Herz- & Blutdruckbehandlungen
Bluthochdruck betrifft etwa jeden dritten Erwachsenen und ist ein führender Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Wirksame Medikamente können den Blutdruck auf sichere Werte senken. Folgerezepte sind bequem über Online-Konsultationen erhältlich.
ACE-Hemmer, ARBs und Kalziumkanalblocker als Erstlinientherapie
Behandlung senkt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
Regelmäßige Blutdruckkontrollen für Dosisanpassungen
Lebensstiländerungen ergänzen die Medikation

Cialis

Avodart

Amoxicillin

Xenical

Tramadol

Fluconazol

Doxycycline

Qlaira

Ciprofloxacin

Terbinafin

Priligy

Furosemid

Omeprazol

Pantoprazole

Sildenafil

Seretide

Azithromycin

Nizoral

Betnovate

Metformin

Candesartan

Omacor

Ramipril

Dymista

Spedra

Salbutamol

Saxenda

Mysimba

Valaciclovir

Marvelon

Desloratadin

Arcoxia

AERIUS

Soolantra

Mercilon

Metoclopramide

Tadalafil

Protopic

Valsartan

Eliquis

Xarelto

Vardenafil

Allopurinol

Isotretinoin

Dutasterid

Celecoxib

Wegovy

Circadin

Maxalt

Amlodipin

Evra Verhütungspflaster

Mounjaro

Dermovate

Viagra

Melatonine

Emla Creme

Tamiflu

L-Arginine + Viagra

Naproxen

Clotrimazol

Zithromax

Betaserc

Caverject

Doxycyclin (Malaria)

