Rauchentwöhnung
Mit dem Rauchen aufzuhören ist das Wichtigste, was Sie für Ihre Gesundheit tun können. Verschreibungspflichtige Mittel können Ihre Erfolgschancen verdoppeln oder verdreifachen. Ein Online-Arzt hilft bei der Auswahl der richtigen Methode.
Verschreibungspflichtige Mittel verdoppeln oder verdreifachen die Erfolgsrate
Vareniclin (Champix) ist das wirksamste einzelne Rauchentwöhnungsmittel
NRT-Kombinationen verbessern die Ergebnisse
Unterstützung neben Medikation bringt die besten Ergebnisse

Cialis

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Amoxicillin

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Doxycycline

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Rauchentwöhnung
Über Raucherentwöhnung
Rauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache in Österreich. Jährlich sterben hierzulande rund 14.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, und etwa 20 Prozent der Erwachsenen rauchen. Damit liegt Österreich im europäischen Vergleich im oberen Bereich.
Tabakrauch enthält über 7.000 chemische Substanzen, von denen mindestens 70 als krebserregend gelten. Rauchen schädigt nahezu jedes Organ des Körpers und erhöht das Risiko für Lungenkrebs, COPD, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und zahlreiche weitere Erkrankungen erheblich. Die Nikotinabhängigkeit ist eine anerkannte Erkrankung, die sowohl eine körperliche als auch eine starke psychische Komponente hat. Ein Rauchstopp lohnt sich in jedem Alter: Bereits nach wenigen Wochen verbessern sich Lungenfunktion und Durchblutung, und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall beginnt zu sinken.
Gesundheitsrisiken des Rauchens
Rauchen erhöht das Risiko für zahlreiche schwerwiegende Erkrankungen. Das Lungenkrebsrisiko ist bei Rauchern 15- bis 30-fach erhöht, und auch Mund-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, Blasen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs treten deutlich häufiger auf. Das Herzinfarktrisiko verdoppelt sich, und die Wahrscheinlichkeit für Schlaganfall und periphere arterielle Verschlusskrankheit steigt ebenfalls erheblich. COPD wird in 80 bis 90 Prozent der Fälle durch Rauchen verursacht.
Darüber hinaus beschleunigt Rauchen die Hautalterung, verursacht erektile Dysfunktion bei Männern, beeinträchtigt die Fruchtbarkeit beider Geschlechter, führt zu Komplikationen in der Schwangerschaft, verschlechtert die Wundheilung und begünstigt Zahnfleischerkrankungen. Passivrauchen schadet ebenfalls: Es erhöht bei Nichtrauchern das Risiko für Lungenkrebs um 20 bis 30 Prozent und für Herzerkrankungen um 25 bis 30 Prozent.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Erfolgsrate des Rauchstopps steigt deutlich durch eine Kombination aus medikamentöser Unterstützung und Verhaltenstherapie. Die Nikotinersatztherapie mit Pflastern, Kaugummis, Lutschtabletten, Spray oder Inhaler verdoppelt die Erfolgsrate gegenüber dem Rauchstopp ohne Hilfsmittel. Nikotinpflaster geben kontinuierlich Nikotin über die Haut ab, während Kaugummis und Sprays bei akutem Verlangen helfen.
Bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten ist Vareniclin (Champix) die wirksamste Option. Es blockiert Nikotinrezeptoren teilweise, reduziert das Verlangen und mildert Entzugssymptome, mit einer Erfolgsrate von 25 bis 35 Prozent. Bupropion (Zyban) ist ein Antidepressivum, das das Rauchverlangen ebenfalls reduziert. Ergänzend helfen Rauchstopp-Programme und Beratung. In Österreich steht das Rauchfrei-Telefon unter 0800 810 013 zur Verfügung. Apps und Online-Programme bieten zusätzliche Unterstützung. Zur Vorbereitung empfiehlt es sich, einen Rauchstopptag ein bis zwei Wochen im Voraus festzulegen, Zigaretten zu entsorgen und das Umfeld zu informieren.
Entzugssymptome und Bewältigung
Nach dem Rauchstopp treten typische Entzugssymptome auf, die in der Regel nach zwei bis vier Wochen nachlassen. Starkes Rauchverlangen kommt in Wellen und dauert meist nur drei bis fünf Minuten. Reizbarkeit, Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten klingen nach wenigen Wochen ab. Gesteigerter Appetit kann zu einer durchschnittlichen Gewichtszunahme von drei bis fünf Kilogramm führen, die sich durch Bewegung begrenzen lässt.
Bewährte Bewältigungsstrategien sind die 4-A-Technik: Aufschieben, Ablenken, Abhauen (die Situation verlassen) und Atmen (tiefes Durchatmen). Regelmässige körperliche Aktivität reduziert sowohl das Verlangen als auch die Gewichtszunahme. Gesunde Snacks wie Obst, Gemüse und Nüsse sollten bereitgehalten werden. Es hilft, Trigger-Situationen zu identifizieren und zu vermeiden sowie ein Belohnungssystem einzurichten. Bei Rückfällen ist es wichtig, nicht aufzugeben: Durchschnittlich braucht es sechs bis sieben Versuche bis zum dauerhaften Rauchstopp.
Wann zum Arzt?
Ärztliche Unterstützung ist sinnvoll, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten und medikamentöse Hilfe wünschen, wenn bisherige Aufhörversuche gescheitert sind, wenn Sie mehr als 20 Zigaretten pro Tag rauchen oder wenn starke Entzugssymptome den Alltag beeinträchtigen. Auch wenn nach dem Rauchstopp Depressionen oder schwere Stimmungsschwankungen auftreten, sollte ein Arzt konsultiert werden.
Sofort ärztliche Hilfe bei anhaltendem Husten oder Veränderung eines bestehenden Raucherhustens, bei Bluthusten (muss immer abgeklärt werden), bei zunehmender Atemnot, bei Brustschmerzen oder Engegefühl sowie bei Heiserkeit, die länger als drei Wochen anhält. Nach dem Rauchstopp normalisiert sich der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut bereits nach zwölf Stunden, nach drei Monaten verbessert sich die Lungenfunktion um bis zu 30 Prozent, nach einem Jahr halbiert sich das Herzinfarktrisiko und nach zehn Jahren das Lungenkrebsrisiko.
Frequently Asked Questions
Was ist der effektivste Weg, mit dem Rauchen aufzuhören?
Wie lange muss ich Rauchentwöhnungsmittel nehmen?
Kann ich Rauchentwöhnungsmittel online bekommen?
Wie hilft Champix (Vareniclin) beim Rauchstopp?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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