Cholesterin-Behandlungen
Hoher Cholesterinspiegel ist ein wesentlicher Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Statine können das LDL-Cholesterin um 30–50 % senken und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich reduzieren.
Statine senken LDL-Cholesterin um durchschnittlich 30–50 %
Behandlung senkt signifikant das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko
Regelmäßige Bluttests zur Kontrolle
Ezetimib als Alternative oder Ergänzung zur Statintherapie

Cialis

Avodart

Amoxicillin

Xenical

Tramadol

Fluconazol

Doxycycline

Qlaira

Ciprofloxacin

Terbinafin

Priligy

Furosemid

Omeprazol

Pantoprazole

Sildenafil

Seretide

Azithromycin

Nizoral

Betnovate

Metformin

Candesartan

Omacor

Ramipril

Dymista

Spedra

Salbutamol

Saxenda

Mysimba

Valaciclovir

Marvelon

Desloratadin

Arcoxia

AERIUS

Soolantra

Mercilon

Metoclopramide

Tadalafil

Protopic

Valsartan

Eliquis

Xarelto

Vardenafil

Allopurinol

Isotretinoin

Dutasterid

Celecoxib

Wegovy

Circadin

Maxalt

Amlodipin

Evra Verhütungspflaster

Mounjaro

Dermovate

Viagra

Melatonine

Emla Creme

Tamiflu

L-Arginine + Viagra

Naproxen

Clotrimazol

Zithromax

Betaserc

Caverject

Doxycyclin (Malaria)

