Reisegesundheit
Der Schutz Ihrer Gesundheit auf Reisen ist wichtig, besonders in tropischen Regionen. Malariaprophylaxe, Reisekrankheitsmedikamente und Höhenkrankheitsprävention können vor der Reise online verschrieben werden.
Malariamittel vor Einreise in ein Malariagebiet beginnen
Höhenkrankheitsprävention für Hochgebirgsreisen
Reisekrankheitsmedikamente für Luft-, See- und Landreisen
Rechtzeitig vor Abreise bestellen

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Reisegesundheit
Über Reisegesundheit
Reisegesundheit umfasst alle medizinischen Massnahmen und Vorkehrungen, die vor, während und nach einer Reise getroffen werden sollten, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Je nach Reiseziel können verschiedene Infektionskrankheiten, klimatische Belastungen und Gesundheitsrisiken auftreten, auf die man sich vorbereiten sollte.
Besonders Reisen in tropische und subtropische Regionen erfordern eine sorgfältige Planung: Malariaprophylaxe, Reiseimpfungen, Schutz vor insektenübertragenen Krankheiten und Massnahmen zur Vermeidung von Reisedurchfall sind essentiell. Auch bei Reisen innerhalb Europas können gesundheitliche Vorkehrungen sinnvoll sein, etwa bei Höhenaufenthalten, Kreuzfahrten oder Langstreckenflügen. Eine reisemedizinische Beratung idealerweise vier bis sechs Wochen vor Reiseantritt ermöglicht eine optimale Vorbereitung.
Häufige Reisekrankheiten
Malaria wird durch Anopheles-Mücken übertragen und äussert sich durch Fieber, Schüttelfrost sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Sie kann lebensbedrohlich verlaufen. Risikogebiete sind vor allem Afrika südlich der Sahara, Südostasien und Teile Südamerikas. Reisedurchfall ist die häufigste Reisekrankheit und betrifft bis zu 50 Prozent der Tropenreisenden. Er wird meist durch verunreinigte Lebensmittel oder Wasser verursacht.
Dengue-Fieber wird durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen und kommt in den Tropen und Subtropen weltweit vor. Die Reisekrankheit (Kinetose) verursacht Übelkeit und Schwindel bei Auto-, Schiffs- oder Flugreisen. Ab 2500 Metern Höhe kann die Höhenkrankheit mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Schlafstörungen auftreten. Bei Langstreckenflügen erhöht langes Sitzen das Risiko für eine tiefe Venenthrombose, besonders bei Übergewicht, Einnahme der Pille, Schwangerschaft und Gerinnungsstörungen.
Vorbeugung und Medikamente
Zur Malariaprophylaxe stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Atovaquon/Proguanil (Malarone) ist gut verträglich und wird ein bis zwei Tage vor bis sieben Tage nach der Reise eingenommen. Doxycyclin ist eine kostengünstige Alternative mit Einnahme ein bis zwei Tage vor bis vier Wochen nach der Reise, wobei auf Sonnenschutz geachtet werden muss. Mefloquin wird zwei bis drei Wochen vor der Reise begonnen, ist aber bei psychiatrischen Vorerkrankungen nicht geeignet.
Bei Reisedurchfall stoppt Loperamid akuten Durchfall, sollte aber nicht bei Fieber oder blutigem Stuhl angewendet werden. Orale Rehydrationslösung gleicht Flüssigkeit und Elektrolyte aus. Standby-Antibiotika wie Ciprofloxacin oder Azithromycin können vom Arzt für schwere Fälle mitgegeben werden. Gegen Reiseübelkeit helfen Dimenhydrinat und Scopolamin-Pflaster. In Malaria- und Dengue-Gebieten ist konsequenter Mückenschutz mit DEET-haltigen Repellents (30 bis 50 Prozent), imprägnierten Moskitonetzen und langärmeliger Kleidung essentiell. Reiseimpfungen wie Hepatitis A/B, Typhus, Gelbfieber und Tollwut richten sich nach dem Reiseziel.
Tipps für gesundes Reisen
Bei der Nahrungsmittelhygiene in Risikogebieten gilt die Grundregel: Cook it, boil it, peel it or forget it. Nur abgekochtes oder in Flaschen abgefülltes Wasser trinken, Eiswürfel vermeiden, nur frisch gekochte und heiss servierte Speisen essen und rohes oder halbgares Fleisch meiden. Beim Sonnenschutz ist ein hoher Lichtschutzfaktor (30 bis 50) mit regelmässigem Nachcremen wichtig, die Mittagssonne sollte gemieden und ausreichend getrunken werden (zwei bis drei Liter in heissen Klimazonen).
Zur Thromboseprophylaxe bei Langstreckenflügen empfiehlt es sich, alle ein bis zwei Stunden aufzustehen und sich zu bewegen, viel Wasser zu trinken und Alkohol und Kaffee einzuschränken. Bei erhöhtem Risiko können Kompressionsstrümpfe getragen werden. Die Reiseapotheke sollte persönliche Dauermedikamente in ausreichender Menge, Schmerzmittel, Durchfallmedikament, Elektrolyte, Sonnenschutz, Insektenspray, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel und Fieberthermometer enthalten.
Wann zum Arzt?
Vor der Reise sollte vier bis sechs Wochen vor Reiseantritt eine reisemedizinische Beratung aufgesucht werden, wenn tropische oder subtropische Gebiete bereist werden, bei chronischen Erkrankungen, in der Schwangerschaft, bei Reisen mit Kindern oder wenn spezielle Impfungen und Malariaprophylaxe erforderlich sind.
Während der Reise sofort einen Arzt aufsuchen bei Fieber über 38 Grad in einem Malariagebiet (Malariatest erforderlich!), bei schwerem Durchfall mit Blut, hohem Fieber oder Dehydrierung, nach einem Tierbiss (insbesondere Hundebiss in Tollwut-Risikogebieten) oder bei starkem Sonnenstich mit Verwirrtheit. Nach der Reise ist ein Arztbesuch erforderlich bei Fieber innerhalb von drei Monaten nach Rückkehr aus einem Malariagebiet (auch bei Malariaprophylaxe!), bei anhaltendem Durchfall über zwei Wochen, bei Hautveränderungen oder bei anhaltender Müdigkeit. Informieren Sie Ihren Arzt immer über kürzliche Reisen, da manche tropische Erkrankungen erst Wochen nach der Rückkehr auftreten.
Frequently Asked Questions
Wann sollte ich mit Malaria-Tabletten beginnen?
Kann ich Reisegesundheitsmedikamente online bekommen?
Welches Malariamittel ist das beste?
Wie weit im Voraus sollte ich Reisemedikamente besorgen?
Dr. Ross Elledge
Allgemeinarzt · Allgemein- & Familienmedizin
Verifizierter Gesundheitsexperte
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