Migräne-Behandlungen
Migräne betrifft etwa jeden siebten Menschen und kann stark beeinträchtigend sein. Verschreibungspflichtige Triptane sind speziell zur Behandlung von Migräneattacken entwickelt, während vorbeugende Behandlungen deren Häufigkeit reduzieren können.
Triptane sind der Goldstandard bei akuter Migräne
Vorbeugende Medikamente können die Häufigkeit um 50 % oder mehr reduzieren
Frühzeitige Einnahme bei ersten Anzeichen verbessert die Wirksamkeit
Verschiedene Triptan-Formulierungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Cialis

Avodart

Amoxicillin

Xenical

Tramadol

Fluconazol

Doxycycline

Qlaira

Ciprofloxacin

Terbinafin

Priligy

Furosemid

Omeprazol

Pantoprazole

Sildenafil

Seretide

Azithromycin

Nizoral

Betnovate

Metformin

Candesartan

Omacor

Ramipril

Dymista

Spedra

Salbutamol

Saxenda

Mysimba

Valaciclovir

Marvelon

Desloratadin

Arcoxia

AERIUS

Soolantra

Mercilon

Metoclopramide

Tadalafil

Protopic

Valsartan

Eliquis

Xarelto

Vardenafil

Allopurinol

Isotretinoin

Dutasterid

Celecoxib

Wegovy

Circadin

Maxalt

Amlodipin

Evra Verhütungspflaster

Mounjaro

Dermovate

Viagra

Melatonine

Emla Creme

Tamiflu

L-Arginine + Viagra

Naproxen

Clotrimazol

Zithromax

Betaserc

Caverject

Doxycyclin (Malaria)

