Allergie-Behandlungen
Allergien betreffen über 20 % der Bevölkerung, wobei Heuschnupfen am häufigsten vorkommt. Verschreibungspflichtige Antihistaminika und Nasensprays bieten stärkere Linderung als frei verkäufliche Optionen.
Verschreibungspflichtige Antihistaminika mit langanhaltender Wirkung
Steroid-Nasensprays reduzieren Entzündung und Verstopfung
Immuntherapie bei schweren, anhaltenden Allergien möglich
Allergenvermeidung ergänzt die medikamentöse Behandlung

Cialis

Avodart

Amoxicillin

Xenical

Tramadol

Fluconazol

Doxycycline

Qlaira

Ciprofloxacin

Terbinafin

Priligy

Furosemid

Omeprazol

Pantoprazole

Sildenafil

Seretide

Azithromycin

Nizoral

Betnovate

Metformin

Candesartan

Omacor

Ramipril

Dymista

Spedra

Salbutamol

Saxenda

Mysimba

Valaciclovir

Marvelon

Desloratadin

Arcoxia

AERIUS

Soolantra

Mercilon

Metoclopramide

Tadalafil

Protopic

Valsartan

Eliquis

Xarelto

Vardenafil

Allopurinol

Isotretinoin

Dutasterid

Celecoxib

Wegovy

Circadin

Maxalt

Amlodipin

Evra Verhütungspflaster

Mounjaro

Dermovate

Viagra

Melatonine

Emla Creme

Tamiflu

L-Arginine + Viagra

Naproxen

Clotrimazol

Zithromax

Betaserc

Caverject

Doxycyclin (Malaria)

