Augenallergie-Behandlungen
Allergische Konjunktivitis verursacht juckende, rote und tränende Augen. Verschreibungspflichtige Augentropfen bieten stärkere und länger anhaltende Linderung als frei verkäufliche Alternativen.
Antihistamin-Augentropfen für schnelle Linderung von Juckreiz
Mastzellstabilisatoren zur Vorbeugung allergischer Reaktionen
Verschreibungspflichtige Tropfen wirksamer als frei verkäufliche
Können zusammen mit oralen Antihistaminika verwendet werden

Cialis

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Xenical

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Fluconazol

Doxycycline

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Ciprofloxacin

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Omeprazol

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Augenallergie-Behandlungen
Über Augenallergien
Die allergische Konjunktivitis, also die Augenallergie, ist eine entzündliche Reaktion der Bindehaut, die durch den Kontakt mit Allergenen ausgelöst wird. Sie betrifft in Österreich etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung und tritt häufig zusammen mit allergischem Schnupfen (Heuschnupfen) auf.
Bei einer Augenallergie reagiert das Immunsystem auf harmlose Substanzen wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze mit einer überschiessenden Immunantwort. Die Mastzellen in der Bindehaut setzen Histamin und andere Entzündungsmediatoren frei, die Juckreiz, Rötung, Tränenfluss und Schwellung verursachen. Man unterscheidet saisonale Augenallergien (durch Pollen im Frühling und Sommer) und ganzjährige Formen (durch Hausstaubmilben und Tierhaare). In beiden Fällen stehen wirksame Behandlungen zur Verfügung.
Symptome und Auslöser
Das Leitsymptom der Augenallergie ist starker Juckreiz in beiden Augen. Hinzu kommen Rötung der Bindehaut, verstärkter wässriger Tränenfluss, Schwellung der Augenlider, Brennen und Fremdkörpergefühl sowie Lichtempfindlichkeit. Oft wird die Augenallergie von Niesanfällen, laufender Nase und Jucken in Nase und Rachen begleitet.
Die häufigsten Auslöser sind Gräserpollen (Mai bis August), Baumpollen (Februar bis Mai) und Kräuterpollen (Juli bis September) bei der saisonalen Form. Hausstaubmilben (ganzjährig, besonders in Schlafzimmern), Tierhaare und Schimmelpilzsporen lösen die ganzjährige Form aus. Kontaktlinsen können Allergene ansammeln und Reizungen verstärken. Eine Augenallergie muss von einer infektiösen Konjunktivitis und anderen Augenerkrankungen abgegrenzt werden. Bei eitrigem Ausfluss, einseitiger Beteiligung oder starken Schmerzen sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung der allergischen Konjunktivitis umfasst Allergenvermeidung und verschiedene Medikamente. Antihistaminika-Augentropfen wie Azelastin, Olopatadin und Ketotifen bringen schnelle Linderung von Juckreiz und Rötung und werden ein- bis zweimal täglich angewendet. Mastzellstabilisatoren wie Cromoglicinsäure wirken vorbeugend bei regelmässiger Anwendung, wobei die volle Wirkung erst nach einigen Tagen eintritt. Kombinationspräparate vereinen beide Wirkprinzipien.
Kortisonhaltige Augentropfen kommen nur bei schweren Fällen und kurzfristig unter ärztlicher Kontrolle zum Einsatz, da sie das Risiko für Augendruckanstieg und Katarakt erhöhen. Konservierungsmittelfreie Tränenersatzmittel spülen Allergene aus und beruhigen die Augen. Bei gleichzeitiger Nasen- und Augenbeteiligung helfen orale Antihistaminika wie Cetirizin oder Loratadin. Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ist die einzige kausale Behandlung bei nachgewiesener Pollenallergie und kann die Augensymptome langfristig deutlich reduzieren.
Tipps bei Augenallergien
Neben der medikamentösen Behandlung können verschiedene Massnahmen die Beschwerden lindern. An pollenreichen Tagen empfiehlt es sich, die Fenster geschlossen zu halten und Aktivitäten im Freien einzuschränken. Eine Sonnenbrille schützt die Augen vor Pollen und Wind. Nach dem Aufenthalt im Freien sollten Hände und Gesicht gewaschen werden, und abends empfiehlt sich das Haarewaschen, um Pollen zu entfernen.
Besonders wichtig ist es, nicht an den Augen zu reiben, da dies die Symptome verschlimmert und die Hornhaut verletzen kann. Kühle Kompressen auf die geschlossenen Augen lindern Schwellung und Juckreiz. Künstliche Tränen, vorzugsweise konservierungsmittelfrei, spülen Allergene von der Augenoberfläche. Kontaktlinsenträger sollten während der Allergiesaison auf Tageslinsen umsteigen oder vorübergehend eine Brille tragen. Augentropfen sollten 15 Minuten vor dem Einsetzen oder nach dem Entfernen der Linsen angewendet werden.
Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch beim Augenarzt oder Allergologen ist empfehlenswert, wenn die Augensymptome den Alltag beeinträchtigen (Arbeit, Autofahren, Schlafen), wenn rezeptfreie Augentropfen keine ausreichende Linderung bringen, wenn Unsicherheit besteht, ob es sich um eine Allergie oder Infektion handelt, oder wenn eine Hyposensibilisierung in Erwägung gezogen wird. Auch bei ganzjährigen Symptomen ungeklärter Ursache und zunehmenden Problemen mit Kontaktlinsen ist ärztlicher Rat sinnvoll.
Sofort einen Augenarzt aufsuchen bei starken Augenschmerzen (die für Allergien untypisch sind und auf ernstere Erkrankungen hinweisen), bei Sehverschlechterung oder verschwommenem Sehen, das nicht durch Tränen bedingt ist, bei eitrigem Ausfluss aus dem Auge (Hinweis auf bakterielle Infektion), bei einseitiger Augenrötung mit Schmerzen oder bei Lichtempfindlichkeit mit Schmerzen (mögliche Hornhautentzündung). Kortisonhaltige Augentropfen sollten nur unter augenärztlicher Kontrolle verwendet werden.
Frequently Asked Questions
Welche Augentropfen sind die besten bei Allergien?
Kann ich Allergie-Augentropfen mit Kontaktlinsen verwenden?
Wie oft sollte ich verschreibungspflichtige Allergie-Augentropfen verwenden?
Kann ich Kontaktlinsen mit Allergie-Augentropfen tragen?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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