Impotenz Probepaket

Fucidin

Bisoprolol

Pulmicort Turbohaler

Flucloxacillin

EpiPen

Avamys

Vitaros

Zyloric

Kliovance

Elocon lotion

Montelukast

Aciclovir

Testogel

Proscar

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Euthyrox

Tamsulosin

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Finasteride

Itraconazol

Diclofenac

Diclofenac Omeprazol

Diflucan

Crestor

Lansoprazol

Vesicare

Flixotide

Serevent

Atenolol

Co-Amoxiclav

Janumet

Zomig

Kliofem

Trisequens

Relvar Ellipta
Migräne-Behandlungen
Über Migräne
Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch wiederkehrende, meist einseitige, pulsierende Kopfschmerzattacken gekennzeichnet ist. Sie betrifft in Österreich etwa zehn bis fünfzehn Prozent der Bevölkerung und zählt damit zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Frauen sind etwa dreimal häufiger betroffen als Männer.
Eine Migräneattacke ist weit mehr als gewöhnliche Kopfschmerzen. Sie geht häufig mit Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit einher und kann zwischen vier und 72 Stunden andauern. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen treten vor den Kopfschmerzen Aura-Symptome auf, typischerweise Sehstörungen wie Lichtblitze, Zickzacklinien oder blinde Flecken. Migräne hat eine starke genetische Komponente und wird durch eine Übererregbarkeit des Gehirns begünstigt. Obwohl Migräne nicht heilbar ist, lässt sie sich mit modernen Therapien gut behandeln.
Symptome und Auslöser
Die typische Migräneattacke äussert sich durch einseitigen, pulsierenden Kopfschmerz mittlerer bis starker Intensität, der sich bei Bewegung verschlimmert. Übelkeit, Erbrechen sowie ausgeprägte Licht- und Lärmempfindlichkeit begleiten den Anfall, der ohne Behandlung vier bis 72 Stunden andauern kann. Bei der Migräne mit Aura treten etwa 20 bis 30 Minuten vor den Kopfschmerzen visuelle Störungen wie Lichtblitze und Flimmerskotome auf, gelegentlich auch Taubheitsgefühle oder Sprachstörungen.
Zu den häufigsten Migräneauslösern zählen Stress und Stressabbau (die sogenannte Wochenendmigräne), hormonelle Schwankungen während der Menstruation oder Pillenpause, Schlafmangel oder übermässig langes Schlafen, ausgelassene Mahlzeiten und Dehydrierung. Auch Alkohol, insbesondere Rotwein, bestimmte Nahrungsmittel, Wetterumschwünge, grelles Licht und starke Gerüche können Anfälle provozieren. Ein Migränetagebuch hilft, die individuellen Auslöser zu identifizieren.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Migränetherapie umfasst die Akutbehandlung einzelner Attacken und die vorbeugende Therapie (Prophylaxe). Triptane sind die wirksamste Medikamentenklasse gegen Migräne. Sumatriptan steht als Tablette, Nasenspray und Injektion zur Verfügung. Rizatriptan wirkt besonders schnell und ist auch als Schmelztablette erhältlich. Bei leichteren Attacken können nichtsteroidale Entzündungshemmer wie Ibuprofen oder Naproxen ausreichend sein. Antiemetika wie Metoclopramid helfen gegen Übelkeit und verbessern gleichzeitig die Aufnahme der Schmerzmittel.
Bei vier oder mehr Attacken pro Monat ist eine Migräneprophylaxe sinnvoll. Betablocker wie Propranolol gelten als erste Wahl. Topiramat und Amitriptylin sind wirksame Alternativen. Moderne CGRP-Antikörper wie Erenumab und Fremanezumab wurden speziell für die Migränebehandlung entwickelt und bieten auch Patienten Hilfe, bei denen herkömmliche Prophylaxe nicht ausreichend wirkt. Triptane und Schmerzmittel sollten an maximal zehn Tagen pro Monat eingenommen werden, um einen Medikamenten-Übergebrauchskopfschmerz zu vermeiden.
Lebensstil und Vorbeugung
Neben Medikamenten können Lebensstiländerungen die Migränehäufigkeit deutlich senken. Ein regelmässiger Schlaf-Wach-Rhythmus, bei dem man jeden Tag zur gleichen Zeit aufsteht und ins Bett geht (auch am Wochenende), ist dabei besonders wichtig. Regelmässige Mahlzeiten verhindern Blutzuckerschwankungen, und eine tägliche Trinkmenge von mindestens zwei Litern Wasser beugt Dehydrierung vor.
Regelmässiger Ausdauersport, dreimal pro Woche für 30 bis 45 Minuten, hat eine nachgewiesene vorbeugende Wirkung. Stressmanagement durch Progressive Muskelentspannung, Biofeedback oder Meditation ergänzt die Vorbeugung. Ein Migränetagebuch hilft, individuelle Auslöser zu identifizieren und zu meiden. Regelmässige Bildschirmpausen alle 30 bis 45 Minuten entlasten die Augen. Eine magnesiumreiche Ernährung mit Nüssen, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten sowie eine Supplementierung mit 400 bis 600 mg Magnesium pro Tag können die Attackenhäufigkeit reduzieren. Vitamin B2 (Riboflavin) in einer Dosis von 400 mg täglich wird als ergänzende Prophylaxe empfohlen.
Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch ist empfehlenswert, wenn die Migräne häufiger oder intensiver wird, wenn Attacken den Alltag, Beruf oder das Sozialleben erheblich einschränken, wenn Schmerzmittel an mehr als zehn Tagen pro Monat eingenommen werden oder wenn neue oder ungewohnte Symptome auftreten. Auch wenn die bisherige Behandlung nicht mehr ausreichend wirkt oder eine Migräneprophylaxe in Erwägung gezogen werden soll, ist ärztlicher Rat sinnvoll.
Sofort ärztliche Hilfe aufsuchen bei plötzlich einsetzenden, stärksten Kopfschmerzen, die sich von der gewohnten Migräne unterscheiden, bei Fieber und Nackensteifigkeit zusammen mit Kopfschmerzen (mögliche Meningitis), bei anhaltenden neurologischen Ausfällen wie Lähmungen, Sehverlust oder Sprachstörungen über 60 Minuten, bei erstmaliger Migräne nach dem 50. Lebensjahr oder bei Kopfschmerzen nach einer Kopfverletzung. Diese Warnsignale erfordern eine sofortige neurologische Abklärung.
Frequently Asked Questions
Was ist die wirksamste Migräne-Behandlung?
Ab wie vielen Migräneattacken pro Monat ist Vorbeugung sinnvoll?
Kann ich Migräne-Medikamente online verschrieben bekommen?
Was sind Triptane und wie wirken sie?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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