Impotenz Probepaket

Fucidin

Bisoprolol

Pulmicort Turbohaler

Flucloxacillin

EpiPen

Avamys

Vitaros

Zyloric

Kliovance

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Montelukast

Aciclovir

Testogel

Proscar

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Euthyrox

Tamsulosin

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Finasteride

Itraconazol

Diclofenac

Diclofenac Omeprazol

Diflucan

Crestor

Lansoprazol

Vesicare

Flixotide

Serevent

Atenolol

Co-Amoxiclav

Janumet

Zomig

Kliofem

Trisequens

Relvar Ellipta
Allergie-Behandlungen
Über Allergien
Allergien entstehen, wenn das Immunsystem auf eigentlich harmlose Substanzen, sogenannte Allergene, mit einer überschiessenden Abwehrreaktion reagiert. In Österreich sind schätzungsweise 25 bis 30 Prozent der Bevölkerung von einer oder mehreren Allergien betroffen, und die Häufigkeit nimmt weiter zu.
Bei einer allergischen Reaktion erkennt das Immunsystem Substanzen wie Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare fälschlicherweise als Bedrohung und produziert Antikörper (IgE). Diese lösen die Freisetzung von Histamin und anderen Entzündungsmediatoren aus, die die typischen Allergiesymptome verursachen. Allergien können in jedem Alter erstmals auftreten und verlaufen oft chronisch. Ohne angemessene Behandlung können sie sich verschlimmern: Eine unbehandelte allergische Rhinitis kann beispielsweise zu allergischem Asthma führen, man spricht vom sogenannten Etagenwechsel. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind daher besonders wichtig.
Allergieformen und Symptome
Heuschnupfen (allergische Rhinitis) ist die häufigste Allergie in Österreich und äussert sich durch Niesanfälle, laufende oder verstopfte Nase und juckende Augen. Auslöser sind Gräser-, Baum- und Kräuterpollen (saisonal) oder Hausstaubmilben und Tierhaare (ganzjährig). Das allergische Asthma mit Atemnot, Husten und pfeifenden Atemgeräuschen entwickelt sich häufig aus einer allergischen Rhinitis.
Bei Hautallergien unterscheidet man das Kontaktekzem (Rötung und Juckreiz durch Nickel, Duftstoffe oder Latex), die Urtikaria (Nesselsucht mit juckenden Quaddeln) und die Neurodermitis. Nahrungsmittelallergien werden am häufigsten durch Nüsse, Milch, Eier, Weizen, Soja und Fisch ausgelöst und können von leichtem Kribbeln im Mund bis zur schweren Anaphylaxie reichen. Insektengiftallergien auf Bienen- oder Wespenstiche können ebenfalls lebensbedrohliche Reaktionen auslösen. Medikamentenallergien betreffen häufig Penicillin und nichtsteroidale Entzündungshemmer.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Allergiebehandlung umfasst Allergenvermeidung, Medikamente und bei geeigneten Allergien eine Hyposensibilisierung. Antihistaminika der zweiten Generation wie Cetirizin, Loratadin und Desloratadin sind die erste Wahl bei Heuschnupfen und Urtikaria, da sie nicht müde machen. Sie stehen als Tabletten, Nasenspray und Augentropfen zur Verfügung.
Nasale Kortikosteroide wie Mometason und Fluticason sind die wirksamste Behandlung bei allergischer Rhinitis und sollten regelmässig angewendet werden. Bei allergischem Asthma helfen Leukotrienantagonisten wie Montelukast. Personen mit Anaphylaxie-Risiko sollten stets einen Adrenalin-Autoinjektor (EpiPen) bei sich tragen. Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ist die einzige kausale Allergiebehandlung. Sie verändert die Immunantwort dauerhaft und wird über drei bis fünf Jahre als Spritzen oder Tabletten unter die Zunge verabreicht. Sie ist besonders wirksam bei Pollen-, Milben- und Insektengiftallergien und kann den Etagenwechsel zu Asthma verhindern.
Allergenvermeidung und Tipps
Die konsequente Vermeidung von Allergenen ist ein wichtiger Pfeiler der Allergiebehandlung. Bei Pollenallergie empfiehlt es sich, den Pollenflugkalender zu beachten, an Hochflugtagen Aktivitäten im Freien einzuschränken und nach dem Aufenthalt im Freien die Haare zu waschen und die Kleidung zu wechseln. Wäsche sollte nicht im Freien getrocknet und Pollenfilter im Auto verwendet werden.
Bei Hausstaubmilbenallergie helfen milbendichte Bezüge (Encasing) für Matratze, Kissen und Decke, eine Raumtemperatur unter 20 Grad, eine Luftfeuchtigkeit unter 50 Prozent sowie regelmässiges Lüften und feuchtes Wischen. Bei Tierhaarallergie sollten Tiere idealerweise nicht ins Schlafzimmer gelassen werden und HEPA-Luftfilter zum Einsatz kommen. Grundsätzlich sollte der Allergiepass immer mitgeführt werden. Bei Anaphylaxie-Risiko ist ein Notfallset bestehend aus Adrenalin-Autoinjektor, Antihistaminikum und Kortison stets griffbereit zu halten.
Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch beim Allergologen ist empfehlenswert, wenn Allergiesymptome regelmässig auftreten und den Alltag beeinträchtigen, wenn rezeptfreie Antihistaminika nicht ausreichend wirken oder wenn ein chronischer Schnupfen oder Husten ungeklärter Ursache besteht. Auch bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie, wenn eine Hyposensibilisierung in Erwägung gezogen wird oder wenn sich Symptome trotz Behandlung verschlechtern, ist ärztlicher Rat sinnvoll.
Notfall: Sofort den Rettungsdienst (144) rufen bei Anaphylaxie. Warnsignale sind plötzliche Atemnot oder Schwellung von Gesicht, Hals und Zunge, Kreislaufprobleme mit Schwindel, Blutdruckabfall und Bewusstlosigkeit, generalisierter Hautausschlag mit Juckreiz sowie Übelkeit und Erbrechen nach Nahrungsmittel- oder Insektenstichexposition. Anaphylaxie ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Personen mit bekanntem Risiko sollten ihren Adrenalin-Autoinjektor stets griffbereit haben und das Umfeld über die Allergie informieren.
Frequently Asked Questions
Was ist das stärkste Allergie-Medikament?
Wann sollte ich verschreibungspflichtige Allergie-Medikamente nehmen?
Kann ich Allergie-Behandlung online bekommen?
Kann ich Antihistaminika täglich einnehmen?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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