Gicht-Behandlungen
Gicht ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung, verursacht durch Harnsäurekristalle in den Gelenken. Akute Anfälle verursachen starke Schmerzen. Sowohl Akutbehandlung als auch Langzeitprävention sind online erhältlich.
Colchicin und NSAIDs bei akuten Gichtanfällen
Allopurinol als Standard-Langzeitbehandlung
Lebensstilfaktoren wie Ernährung beeinflussen die Harnsäurewerte
Regelmäßige Bluttests zur Überwachung

Cialis

Avodart

Amoxicillin

Xenical

Tramadol

Fluconazol

Doxycycline

Qlaira

Ciprofloxacin

Terbinafin

Priligy

Furosemid

Omeprazol

Pantoprazole

Sildenafil

Seretide

Azithromycin

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Betnovate

Metformin

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Ramipril

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Allopurinol

Isotretinoin

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Celecoxib

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Naproxen

Clotrimazol

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Doxycyclin (Malaria)

Impotenz Probepaket

Fucidin

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Pulmicort Turbohaler

Flucloxacillin

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Co-Amoxiclav

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Relvar Ellipta
Gicht-Behandlungen
Über Gicht
Gicht (Arthritis urica) ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch erhöhte Harnsäurewerte im Blut verursacht wird. Wenn der Harnsäurespiegel dauerhaft zu hoch ist, bilden sich Harnsäurekristalle, die sich in Gelenken und Geweben ablagern und schmerzhafte Entzündungsschübe auslösen. Gicht ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung bei Männern und betrifft in Österreich etwa zwei bis drei Prozent der Erwachsenen.
Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen, wobei Frauen nach den Wechseljahren ein erhöhtes Risiko haben. Die Erkrankung verläuft typischerweise in Schüben, zwischen denen die Betroffenen oft beschwerdefrei sind. Unbehandelt können die Schübe häufiger und schwerer werden und zu dauerhaften Gelenkschäden, Nierensteinen und Gichtknoten (Tophi) führen. Eine frühzeitige und konsequente Behandlung kann dies verhindern.
Symptome und Auslöser
Ein akuter Gichtanfall setzt plötzlich ein, oft nachts oder frühmorgens, mit heftigen Gelenkschmerzen. Am häufigsten betroffen ist das Grosszehengrundgelenk (Podagra), aber auch Sprunggelenk, Knie und Finger können befallen sein. Das betroffene Gelenk ist stark geschwollen, gerötet und überwärmt. Die Berührungsempfindlichkeit ist so ausgeprägt, dass selbst die Bettdecke als unerträglich empfunden werden kann. Ohne Behandlung dauert ein Anfall ein bis zwei Wochen, mit Behandlung nur wenige Tage.
Bei chronischer Gicht treten die Anfälle häufiger auf mit kürzeren beschwerdefreien Intervallen. Sichtbare Harnsäureablagerungen unter der Haut (Gichtknoten) können sich an Ohren, Fingern und Ellbogen bilden. Häufige Auslöser eines Gichtanfalls sind übermässiger Konsum von purinreichen Lebensmitteln wie Fleisch, Innereien und Meeresfrüchten, Alkohol (besonders Bier), Dehydrierung, Fasten, Stress und bestimmte Medikamente wie Diuretika.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Gichtbehandlung umfasst die Akuttherapie des Anfalls und die langfristige Harnsäuresenkung. Im akuten Anfall sind nichtsteroidale Entzündungshemmer wie Naproxen oder Diclofenac in hoher Anfangsdosis die erste Wahl. Colchicin ist innerhalb der ersten zwölf bis 24 Stunden nach Anfallbeginn wirksam, wobei eine niedrige Dosis besser verträglich ist. Kortikosteroide kommen zum Einsatz, wenn nichtsteroidale Entzündungshemmer kontraindiziert sind. Kühlung, Ruhigstellung und Hochlagerung des betroffenen Gelenks unterstützen die Behandlung.
Zur langfristigen Harnsäuresenkung ist Allopurinol die erste Wahl, das einschleichend dosiert wird. Febuxostat ist eine Alternative bei Nierenproblemen oder Unverträglichkeit. Das Therapieziel ist ein Harnsäurespiegel dauerhaft unter 6 mg/dl. Die harnsäuresenkende Therapie ist eine Dauerbehandlung und sollte nicht während eines akuten Anfalls begonnen werden. In den ersten drei bis sechs Monaten wird prophylaktisch Colchicin oder ein nichtsteroidaler Entzündungshemmer ergänzt, um Anfälle unter der Einleitung zu verhindern.
Ernährung und Lebensstil
Eine angepasste Ernährung kann den Harnsäurespiegel um zehn bis fünfzehn Prozent senken und die Wirksamkeit der medikamentösen Therapie unterstützen. Innereien wie Leber und Niere haben einen sehr hohen Puringehalt und sollten gemieden werden. Rotes Fleisch und Wurstwaren sind in grossen Mengen ungünstig, ebenso bestimmte Meeresfrüchte und Alkohol, besonders Bier und Spirituosen. Zuckerhaltige Getränke und Fruchtsäfte mit Fruktose tragen ebenfalls zu erhöhten Harnsäurewerten bei.
Empfehlenswert ist viel Wasser, mindestens zwei bis drei Liter pro Tag, um die Harnsäure zu verdünnen. Fettarme Milchprodukte fördern die Harnsäureausscheidung, Kirschen und Beeren können Gichtanfälle reduzieren, und Gemüse ist in grossen Mengen unbedenklich, auch purinreiches wie Spinat und Spargel. Kaffee senkt den Harnsäurespiegel moderat, und Vitamin C in einer Dosis von 500 mg pro Tag kann unterstützend wirken. Bei Übergewicht ist eine langsame, stetige Gewichtsreduktion empfehlenswert, wobei Fasten vermieden werden sollte, da es einen Gichtanfall auslösen kann.
Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch ist angezeigt bei einem erstmaligen vermuteten Gichtanfall, um die Diagnose ärztlich bestätigen zu lassen, wenn Anfälle häufiger auftreten (mehr als zwei pro Jahr), wenn die Harnsäurewerte trotz Behandlung nicht im Zielbereich liegen, wenn Gichtknoten an den Gelenken sichtbar werden oder wenn sich Nierensteine oder Nierenprobleme entwickeln.
Sofort ärztliche Hilfe bei erstmaligen starken Gelenkschmerzen mit Fieber, um eine bakterielle Gelenkinfektion (septische Arthritis) auszuschliessen, da diese ein Notfall ist. Auch ein Gichtanfall, der auf die übliche Behandlung nicht anspricht, und Symptome einer allergischen Reaktion auf Allopurinol wie Hautausschlag und Fieber erfordern sofortige ärztliche Abklärung. Gicht ist eine chronische Erkrankung, die eine langfristige Behandlung erfordert. Die konsequente Einhaltung der Therapie ist entscheidend, um erneute Anfälle und Gelenkschäden zu verhindern.
Frequently Asked Questions
Was ist die schnellste Behandlung bei einem Gichtanfall?
Wie verhindert Allopurinol Gicht?
Wann sollte ich mit der Langzeit-Gichtprävention beginnen?
Welche Lebensmittel sollte ich bei Gicht meiden?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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