Antimykotische Behandlungen
Pilzinfektionen sind äußerst verbreitet. Verschreibungspflichtige Antimykotika sind wirksamer als frei verkäufliche Alternativen. Ein Online-Arzt kann die richtige Behandlung verschreiben.
Orale Antimykotika bei Nagel- und ausgedehnten Infektionen
Topische Behandlungen bei lokalen Haut- und Vaginalinfektionen
Fluconazol ist die Standardbehandlung bei Scheidenpilz
Behandlungsdauer von einer Einzeldosis bis zu mehreren Monaten

Cialis

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Amoxicillin

Xenical

Tramadol

Fluconazol

Doxycycline

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Ciprofloxacin

Terbinafin

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Omeprazol

Pantoprazole

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Antimykotische Behandlungen
Über Pilzinfektionen
Pilzinfektionen, medizinisch als Mykosen bezeichnet, werden durch verschiedene Pilzarten verursacht und gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Sie betreffen hauptsächlich die Haut, Nägel, Schleimhäute und Haare. Die häufigsten Erreger sind Dermatophyten (Fadenpilze, die Haut- und Nagelpilz verursachen), Candida-Hefen (verantwortlich für Scheidenpilz, oralen Soor und Hautpilz in Hautfalten) und Malassezia-Hefen (die Kleienpilzflechte und seborrhoische Dermatitis auslösen).
Pilze gedeihen bevorzugt in feucht-warmem Milieu, weshalb Infektionen häufig an den Füssen, in Hautfalten und im Genitalbereich auftreten. Ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes, Antibiotikaeinnahme und übermässiges Schwitzen erhöhen das Risiko. Die meisten Pilzinfektionen lassen sich mit topischen oder oralen Antimykotika gut behandeln, erfordern aber oft Geduld und konsequente Anwendung.
Häufige Pilzinfektionen
Fusspilz (Tinea pedis) ist die häufigste Pilzinfektion und betrifft bis zu 30 Prozent der Bevölkerung. Er äussert sich durch juckende, schuppende und rissige Haut zwischen den Zehen und wird typischerweise in Schwimmbädern, Umkleiden und Gemeinschaftsduschen übertragen. Nagelpilz (Onychomykose) zeigt sich durch verdickte, gelblich-braune und brüchige Nägel, vorwiegend an den Zehennägeln, und erfordert eine langwierige Behandlung über drei bis zwölf Monate.
Scheidenpilz betrifft etwa 75 Prozent aller Frauen mindestens einmal im Leben und äussert sich durch starken Juckreiz, weisslichen, krümeligen Ausfluss und Brennen. Auslöser sind häufig Antibiotika, Schwangerschaft, Diabetes oder ein geschwächtes Immunsystem. Hautpilz verursacht ringförmige, rötliche und schuppende Hautveränderungen, besonders in der Leiste und unter den Brüsten. Die Kleienpilzflechte zeigt helle oder dunkle Flecken auf der Haut, und Mundsoor äussert sich durch weisse, abwischbare Beläge auf Zunge und Mundschleimhaut.
Behandlungsmöglichkeiten
Bei äusserlicher Anwendung stehen verschiedene Antimykotika zur Verfügung. Clotrimazol als Creme, Spray oder Vaginaltabletten wirkt gegen Haut- und Scheidenpilz. Terbinafin-Creme ist besonders wirksam gegen Fusspilz und Hautpilz. Nizoral (Ketoconazol) als Shampoo behandelt seborrhoische Dermatitis und Kleienpilzflechte. Ciclopirox-Nagellack hilft bei leichtem Nagelpilz, und Nystatin wird gegen Candida-Infektionen der Haut und Schleimhäute eingesetzt.
Bei Infektionen, die auf topische Behandlung nicht ansprechen, kommen orale Antimykotika zum Einsatz. Fluconazol wirkt als Einmaldosis bei Scheidenpilz und in Langzeittherapie bei wiederkehrendem Befall. Terbinafin-Tabletten sind die erste Wahl bei Nagelpilz, mit einer Behandlungsdauer von sechs Wochen für Fingernägel und zwölf Wochen für Zehennägel. Itraconazol wird bei Nagelpilz als Pulstherapie verordnet. Die Behandlungsdauer variiert: Hautpilz heilt in zwei bis vier Wochen ab, Scheidenpilz in ein bis sieben Tagen, während Nagelpilz drei bis zwölf Monate Geduld erfordert.
Vorbeugung und Hygiene
Mit den richtigen Hygienemassnahmen lässt sich das Risiko für Pilzinfektionen deutlich senken. Zur Vorbeugung von Fusspilz sollten die Füsse nach dem Waschen gründlich abgetrocknet werden, besonders zwischen den Zehen. In Schwimmbädern, Saunen und Gemeinschaftsduschen empfehlen sich Badeschuhe. Atmungsaktive Schuhe und Baumwollsocken, die täglich gewechselt werden, schaffen ein ungünstiges Klima für Pilze.
Zur Vorbeugung von Scheidenpilz empfiehlt sich Baumwollunterwäsche, und enge synthetische Kleidung sollte vermieden werden. Der Intimbereich sollte nur mit Wasser oder milden, pH-neutralen Waschlotionen gereinigt werden. Nach Antibiotikaeinnahme können probiotische Präparate hilfreich sein. Allgemein gilt: Hautfalten trocken halten, Handtücher und Bettwäsche nicht mit Infizierten teilen, bei Diabetes den Blutzucker gut einstellen und das Immunsystem durch ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressreduktion stärken.
Wann zum Arzt?
Ärztliche Hilfe ist angezeigt, wenn eine Pilzinfektion trotz rezeptfreier Behandlung nicht innerhalb von zwei Wochen abheilt, bei Nagelpilz (da orale Antimykotika ein Rezept und Leberwertekontrolle erfordern), bei wiederkehrendem Scheidenpilz (vier oder mehr Episoden pro Jahr) oder wenn sich die Infektion ausbreitet oder von Fieber begleitet wird. Auch bei Diabetes oder geschwächtem Immunsystem sollte eine Pilzinfektion ärztlich betreut werden.
Sofort ärztliche Hilfe aufsuchen bei grossflächigen, schmerzhaften Hautinfektionen mit Rötung, Schwellung und Fieber, da eine bakterielle Sekundärinfektion vorliegen kann. Schwerer Mundsoor mit Schluckbeschwerden bei immungeschwächten Patienten erfordert ebenfalls sofortige Behandlung. Was wie ein Pilz aussieht, kann auch eine andere Hauterkrankung sein, etwa ein Ekzem, Psoriasis oder eine bakterielle Infektion. Bei Unsicherheit ist eine ärztliche Diagnose sinnvoll, um die richtige Behandlung einzuleiten.
Frequently Asked Questions
Was ist die schnellste Behandlung bei Scheidenpilz?
Wie lange dauert die Behandlung einer Nagelpilzinfektion?
Brauche ich ein Rezept für Antimykotika?
Wie lange dauert eine Antipilz-Behandlung?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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