Haarausfall-Behandlungen
Erblich bedingter Haarausfall betrifft etwa 50 % der Männer bis zum 50. Lebensjahr. Finasterid kann den Haarausfall stoppen und bei der Mehrheit der Männer Nachwachsen fördern. Frühe Behandlung erzielt die besten Ergebnisse.
Finasterid blockiert DHT, das Hormon das Haarausfall verursacht
90 % der Männer stoppen weiteren Haarausfall mit Behandlung
Sichtbares Nachwachsen nach 3–6 Monaten konsequenter Anwendung
Minoxidil kann zusätzlich zu Finasterid verwendet werden

Cialis

Avodart

Amoxicillin

Xenical

Tramadol

Fluconazol

Doxycycline

Qlaira

Ciprofloxacin

Terbinafin

Priligy

Furosemid

Omeprazol

Pantoprazole

Sildenafil

Seretide

Azithromycin

Nizoral

Betnovate

Metformin

Candesartan

Omacor

Ramipril

Dymista

Spedra

Salbutamol

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Mysimba

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Marvelon

Desloratadin

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AERIUS

Soolantra

Mercilon

Metoclopramide

Tadalafil

Protopic

Valsartan

Eliquis

Xarelto

Vardenafil

Allopurinol

Isotretinoin

Dutasterid

Celecoxib

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Circadin

Maxalt

Amlodipin

Evra Verhütungspflaster

Mounjaro

Dermovate

Viagra

Melatonine

Emla Creme

Tamiflu

L-Arginine + Viagra

Naproxen

Clotrimazol

Zithromax

Betaserc

Caverject

Doxycyclin (Malaria)

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Fucidin

Bisoprolol

Pulmicort Turbohaler

Flucloxacillin

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Co-Amoxiclav

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Zomig

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Trisequens

Relvar Ellipta
Haarausfall-Behandlungen
Über Haarausfall
Haarausfall, medizinisch als Alopezie bezeichnet, ist ein weit verbreitetes Problem, das Männer und Frauen gleichermassen betrifft. Der Verlust von bis zu 100 Haaren pro Tag gilt als normal. Von Haarausfall spricht man, wenn der Verlust diesen Wert deutlich übersteigt oder zu sichtbaren lichten Stellen führt.
Die häufigste Form ist die androgenetische Alopezie, also der erblich bedingte Haarausfall, der etwa 80 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen im Laufe ihres Lebens betrifft. Bei Männern zeigt sie sich durch Geheimratsecken und eine sich lichtende Tonsur, bei Frauen typischerweise durch eine diffuse Ausdünnung im Scheitelbereich. Haarausfall kann die Lebensqualität und das Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen. Heute stehen wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die den Haarausfall stoppen und in vielen Fällen neues Wachstum anregen können, vorausgesetzt die Behandlung beginnt rechtzeitig.
Formen und Ursachen
Beim erblich bedingten Haarausfall liegt eine genetische Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Dihydrotestosteron (DHT) vor. Bei Männern zeigt sich das typische Muster nach der Hamilton-Norwood-Skala, bei Frauen nach der Ludwig-Skala als diffuse Ausdünnung am Oberkopf.
Der diffuse Haarausfall (Telogen-Effluvium) betrifft das gesamte Kopfhaar gleichmässig und wird durch Stress, Nährstoffmangel (Eisen, Zink, Biotin), Schilddrüsenstörungen, Medikamente, Schwangerschaft oder schwere Erkrankungen ausgelöst. Er ist meist reversibel, wenn die Ursache behoben wird. Beim kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung mit scharf begrenzten, runden kahlen Stellen, die in jedem Alter auftreten kann. Eine spontane Wiederbehaarung ist möglich. Weitere Ursachen umfassen narbenbildende Alopezie, Traktionsalopezie durch ständigen Zug an den Haaren und Medikamentennebenwirkungen.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung richtet sich nach der Form des Haarausfalls. Bei erblich bedingtem Haarausfall ist Finasterid (1 mg täglich) die wirksamste orale Option für Männer. Es hemmt die Umwandlung von Testosteron in DHT und stoppt den Haarausfall bei etwa 90 Prozent der Anwender. Bei rund 65 Prozent regt es sogar neues Wachstum an, wobei die Wirkung nach drei bis sechs Monaten sichtbar wird. Minoxidil (5 Prozent) wird als Lösung oder Schaum zweimal täglich auf die Kopfhaut aufgetragen und stimuliert das Haarwachstum durch verbesserte Durchblutung. Die Kombination beider Wirkstoffe ist wirksamer als eine Einzeltherapie.
Bei Frauen ist Minoxidil in 2- oder 5-prozentiger Konzentration die erste Wahl. Spironolacton kann bei Frauen off-label aufgrund seiner antiandrogenen Wirkung eingesetzt werden. Bei diffusem Haarausfall steht die Behandlung der Grundursache im Vordergrund, ergänzt durch Nahrungsergänzung mit Eisen, Zink, Biotin und Vitamin D. Alle Behandlungen gegen erblich bedingten Haarausfall erfordern Geduld und Kontinuität, da beim Absetzen der Haarausfall wieder einsetzt.
Haarpflege und Tipps
Ergänzend zur medikamentösen Behandlung können verschiedene Massnahmen die Haargesundheit unterstützen. Milde Shampoos und schonendes Föhnen (nicht zu heiss) sind die Basis guter Haarpflege. Regelmässige Kopfhautmassagen können die Durchblutung fördern. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Protein, Eisen (aus rotem Fleisch, Hülsenfrüchten, Spinat), Zink (aus Kürbiskernen, Nüssen, Vollkorn), Biotin (aus Eiern, Haferflocken) und Omega-3-Fettsäuren (aus fettem Fisch, Leinsamen) unterstützt das Haarwachstum.
Enge Frisuren wie Zöpfe, Dutts und Extensions sollten vermieden werden, da sie Traktionsalopezie begünstigen können. Stressreduktion ist wichtig, da chronischer Stress ein häufiger Auslöser für diffusen Haarausfall ist. Bei lichtem Haar empfiehlt sich Sonnenschutz für die Kopfhaut. Die meisten frei verkäuflichen Haarwuchsmittel ohne nachgewiesene Wirkstoffe halten nicht, was sie versprechen, und Koffeinshampoos haben nur eine minimale, kosmetische Wirkung.
Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch ist empfehlenswert, wenn vermehrter Haarausfall festgestellt wird, wenn lichte Stellen oder Geheimratsecken sichtbar werden, wenn der Haarausfall plötzlich einsetzt oder in runden Flecken auftritt oder wenn er von anderen Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme oder unregelmässiger Periode begleitet wird.
Eine ärztliche Abklärung ist wichtig, um die genaue Ursache festzustellen und behandelbare Grunderkrankungen wie Schilddrüsenstörungen, Eisenmangel oder hormonelle Störungen auszuschliessen. Je eher mit einer Behandlung begonnen wird, desto besser sind die Ergebnisse. Ein Arzt kann ehrlich über Prognose und Möglichkeiten beraten und unrealistische Erwartungen vermeiden. Bereits ausgefallene Haare in Bereichen, in denen die Haarfollikel vollständig verkümmert sind, können durch Medikamente nicht wiederhergestellt werden. Ein frühzeitiger Therapiebeginn ist daher entscheidend.
Frequently Asked Questions
Wirkt Finasterid wirklich gegen Haarausfall?
Wie lange dauert es, bis Ergebnisse sichtbar werden?
Was passiert, wenn ich Finasterid absetze?
Wie lange dauert es, bis Haarausfall-Medikamente wirken?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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