Impotenz Probepaket

Fucidin

Bisoprolol

Pulmicort Turbohaler

Flucloxacillin

EpiPen

Avamys

Vitaros

Zyloric

Kliovance

Elocon lotion

Montelukast

Aciclovir

Testogel

Proscar

Propecia

Euthyrox

Tamsulosin

Azyter

Finasteride

Itraconazol

Diclofenac

Diclofenac Omeprazol

Diflucan

Crestor

Lansoprazol

Vesicare

Flixotide

Serevent

Atenolol

Co-Amoxiclav

Janumet

Zomig

Kliofem

Trisequens

Relvar Ellipta
Herz- & Blutdruckbehandlungen
Über Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Österreich und weltweit. Dazu zählen Bluthochdruck (Hypertonie), koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und Schlaganfall. Der Bluthochdruck ist dabei der bedeutendste Risikofaktor: In Österreich sind etwa 25 bis 30 Prozent der Erwachsenen betroffen, bei den über Sechzigjährigen sogar mehr als die Hälfte.
Das Tückische am Bluthochdruck ist, dass er häufig keine spürbaren Symptome verursacht und deshalb oft als "stiller Killer" bezeichnet wird. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck schädigt die Blutgefässe, das Herz, die Nieren und das Gehirn. Unbehandelt steigt das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen und Sehverlust dramatisch. Die gute Nachricht ist, dass sich der Blutdruck mit einer Kombination aus Lebensstiländerung und Medikamenten wirksam kontrollieren lässt.
Symptome und Risikofaktoren
Bluthochdruck verläuft häufig symptomlos, weshalb regelmässige Messungen so wichtig sind. Bei sehr hohen Werten können Kopfschmerzen (besonders morgens), Schwindel, Nasenbluten, Sehstörungen, Ohrensausen und Kurzatmigkeit bei Belastung auftreten. Von Bluthochdruck spricht man ab Werten von 140/90 mmHg, wobei der Zielblutdruck für die meisten Patienten bei unter 130/80 mmHg liegt.
Die Risikofaktoren lassen sich in beeinflussbare und nicht beeinflussbare Faktoren unterteilen. Alter, familiäre Veranlagung und Geschlecht kann man nicht verändern. Übergewicht, salzreiche Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen, übermässiger Alkoholkonsum und chronischer Stress sind hingegen Faktoren, auf die man aktiv Einfluss nehmen kann. Begleiterkrankungen wie Diabetes, Nierenerkrankungen, Schlafapnoe und erhöhtes Cholesterin erhöhen das Risiko zusätzlich. Regelmässige Blutdruckmessungen, idealerweise zu Hause mit einem validierten Gerät, sind der Schlüssel zur Früherkennung.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung des Bluthochdrucks folgt einem Stufenschema und kombiniert Lebensstiländerung mit Medikamenten. Zu den häufig verschriebenen Wirkstoffgruppen zählen ACE-Hemmer wie Ramipril und Enalapril, die die Blutgefässe erweitern und Herz sowie Nieren schützen. Angiotensin-II-Rezeptorblocker (Sartane) wie Candesartan und Losartan wirken ähnlich und sind oft besser verträglich. Kalziumkanalblocker wie Amlodipin entspannen die Gefässmuskulatur, während Thiazid-Diuretika die Wasserausscheidung fördern. Betablocker wie Bisoprolol senken Herzfrequenz und Blutdruck.
Häufig wird eine Kombinationstherapie aus zwei bis drei Wirkstoffen eingesetzt, da niedrig dosierte Kombinationen oft weniger Nebenwirkungen haben als ein Einzelmedikament in hoher Dosis. Die Einnahme muss konsequent und dauerhaft erfolgen, denn Blutdruckmedikamente wirken nur, solange sie eingenommen werden. Setzen Sie Ihre Medikamente niemals eigenständig ab, auch wenn die Werte sich normalisiert haben.
Lebensstil und Prävention
Lebensstiländerungen können den Blutdruck um fünf bis fünfzehn mmHg senken und sind ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Therapie. Die Salzreduktion auf maximal fünf bis sechs Gramm Kochsalz pro Tag macht einen spürbaren Unterschied, wobei besonders bei Fertiggerichten und Brot Vorsicht geboten ist. Eine Ernährung nach dem DASH-Prinzip, reich an Obst, Gemüse, Vollkorn, magerem Protein und fettarmen Milchprodukten, senkt den Blutdruck nachweislich.
Regelmässige Bewegung von mindestens 30 Minuten an fünf bis sieben Tagen pro Woche, Gewichtsreduktion (jedes Kilogramm weniger senkt den Blutdruck um etwa 1 mmHg), Alkoholeinschränkung und Rauchstopp sind weitere wichtige Massnahmen. Stressmanagement durch Entspannungstechniken und ausreichend Schlaf sowie eine kaliumreiche Ernährung mit Bananen, Kartoffeln und Hülsenfrüchten unterstützen die Blutdruckregulation. Auch bei laufender Medikation bleiben diese Massnahmen wichtig, da sie die Wirksamkeit der Therapie verbessern.
Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch ist angezeigt, wenn Ihre Blutdruckwerte mehrfach über 140/90 mmHg liegen, wenn Sie Kopfschmerzen, Schwindel oder Sehstörungen bemerken, die auf Bluthochdruck hindeuten, oder wenn Sie Nebenwirkungen Ihrer Blutdruckmedikamente verspüren. Auch wenn die Werte trotz Behandlung nicht im Zielbereich liegen oder Sie eine Medikation absetzen möchten, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Notfall: Sofort den Rettungsdienst (144) rufen bei Blutdruckwerten über 180/120 mmHg mit Symptomen, plötzlichen starken Brustschmerzen oder Engegefühl (möglicher Herzinfarkt), plötzlicher einseitiger Schwäche, Sprachstörungen oder Gesichtslähmung (möglicher Schlaganfall), schwerer Atemnot in Ruhe oder plötzlicher starker Sehverschlechterung. Merken Sie sich die Schlaganfall-Warnsignale nach dem FAST-Schema: Face (Gesichtslähmung), Arms (Armschwäche), Speech (Sprachstörung), Time (sofort Notruf).
Frequently Asked Questions
Ab welchem Blutdruck sind Medikamente nötig?
Kann ich Blutdruckmedikamente online bekommen?
Haben Blutdruckmedikamente Nebenwirkungen?
Kann ich Blutdruckmedikamente absetzen, wenn meine Werte normal sind?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
TopDoctors ProfileDiese Website bietet allgemeine Informationen über Medikamente nur zu Bildungszwecken. Konsultieren Sie immer Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Medikamente einnehmen.