Impotenz Probepaket

Fucidin

Bisoprolol

Pulmicort Turbohaler

Flucloxacillin

EpiPen

Avamys

Vitaros

Zyloric

Kliovance

Elocon lotion

Montelukast

Aciclovir

Testogel

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Euthyrox

Tamsulosin

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Finasteride

Itraconazol

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Diclofenac Omeprazol

Diflucan

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Vesicare

Flixotide

Serevent

Atenolol

Co-Amoxiclav

Janumet

Zomig

Kliofem

Trisequens

Relvar Ellipta
Cholesterin-Behandlungen
Über Cholesterin
Cholesterin ist ein lebenswichtiger fettähnlicher Stoff, der in jeder Körperzelle vorkommt und für die Bildung von Hormonen, Vitamin D und Gallensäuren benötigt wird. Problematisch wird es, wenn der LDL-Cholesterinspiegel, das sogenannte schlechte Cholesterin, dauerhaft zu hoch ist. Erhöhtes Cholesterin, medizinisch als Hypercholesterinämie bezeichnet, ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Atherosklerose, also die Ablagerung von Fettplaques in den Arterienwänden.
Über Jahre hinweg kann dies zu einer Verengung und Verhärtung der Gefässe führen und das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere arterielle Verschlusskrankheit erheblich erhöhen. In Österreich hat schätzungsweise jeder dritte Erwachsene erhöhte Cholesterinwerte. Da erhöhtes Cholesterin keine Symptome verursacht, wird es häufig nur bei Routineuntersuchungen entdeckt. Regelmässige Blutuntersuchungen sind daher wichtig, besonders ab dem 40. Lebensjahr oder bei familiärer Vorbelastung.
Cholesterinwerte verstehen
Bei einer Blutuntersuchung werden verschiedene Cholesterinfraktionen gemessen. Das LDL-Cholesterin lagert sich in den Gefässwänden ab und fördert Atherosklerose. Der Zielwert hängt vom individuellen Risiko ab und reicht von unter 116 mg/dl bei niedrigem Risiko bis unter 55 mg/dl bei sehr hohem Risiko. Das HDL-Cholesterin, das gute Cholesterin, transportiert überschüssiges Cholesterin zurück zur Leber und sollte bei Männern über 40 mg/dl und bei Frauen über 48 mg/dl liegen. Triglyzeride sollten unter 150 mg/dl und das Gesamtcholesterin unter 200 mg/dl liegen.
Die Risikofaktoren für erhöhtes Cholesterin umfassen eine ungesunde Ernährung mit viel gesättigten Fetten und Transfetten, Übergewicht und Bewegungsmangel. Die familiäre Hypercholesterinämie ist eine genetisch bedingte Form, die besonders hohe Werte verursachen kann. Auch Begleiterkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion und Nierenerkrankungen können die Cholesterinwerte negativ beeinflussen.
Behandlungsmöglichkeiten
Statine sind die erste Wahl der medikamentösen Therapie. Atorvastatin senkt das LDL um 30 bis 50 Prozent, Rosuvastatin als stärkstes Statin erreicht eine Senkung bis zu 55 Prozent. Simvastatin ist ein bewährter und für viele Patienten gut verträglicher Wirkstoff, und Pravastatin zeichnet sich durch weniger Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aus.
Wenn Statine allein nicht ausreichen oder nicht vertragen werden, stehen weitere Optionen zur Verfügung. Ezetimib hemmt die Cholesterinaufnahme im Darm und wird oft in Kombination mit Statinen verordnet. PCSK9-Hemmer wie Evolocumab sind hocheffektive Injektionen für Hochrisikopatienten. Bempedoinsäure bietet eine Alternative bei Statinunverträglichkeit, und Fibrate kommen hauptsächlich zur Senkung der Triglyzeride zum Einsatz. Statine werden meist abends eingenommen, da die Cholesterinproduktion nachts am höchsten ist. Muskelschmerzen unter Statinen betreffen nur fünf bis zehn Prozent der Patienten und lassen sich oft durch einen Wechsel des Statins oder eine Dosisanpassung lösen.
Ernährung und Lebensstil
Lebensstiländerungen können den LDL-Cholesterinspiegel um zehn bis zwanzig Prozent senken. In der Ernährung sollten gesättigte Fette reduziert werden, also weniger Butter, fettes Fleisch, Wurst und Vollmilchprodukte. Transfette, die in Fertiggerichten, Frittiertem und manchen Backwaren enthalten sind, sollten möglichst gemieden werden. Stattdessen sind ungesättigte Fette aus Olivenöl, Nüssen, Avocados und fettem Fisch zu bevorzugen.
Ballaststoffe aus Haferflocken, Hülsenfrüchten und Gemüse binden Cholesterin im Darm und unterstützen die Senkung. Fetter Fisch wie Lachs und Makrele zweimal pro Woche liefert Omega-3-Fettsäuren, die die Triglyzeride senken. Regelmässige Bewegung von 30 Minuten täglich erhöht das HDL und senkt die Triglyzeride. Gewichtsreduktion verbessert das gesamte Lipidprofil, und ein Rauchstopp ist besonders wichtig, da Rauchen das HDL-Cholesterin senkt und die Gefässe zusätzlich schädigt. Auch bei laufender medikamentöser Therapie bleiben Lebensstiländerungen ein wichtiger Pfeiler der Behandlung.
Wann zum Arzt?
Lassen Sie Ihre Cholesterinwerte ab dem 40. Lebensjahr regelmässig alle drei bis fünf Jahre kontrollieren. Bei familiärer Vorbelastung, Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht sollte die Kontrolle früher beginnen und häufiger stattfinden. Die familiäre Hypercholesterinämie als genetisch bedingte Form erfordert oft eine frühzeitige und intensive Behandlung.
Suchen Sie ärztliche Hilfe auf, wenn Ihre Cholesterinwerte trotz Lebensstiländerung erhöht bleiben, wenn Sie Nebenwirkungen Ihrer Statintherapie bemerken (vor allem Muskelschmerzen oder Muskelschwäche) oder wenn sich eine Begleiterkrankung wie Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion entwickelt hat. Auch bei einer Familiengeschichte mit frühzeitigen Herzinfarkten oder Schlaganfällen ist ärztliche Aufmerksamkeit besonders wichtig. Erhöhtes Cholesterin verursacht keine spürbaren Symptome. Erst wenn sich Gefässverengungen entwickelt haben, können Beschwerden wie Brustschmerzen, Wadenschmerzen beim Gehen oder Schlaganfall-Symptome auftreten. Regelmässige Vorsorge ist der beste Schutz.
Frequently Asked Questions
Ab welchem Cholesterinwert sollte ich Statine nehmen?
Haben Statine ernste Nebenwirkungen?
Wie lange dauert es, bis Statine den Cholesterinspiegel senken?
Welche Lebensstiländerungen senken den Cholesterinspiegel?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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