Blasen- & Harnwegsbehandlungen
Blasenbeschwerden wie überaktive Blase und wiederkehrende Harnwegsinfektionen betreffen Millionen Erwachsene. Anticholinergika und Beta-3-Agonisten können Symptome wirksam behandeln. Online-Konsultationen bieten diskreten Zugang.
Anticholinergika reduzieren Harndrang und -häufigkeit
Beta-3-Agonisten (Mirabegron) mit weniger Nebenwirkungen
Vorbeugende Antibiotika bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen
Blasentraining ergänzt die Medikation

Cialis

Avodart

Amoxicillin

Xenical

Tramadol

Fluconazol

Doxycycline

Qlaira

Ciprofloxacin

Terbinafin

Priligy

Furosemid

Omeprazol

Pantoprazole

Sildenafil

Seretide

Azithromycin

Nizoral

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Metformin

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Omacor

Ramipril

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Mercilon

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Xarelto

Vardenafil

Allopurinol

Isotretinoin

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L-Arginine + Viagra

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Doxycyclin (Malaria)

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Co-Amoxiclav

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Zomig

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Trisequens

Relvar Ellipta
Blasen- & Harnwegsbehandlungen
Über Blasenerkrankungen
Blasenerkrankungen umfassen verschiedene Störungen der Harnblase und der ableitenden Harnwege, darunter Harnwegsinfektionen, überaktive Blase, Harninkontinenz und interstitielle Zystitis. Sie gehören zu den häufigsten urologischen und gynäkologischen Problemen.
Harnwegsinfektionen sind die häufigste Blasenerkrankung: In Österreich erleidet etwa jede zweite Frau mindestens einmal im Leben eine Blasenentzündung. Frauen sind aufgrund der kürzeren Harnröhre deutlich häufiger betroffen als Männer. Die überaktive Blase betrifft etwa 12 bis 17 Prozent der Bevölkerung und ist durch plötzlichen, starken Harndrang gekennzeichnet, oft mit häufigem Wasserlassen und nächtlichem Aufwachen. Viele Betroffene schämen sich und sprechen nicht über ihre Beschwerden, dabei sind wirksame Behandlungen verfügbar.
Symptome und Erkrankungen
Eine Blasenentzündung (akute Zystitis) äussert sich durch Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, häufigen starken Harndrang mit geringen Urinmengen, trüben oder übel riechenden Urin, Druckgefühl im Unterbauch und gelegentlich leichtes Fieber. Von wiederkehrenden Harnwegsinfektionen spricht man bei drei oder mehr Infektionen pro Jahr, wovon besonders Frauen nach den Wechseljahren betroffen sind.
Die überaktive Blase zeigt sich durch plötzlichen, schwer unterdrückbaren Harndrang, häufiges Wasserlassen (mehr als achtmal am Tag), mehrmaliges nächtliches Aufwachen zum Wasserlassen und bei manchen Betroffenen durch unfreiwilligen Urinabgang. Bei der Harninkontinenz unterscheidet man die Belastungsinkontinenz (Urinverlust bei Husten, Niesen oder Sport), die Dranginkontinenz (plötzlicher Harndrang mit Urinverlust) und die Mischinkontinenz. Eine Nierenbeckenentzündung mit hohem Fieber, Flankenschmerzen und Schüttelfrost ist ein ärztlicher Notfall.
Behandlungsmöglichkeiten
Bei Blasenentzündung sind Antibiotika die Standardbehandlung. Nitrofurantoin ist die erste Wahl bei unkomplizierter Zystitis mit einer Behandlungsdauer von fünf bis sieben Tagen. Trimethoprim ist eine Alternative über drei bis fünf Tage, und Fosfomycin bietet als praktische Einmaldosis schnelle Hilfe. Viel trinken (zwei bis drei Liter pro Tag) unterstützt die Durchspülung der Harnwege.
Zur Vorbeugung wiederkehrender Harnwegsinfektionen können D-Mannose, Cranberry-Präparate, lokales Östrogen bei Frauen nach den Wechseljahren und in schweren Fällen eine niedrig dosierte antibiotische Prophylaxe eingesetzt werden. Bei überaktiver Blase helfen Anticholinergika wie Solifenacin und Tolterodin sowie Mirabegron als Alternative. Beckenbodentraining und Blasentraining mit schrittweiser Verlängerung der Toilettenabstände sind wichtige nicht-medikamentöse Massnahmen. Bei Belastungsinkontinenz ist gezieltes Beckenbodentraining die wirksamste nicht-operative Behandlung, ergänzt durch Duloxetin und bei Bedarf operative Eingriffe.
Vorbeugung und Lebensstil
Verschiedene Massnahmen können Blasenproblemen vorbeugen. Zur Vermeidung von Blasenentzündungen empfiehlt sich ausreichendes Trinken von mindestens eineinhalb bis zwei Litern Wasser pro Tag, zeitnahes Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr und richtiges Wischen von vorne nach hinten. Übertriebene Intimhygiene mit Seife und Intimsprays sollte vermieden werden. Baumwollunterwäsche und das zeitnahe Wechseln nasser Badekleidung helfen, den Intimbereich trocken zu halten.
Blasenreizende Stoffe wie Koffein, Alkohol, scharfe Gewürze und kohlensäurehaltige Getränke sollten reduziert werden. Ausreichend Ballaststoffe beugen Verstopfung vor, da Pressen den Beckenboden belastet. Kegel-Übungen, bei denen die Beckenbodenmuskulatur dreimal täglich für je zehn Wiederholungen angespannt wird, sind besonders nach Schwangerschaften, in den Wechseljahren und bei sitzender Tätigkeit wichtig. Übergewicht belastet den Beckenboden und verschlimmert Inkontinenz, weshalb eine Gewichtsreduktion die Symptome deutlich bessern kann.
Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch ist empfehlenswert bei Symptomen einer Blasenentzündung, da eine Antibiotikatherapie die Heilung beschleunigt, bei regelmässig wiederkehrenden Blasenentzündungen, bei sichtbarem Blut im Urin, bei Harninkontinenz, bei mehrfachem nächtlichem Aufwachen zum Wasserlassen oder wenn Harndrang den Alltag einschränkt.
Sofort ärztliche Hilfe bei Fieber über 38,5 Grad mit Flankenschmerzen und Harnwegssymptomen (mögliche Nierenbeckenentzündung), bei Blut im Urin ohne erkennbare Ursache (muss immer abgeklärt werden), bei vollständiger Unfähigkeit, Wasser zu lassen (Harnverhalt als urologischer Notfall), bei Blasenentzündung bei Männern (ungewöhnlich und erfordert weitere Abklärung) und bei Blasenentzündung in der Schwangerschaft wegen des erhöhten Komplikationsrisikos. Inkontinenz ist keine normale Alterserscheinung und kein Grund zur Scham. Die meisten Formen sind gut behandelbar.
Frequently Asked Questions
Was ist das beste Medikament bei überaktiver Blase?
Wie lange dauert es, bis Blasenmedikamente wirken?
Kann ich Blasenmedikamente online bekommen?
Was ist der Unterschied zwischen einer Blasenentzündung und einer überaktiven Blase?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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