokalisation der Entzündung.

Pentasa-Tabletten beginnen bereits im oberen Dünndarm mit der Freisetzung, was einen Vorteil bei Morbus Crohn mit Dünndarmbefall darstellt.

Anwendung & Dosierung

Nehmen Sie die Tabletten oder das Granulat gemäss ärztlicher Verordnung ein, vorzugsweise zu den Mahlzeiten. Pentasa-Tabletten können bei Schluckbeschwerden zerteilt, aber nicht zerkaut werden.

Das Granulat kann auf den Löffel gegeben und mit Wasser nachgespült oder in Joghurt eingerührt werden (nicht zerkauen).

Suppositorien und Rektalschaum werden rektal angewendet, vorzugsweise abends vor dem Schlafengehen. Führen Sie die Therapie langfristig fort, auch in der Remission.

Aktiver Schub Colitis ulcerosa: 2 bis 4 g täglich (aufgeteilt auf 2 bis 3 Dosen). Remissionserhaltung Colitis ulcerosa: 1,5 bis 2 g täglich. Morbus Crohn (aktiv): bis zu 4 g täglich.

Remissionserhaltung Morbus Crohn: 2 g täglich. Rektale Anwendung: Suppositorien 1 g 1- bis 2-mal täglich, Rektalsuspension 1 g vor dem Schlafengehen.

Nebenwirkungen

Häufig (1 bis 10 von 100): Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen, Hautausschlag. **Gelegentlich (1 bis 10 von 1.

000): Schwindel, Myalgie, Arthralgie, erhöhte Pankreasenzyme, Transaminasenanstieg. Selten (1 bis 10 von 10.

000): Pankreatitis, interstitielle Nephritis, Nierensteine, Myokarditis, Perikarditis, Blutbildveränderungen, Alopezie. Sehr selten:** Pneumonitis, Hepatitis, aplastische Anämie.

Bei Anzeichen einer Nierenschädigung (vermindertes Urinvolumen, Ödeme) sofort den Arzt kontaktieren.

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

Vor Therapiebeginn und regelmässig während der Behandlung (alle 3 bis 6 Monate) sollten Nierenfunktion, Blutbild und Leberenzyme kontrolliert werden.

Mesalazin kann in seltenen Fällen eine akute Unverträglichkeitsreaktion auslösen, die einer Verschlechterung der Grunderkrankung ähnelt (Worsening).

Bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Salicylate ist Vorsicht geboten.

Gegenanzeigen

Pentasa ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Mesalazin, Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile, bei schwerer Nieren- oder Leberinsuffizienz und bei bestehender Blutgerinnungsstörung (bei rektaler Anwendung).

Häufig gestellte Fragen

Warum muss ich Pentasa auch in der Remission einnehmen?
Mesalazin hat eine nachgewiesene remissionserhaltende Wirkung bei Colitis ulcerosa. Eine regelmässige Einnahme reduziert die Rückfallrate deutlich. Bei Morbus Crohn ist die Evidenz schwächer, wird aber individuell entschieden.
Was unterscheidet Pentasa von anderen Mesalazin-Präparaten?
Pentasa beginnt mit der Wirkstofffreisetzung bereits im oberen Dünndarm, während andere Formulierungen wie Asacol erst im terminalen Ileum oder Kolon freisetzen. Die Wahl richtet sich nach der Lokalisation der Entzündung.
Kann Mesalazin die Nieren schädigen?
In seltenen Fällen kann eine interstitielle Nephritis auftreten. Regelmässige Kontrollen der Nierenfunktion (mindestens alle 3 bis 6 Monate) sind daher wichtig. Bei vermindertem Urinvolumen oder Ödemen sofort den Arzt aufsuchen.
Darf ich Pentasa in der Schwangerschaft einnehmen?
Mesalazin kann in der Schwangerschaft angewendet werden, wenn der Nutzen die Risiken überwiegt. Unkontrollierte CED stellt ein grösseres Risiko für die Schwangerschaft dar als die Mesalazin-Therapie. Die Dosierung sollte möglichst niedrig gehalten werden.
Kann ich Pentasa-Tabletten zerkleinern?
Pentasa-Tabletten können bei Schluckbeschwerden zerteilt, aber nicht zerkaut werden, da dies den kontrollierten Freisetzungsmechanismus beeinträchtigt. Alternativ steht Pentasa als Granulat in Sachets zur Verfügung.
Medizinisch geprüft

Dr. Ross Elledge

Facharzt für Chirurgie · Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie

Verifizierter Gesundheitsexperte